Verschlungene Pfade

Erst als es dämmerte, brach ich in die Stadt auf, um einige Erledigungen zu tätigen. An sich ist das ja normal, die Geschäfte haben ja noch bis 20 00 Uhr geöffnet. Jedoch, am Gleisbett der Straßenbahn wird (weiter) gebaut – überall sind Absperrungen und die Wege sind nicht gerade hervorragend beleuchtet. Ohne Taschenlampe sollte man also nicht das Haus verlassen. Letztes Jahr war die Lärmkulisse noch vor der Haustür, dieses Jahr ist sie um etwa 200 Meter weiter entfernt. Nun fluchen andere Leute – Geräusche dieser Art „erfreuen“ deren Trommelfell.
2 Tage war ich nicht unterwegs in dieser Richtung und die Absperrungen wurden verlagert.Es war ein regelrechtes Entdeckungsspiel. Auf den Schleichwegen befanden sich zudem einige Stolperfallen.
Kaum angekommen hatte ich ein dringendes Bedürfnis. An der Kasse  geht es (ein wenig)  „familiär“ zu. An der Kassenschlange muss man den Toilettenschlüssel erfragen. Dementsprechend grinsten einige Kunden,  als ich dies tat. Grund für diese Prozedur ist und war das schlichtweg asoziale Verhalten einiger Kunden. Sagen wir es nicht so bildlich – die Toilette wurde nicht so verlassen, wie man sie sich vorzufinden wünscht…
Dieses Mal war der Einkauf nicht so sehr von Begegnungen der besonderen Art geprägt. Doch vor der Tür wurde es plötzlich etwas lauter. Es waren jedoch nur zwei Menschen mit Behinderungen, die sich lautstark, aber ohne Zorn unterhielten. Auf dem Rückweg hätte ich fast ein Hindernis erwischt, jedoch kam ich nicht ins stolpern. Gerade noch mal gut gelaufen. Ich wünsche meiner Leserschaft ein schönes und erholsames Wochenende!

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