Ich brauch‘ halt vorher und danach etwas länger :)

Nein liebe Leute, dieser Beitrag ist natürlich nicht jugendgefährdend. Und es geht auch sicherlich nicht darum, was Ihr jetzt gerade denkt. Ich spreche von meinen damaligen Ritual von der Schicht in den Samstag morgen, welches ich wieder belebt habe.

In der Woche ist es einfach herrlich möglichst früh nach Hause zu fahren. Da mache ich es so wie die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen. Ich steche mich aus, rauche noch eine Zigarette und dann nichts wie ab nach Hause. Doch am Samstag sind die Verkehrsverbindungen im ÖPNV einfach besch.., ähm sagen wir bescheiden.

Da hab ich an jenen Morgen nicht die größte Eile nach Hause zu gelangen. Da geht s noch mal in die Kantine, eins zwei Zigaretten werden geraucht, ein wenig gequatscht mit denen, die gerade Pause haben und dann langsam – gaaaaanz langsam in die Umkleide. Um diese Zeit sind die Anderen bereits ausgeflogen – ich hab also meine Ruhe. Duschen ohne Eile. Erst lauwarm, dann immer heißer und zum Schluß wird die Brause EISKALT eingestellt, um mich ein wenig abzuhärten. Gerade in extremen Jahreszeiten (mache ich aber unabhängig davon täglich so) finde ich das sehr, sehr wichtig. Dann noch rasiert, den Bart ordentlich durch gekämmt. Massage mit der Bürste und währenddessen trocknen dann die nassen, klammen Handtücher. Nachdem auch noch die Arbeitsschuhe geputzt sind wird sich wieder im Schneckentempo angekleidet. Der nächste Zug fährt ja erst ne Stunde später. Die Kollegen, die um diese Zeit Schichtende haben fragten mich schon so manches Mal, warum ich denn nicht gleich dort übernachten wolle und ob es mir denn hier so gefällt. Ich quittiere solche Äußerungen mit einen müden Lächeln. 😀

Außerdem sieht man so an jenen Samstag Morgen längst verloren geglaubte Gesichter von den Kollegen, die etwa Zeit versetzt arbeiten und mit denen man sich auf den Rückweg wenigstens einen Tag in der Woche mal unterhalten möchte. So weit, so gut – und unbedeutend…

Na ja. Der aufmerksame Leser möge sich nun fragen wegen den „davor„. Dies hat eine andere Begründung. Bedingt zu den jahreszeitlichen Besonderheiten wie Schnee und Eis, kommen bei der lieben guten Bahn auch noch übliche Weichenstörungen und andere Gründe der Verspätung dazu. Und da ist man lieber doch etwas eher anwesend…

Jetzt noch schnell einkaufen, ehe der Laden dicht macht. Morgen muß ich für den Alltag ausgeruht sein – die langen Wochen des Schichtrades haben Einzug gehalten. Zur Entspannung noch etwas Musik:

 

Advertisements

4 Antworten zu “Ich brauch‘ halt vorher und danach etwas länger :)

  1. Genieße den Tag, wie lange auch immer er dauern will! Die Sache mit der eiskalten Dusche ist allerdings erschreckend *bibber*
    Liebe Grüße, die Emily

  2. EISKALT würde mir bestimmt auch nicht schaden. Da ich sehr oft erkältet bin, würde mich das bestimmt etwas abhärten. Aber was soll ich machen? Ich habe es versucht, aber… na, es klappt halt nicht.
    Nacht ^^

  3. Hi Angelo… Ganz so verrückt wie meine männlichen Vorfahren bin ich nicht – EISBADEN *bibber* Vielleicht hat sich DA mein Vater Rheuma geholt. Ich muß da wirklich IMMER meinen Atem anhalten… Dir eine gute Nacht 😛

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s