Böllerei, Kumpel und Seelachsfilet

Eigentlich wollte ich schon heute morgen die letzten Einkäufe für 2011 erledigen, aber es kamen ein paar unwichtige Dinge dazwischen. Also raffte ich mich erst nach dem Mittagessen (siehe Beitragstitel) auf. Um diese Zeit war schon Leben auf der Straße. Will heißen, die ersten Freunde der Böllerei, die meisten schon jetzt alkoholisiert, waren unterwegs. Meine Gedanken schwirrten aber um einen für mich sehr wichtigen Menschen, meinen Kumpel Gerd. Er verkauft meist 2-3 mal die Woche in unserem Städtchen die Obdachlosenzeitung. Obdachlos ist er nicht, aber gehbehindert – für den Arbeitsmarkt nicht tauglich. Er war besonders in den Zeiten, wo es mir nicht so gut ging, ein treuer Freund, ist dies auch heute noch. Wir teilten uns die Gedanken des Alltags, Kaffee und jede Menge Zigaretten. Wie er wohl die Weihnachtszeit verbracht hat? Hoffentlich geht es ihn gut. Auch ihn hätte ich gerne, wie Euch Allen einen Guten Rutsch ins Jahr 2012 gewünscht!

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3 Antworten zu “Böllerei, Kumpel und Seelachsfilet

  1. Hast du den Kumpel aus den Augen verloren ?
    Wenn ja, warum ?

  2. Hallo annifee! Gesunders neues Jahr 🙂 Ich hab ihn immer in der Stadt getroffen. Wir besuchen uns nicht, er hat kein Handy, Telefon. Er kommt aus einen 20 km entfernten Dorf… Also nur, wenn er bei uns seine Zeitung verkauft. Meist stehe ich erst 16 Uhr auf, da ist er um diese Jahreszeit schon auf den Heimweg. Im Frühjahr- Herbst fährt er später, da sehen wir uns öfters.

  3. Pingback: Gerd, der Hocker und andere Sachen | alltagstauglichkeitstest

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