Ich steh mal wieder neben mir… und renne zurück

Heute ist mein erster Arbeitstag in dieser Woche. Normal stehe ich da so gegen 13 Uhr auf, war aber schon 9 Uhr putzmunter. Da war doch heute irgend etwas? Richtig! Ich sollte doch unbedingt einen Bekannten etwas vorbeibringen. 15 Uhr waren wir verabredet.

Ja wach war ich zwar, aber zu müde, um irgend etwas ordentliches auf die Reihe zu bekommen. Ich laß noch ein wenig, surfte im Netz herum;  gab über das Handy hier den einen oder anderen Kommentar ab. In aller Ruhe machte ich mir mein Mittagessen fertig und stiefelte etwa viertel drei von zu Hause los. Eine halbe Stunde Fußmarsch? War ja wirklich zu schaffen. Unterwegs überlegte ich mir, ob noch schnell Zeit währe, um etwas einzukaufen. Ich hatte ja nicht viel zu tragen… NICHT VIEL ZU TRAGEN?!  Bereits 2/3 tel des Weges hatte ich schon hinter mir und da bemerkte ich, ich bin ohne Gepäck – ohne besagtes Mitbringsel unterwegs! Ich rief auf der Straße laut das besagte „Sch Wort“ aus und schlug mich gegen die Stirn! Einige Passanten beobachteten mich dabei mit komischen Gesichtern und schüttelten die Köpfe!

Es ist heute irgendwie der Wurm drin! Passendes Video gefällig?

Jürgen von der Lippe – Dann ist der Wurm drin 2009

Ich konnte meinen Bekannten nicht verständigen, er hatte sein Handy ja nicht dabei. Ich rannte also nach Hause. Griff den Beutel, welcher schon Griff bereit am Ausgang stand und spurtete los. Ich schaute auf die Uhr. Es war bereits 14:55 Uhr und ich hatte noch einen guten Kilometer vor mir…

Abgehetzt kam ich dann eine viertel Stunde später an, gab das Leihstück ab. Die Eile hätte ich mir sparen können – mein Bekannter ist auch gerade erst an besagten Treffpunkt erschienen. Auch bei ihn hatte sich etwas in der Planung nach hinten verschoben. So haben wir  uns noch ein paar Minuten unterhalten und jetzt ist ja noch etwas Zeit. Diese nutze ich mal wieder, um einen längeren Artikel zu schreiben, was mit meinen Handy dank begrenzten Zeichenvorrat nur zu einen Akt in mehreren Teilen führen würde.

Gleich geht es noch einkaufen und zurück nach Hause. Hier kann man sich auch recht wenig konzentrieren, die Hintergrundgeräusche der anderen User sind recht nervig…

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7 Antworten zu “Ich steh mal wieder neben mir… und renne zurück

  1. Hier in Brandenburg kommt es besser an, wenn man öffentlich schimpft und flucht. Da ist man sofort als „eine von uns“ identifiziert. Du wohnst bestimmt im MDR-Land, wo die Menschen freundlich sind und niedliche Dialekte haben. Naja, hier also sind das Fluchen und die Unfreundlichkeit Usus. Einmal schrie ich halblaut das Sch-Wort, weil ich irgendwie neben mir war und der Bus vor meiner Nase wegfuhr oder so was, jedenfalls pflichteten mir gleich einige ältere Tanten bei, wie sch.. das tatsächlich sei. Da habe ich nicht schlecht gestaunt. Die Busfahrer selbst fluchen ja auch den halben Tag. („Wat ?! Du Flegel, wat gloobste wem de Straße jehörd, hä ?!“)

  2. 5 Minuten und 1 Kilometer zu bewältigen = du bist gut im Training *hüstel*

    • Liebe Emily. Bin heimwärts ohne zurück mit Gepäck gerannt. Ich schaute 14:55 Uhr auf die Uhr und kam NICHT pünktlich an, erst ca. 15:15 war ich dort. Hab mir fast die Lunge aus den Leib gek… Mein Kumpel kam auch NICHT pünktlich… Hätte also NICHT so zu laufen brauchen….

  3. Sehe es positiv….Du hast Sport betrieben…und das an der frischen Luft 😉

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