Sonntag – zwischen Streß und Toleranz

Ja. Sonntags ist bei uns auf Arbeit sehr viel zu tun. Es ist der Tag der Woche, wo es immer so richtig zur Sache geht. Schon morgens hatte ich das Gefühl, das alles schief geht. Hatte ja den Samstag komplett verpennt und nichts einkaufen können. Noch ne Dose Erbseneintopf gefunden, Kaffee gabs in Form von Sticks, die als Notreserve für solche Fälle herhalten müssen. Schnell alles zusammengepackt,davor noch schnell geduscht und ab gen Bahnhof. Beim Zwischenhalt  im Bahnhofdiscounter einkaufen gewesen, schnell bei der Drogerie noch heiße Zitrone gekauft und ab zum Bahnsteig – Raucherecke. Mit Zigarillo im Mund kramte ich in den Manteltaschen nach den Feuerzeug. Ehe ich das fand, reichte mir eine freundliche Frau mit geistiger Behinderung Feuer und sprach dann mit den Tauben. Ein paar Halbwüchsige machten sich über sie lustig und äfften ihr Verhalten nach. Ein böser Blick von mir reichte und sie verstummten. Da sind mir Menschen, wie diese Frau tausend mal lieber, als gackernde „mobile Kaffeekränzchen“, alkoholisierte Fans oder ähnliche nervende Kreaturen.

Im Zug war es diesmal zum Glück ruhig. Im Abteil war nur noch ein Kollege von einer anderen Abteilung.  Aber da waren sie wieder, die leichten Kopfschmerzen und die verschniefte Nase. Ich „genoss“ den ekligen Kaffee, welchen ich anscheinend zu leicht dosiert habe. Hätte wohl einen Stick mehr in die Thermoskanne kippen sollen. Ach ja. Mußte einen Kollegen noch mit Auto ansimsen, dass ich die Extraschicht genehmigt bekommen habe, um nach Schichtende auch schnell zu Hause zu sein. Er hatte ja um die selbe Zeit Schluß wie ich. Vor der Arbeit hab ich mich noch mal dort ordentlich geduscht und etwas heiße Zitrone getrunken, damit es ordentlich los gehen kann.

Auf der Arbeit ging s dann heiß her, einfach sehr viel zu tun.Ein ärgerliches Ereignis kann ich hier nicht zum besten geben, da es etwas zu unbeschreiblich war, sagen wir einfach nur, ich war dadurch sichtlich genervt. Wenigstens konnte ich mit einen guten Kollegen die beiden kurzen Pausen gemeinsam machen. Unser Chef freute sich, dass wir so ordentlich gebuckelt hatten und dann war es soweit; Feierabend!

Auf der Rückfahrt im Auto noch einen guten Bekannten getroffen, ein bisschen Unterhaltung und ab nach hause. Bereits eine Stunde nach Dienstschluss war ich zu Hause und fiel dann auch wenige Stunden später ins Bett. Wenigstens hat dieser Tag ein gutes Ende gefunden.

Zum Schluß noch etwas Musik

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Autor: alltagsfreak

Der Alltag schreibt Bände, oft fehlen die richtigen Worte! Ich schreibe gerne, darum dieses Blog alltagstauglichkeitstest.wordpress.com das ebenfalls private, aber nicht zu persönliche Blog: http://genaubetrachtet.wordpress.com

4 Kommentare zu „Sonntag – zwischen Streß und Toleranz“

  1. Ich kenne solche Tage auch. Sie sind definitiv nur noch zum Abhaken…

    Erhol dich gut und paß auf dich auf. Liebe Grüße sende ich dir. Mandy

  2. Ein Stick? Ein Kaffeestick??? Bäh… ist ja voll eklig, wie kannst du nur. Aber dafür entschädigt die Musik, die gefällt mir sehr!
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    Schönen Tach noch, du Kaffeestickerverwerter… :mrgreen: *würg* *brech* :mrgreen:

    1. Kaffeesticks… Mag ich auch nicht 😦 Ursprünglich gedacht, wenn ich kein Geld für die Getränke auf der Karte zur hand habe (Automatengetränke auf Arbeit). Da trink ich meist Vanille Capucchino oder Kakao. Zu Hause als „Lehrgeld“, wenn der Bohnenkaffee alle ist. Kann nicht richtig leben ohne Kaffee

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