Sturm in der „Ruhe nach dem Sturm“ – Hamstereinkäufe und so…

Eine lange Arbeitswoche liegt hinter mir. Geprägt von Etappen der Langeweile mit plötzlichen Streß und dies in stetiger Abwechslung. Mit netten und weniger netten Kolleg_innen. Erstere haben zum Glück überwogen. Ein neuer Boiler ist im Keller – das duschen auf der Arbeit entfällt somit auf der Arbeit – der Alltag läuft wieder geordneter ab. Und ich war beruhigt, keine Amokläufe und andere Dinge, die einen medial beunruhigten. Und trotzdem, die Woche ging besonders schleichend vorüber.

Samstag morgens wurde ich mit dem Auto bis zum Zwischenaufentalt mitgenommen. Am Bahnhof einen Happen essen und auf den Zug warten. Gegen 8 Uhr morgens war ich dann nach der Nachtschicht Zuhause. Fernsehr an. Abwasch in der Küche erledigen und kurz vor hab 11 schlief ich ein. Gegen 17 Uhr werde ich ja spätestens von selber wach werden, sagte ich mir und stellte die Weckfunktionen am Handy ab – ein Fehler! Gegen 19:45 Uhr wachte ich auf – 20 Uhr schließen die Läden. Also keine Zeit noch etwas einzukaufen. Ich aß noch ein paar Kartoffeln und Sauerkraut, ehe ich mich vor den Rechner und den Fernsehr setzte. Bloß nicht in den Vorratsschrank gucken, das regt nur unnötig auf. Morgens nach dem Aufwachen die Bescherung. Ein passender Tweet dazu:

Das Ergebnis, wenn man zu lange schläft
Das Ergebnis, wenn man zu lange schläft

Und auch über den Sonntag gibt es wenig zu sagen. Ich hatte (oder hätte) Ruhe gehabt, würde ich „Dienst nach Vorschrift“ machen. Normalerweise immer ,oder ziemlich oft im Brennpunkt des Geschehens, hätte ich als Ausgleich richtig abgammeln können – nicht mein Ding. Da wo hektisches Treiben war, brachte ich mich helfend ein und so hatte ich mal mehr, mal weniger bis zum nahenden Feierabend zu tun. Plötzlich tauchte ein Kumpel eine Stunde vor dem regulären Schichtende auf.

Der Fahrer unserer Schichtgruppe fragte mich etwa gegen 21:30 Uhr, ob wir den Feierabend eine halbe Stunde früher machen könnten und ich klärte dies auch mit dem direkten Vorgesetzten ab. Bereits am Mittwoch Morgen, wo weniger los als sonst war, verließ ich die Arbeit über eine Stunde früher. Nun gut. Sich etwas länger am Zwischenbahnhof aufhalten, wo wir kurz nach 22:30 Uhr eintrafen. Gemeinsam mit meinen besten Kumpel noch etwas essen, über Arbeit, Freizeit, Politik und Privatleben rumlabern – schön und gut. Auch dafür sollte man sich ab und an etwas, ungestört vom Trubel des Alltags etwas Zeit nehmen. Mein Kumpel erledigte am Bahnhof für knapp 15 Minuten noch ein paar private Dinge und so hatte ich etwas Zeit via Handy im Internet auf Twitter zu stöbern. Diskussionen in 140 Zeichen sind überschaubar, so dachte ich. Was liegt gerade in den Trends? Kommt ein Filmtipp? Ein politischer Flop des Tages? Kurz mal die Trends durchforsten und ich lese groß den Hashtag:

#Hamstereinkäufe

In den Gedanken war ich verschlungen. Was ist los? Terrorwarnung? Liegt da etwas „Großes“ in der Luft? Gerade nach einer langen Sonntagsschicht braucht man etwas Zeit, um die eingeschlafenen grauen Zellen wieder auf „Normalfunktion“ zu bringen. Meine Gedanken malten Bilder, doch die Farben gefielen mir nicht sonderlich. Und ich stellte die Frage in die Runde:

Hamstereinkäufe

worauf natürlich etwas an  Reaktionen der verschiedensten Art erfolgte. Von Verunsicherung bis Gelassenheit war von den Reaktionen im Gespräch ein bisschen dabei.

Nun habe ich 2 Schichten frei und möchte sehen, ob es in den Läden noch etwas essbares zum Einkaufen gibt 🙂 Nachher stöbere ich noch in den Blogs meiner Nachbarn vorbei. Besonders  Der Emil hat mich auf seinen #oekuweg (auch ein Hashtag auf Twitter) neugierig gemacht

Es bleibt mir meinen Leser_innen einen schönen Start in die neue Woche zu wünschen!

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Ruhe nach dem Sturm…

Seit Sonntag kurz vor Mitternacht endete wieder eine lange und ereignisreiche Arbeitswoche. In den letzten Jahren war das Arbeitspensum um diese Jahreszeit relativ niedrig, das hat sich aber geändert. Gerade die Montage, welche fast schon „langweilig“ waren, sind straffer geworden.

Und der ÖPNV hatte wieder eine „Fülle von Überraschungen“ dabei. Dienstag morgens nach der ersten Schicht erwartete uns an der Nachrichten Tafel „Verspätung ca. 15 Minuten“. Ich und ein anderer Kollege begannen schon zu fluchen. Ein Bekannter, welcher wohl früher Feierabend hatte meinte, dass der Zug davor noch nicht durch ist. Wir begannen zu begreifen, dass durchaus die Möglichkeit besteht pünktlich Nachhause zu kommen. Und tatsächlich – dieser kam dann nach 15 Minuten. Früher am Zwischenhalt kommen war nicht so schlecht. Zeit für einen ungeplanten Einkauf ohne hetzen zu müssen. Ist der Zug einmal pünktlich, müsste man sich dafür beeilen. Eher verpasst man durch die gewohnten morgendlichen Verspätungen die Anschlusszüge, Busse oder Bahnen. Der andere Kollege hat dadurch Wartezeiten von einer Stunde, bei mir macht dies „nur“ 30 Minuten aus.

Mittwochs kam er mal pünktlich – Donnerstag und Freitag morgens kam es neben Verspätungen zu ungeplanten Wartezeiten. Mein Kollege musste jedes mal rennen, um seinen Anschlusszug zu erreichen. Beide Male hatte er Glück, da sein Anschlusszug ebenfalls 5 Minuten Verspätung hatte. Ich allerdings hatte ungeplante Wartezeit, welche mich dazu zwangen gleich nach der Ankunft ins Bett zu fallen. Fährt man pünktlich los und kommt pünktlich an, ist man 13 Stunden unterwegs. Samstags hatte der Kollege dieses mal leider kein Auto zur Verfügung. Er und mein anderer Kumpel machten also früher Feierabend, um zeitig zuhause zu sein. Durch Tipps eines anderen Kollegen erwischte ich eine andere Verbindung, welche mir einen „Zeitvorteil“ von 30 Minuten bescherte. Samstag Morgen war die Bahn mal pünktlich.

Einige Kollegen wurden vor ihren jeweiligen Arbeitsende am Samstag  gefragt, ob sie eine Stunde am Sonntag früher anfangen können. Ich bekam das mit und fragte den Vorgesetzten ob ich ebenfalls früher anfangen könne. Jedoch hatte er dafür schon genug Leute, die geplante Vorbereitungen abdeckten. Nun hatte ich keine Gelegenheit mich mit meiner Fahrgemeinschaft abzusprechen, die ja eine halbe Stunde früher Feierabend machten.

Sonntag bin ich immer sehr zeitig unterwegs und so wunderte ich mich, dass mein befreundeter Bekannter, welcher immer auf den letzten Drücker kommt, ebenfalls um diese Zeit fährt. Er teilte  mir mit, dass er und der Fahrer eine Stunde früher anfangen und eventuell eine Stunde früher aufhören. Dieses „eventuell“ überhörte ich jedoch. Ein Schock! Gerade Sonntag ist es für mich wichtig mitzufahren, um am Zwischenort den letzten Zug zu erwischen. Na ja. Man hat ja im Verlaufe der Schicht wohl die Möglichkeit sich noch mal abzusprechen – dachte ich. Ich wusste. dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit im hinteren Bereich, welcher einige hundert Meter weiter weg eingesetzt bin. Da ist man erfahrungsgemäß ja fast 2 bis 1,5 Stunden vor dem Feierabend durch und unterstützt in der restlichen Zeit dann „vorne“ die anderen Kollegen. Aber es kam anders. Die Schicht war verhältnismäßig ruhig aber plötzlich, zur ungewohnten späten Zeit stürzte die Arbeit auf uns ein. Ich schaute auf die Uhr. Mist! Im besten Fall eine halbe Stunde früher Feierabend machen, damit ich schnell zum Bahnhof komme und den letzten Zug noch erwische 😦 Wir zogen die Arbeit im schnellen Tempo durch, schauten auf die Uhr und es waren noch ca. 15 Minuten Zeit sich mit den Kollegen zu verständigen. Der Kollege an meiner Seite zog bei der Arbeit mit. Er hatte eine Stunde vor mir regulär Feierabend. Nach Absprache mit den anderen Kollegen dort machten wir uns los und ich fragte meinen Vorgesetzten, ob ich denn früher Schluß machen könne. Er meinte, dass dies in Ordnung sei und ich ging zu „meinen Leuten„. Der Fahrer meinte, dass er pünktlich Feierabend machen wolle und sie dann erst losfahren. Die ganze Aufregung war also umsonst… Ich wollte nicht nochmal zurück, um zu sagen, dass ich doch noch bis zum Ende bleibe. Also beeilte ich mich den Zug davor, welcher am Wochenende im stündlichen Rhythmus fährt, zu erreichen. Wenn ich eine Stunde früher Feierabend mache, möchte ich dann auch eine Stunde früher Zuhause sein.

Den gestrigen Tag habe ich fast komplett verschlafen, ich musste erst mal meinen „Akku“ aufladen und genieße noch mein langes frei, welches Donnerstag Abend sein Ende findet.

 

Thinks get demage – thinks get broken

…sind Zeilen aus dem Song „Precious“ von Depeche Mode. Ja, etwas gebrochen fühl(t)e ich mich an meiner ersten Nachtschicht nach dem Urlaub am Donnerstag. Ich humpelte und humpele immer noch ein wenig. Grund dafür waren Probleme mit dem Knie bei meinen letzten Lauf. Auch die Arbeit konnte ich nicht vollständig alleine ausführen, ich mußte einen Kollegen bitten für mich Tätigkeiten im Bücken auszuführen. Statt dessen arbeitete ich mehr mit dem Computer. Glücklicherweise hatte ich einen zuverlässigen und verständnisvollen Kollegen an meiner Seite. Treppensteigen fiel unendlich schwer. Ich mußte das andere Bein nachziehen – mich für die Schicht in der kommenden Nacht abmelden und hoffe, daß  ich morgen fit bin. Etwas besser ist es geworden – ich kann schon wieder hocken und die Schmerzen haben sich ein wenig gelegt. Ein wenig… Vielleicht sollte ich, wenn es nicht merklich besser wird auch zum Arzt.

Und sollte es auch besser werden. Ich hoffe es bricht nicht entgültig die Hoffnung wieder regelmäßig oder überhaupt Laufsport zu machen. Ich liebe es mich in der Natur mit (für meine Verhältnisse) schnelleren Tempo zu bewegen. Die durch die Lunge strömende Luft, das durchgeschwitzt sein – Grenzen durchzubrechen oder an ihnen zu scheitern. Scheitern im Sinne keuchend und langsam – jedoch schmerzfrei den Rückweg anzutreten. Mich zu freuen, auch zu fluchen – ich liebe es…

Genug von mir. Ich wünsche Euch frohe Pfingsten!

 

 

Nicht gefastet…

Der Urlaub ist zu Ende – eigentlich. Ich habe noch bis Donnerstag laut Schichtplan freie Tage, die sich nach dem Urlaub angeschlossen haben.  Ich las gerade auf dem Seppolog „Neues Leben als Veganer“  und da fällt es mir ein. Man hätte so vieles machen können. Fasten zum Beispiel! Einmal im Jahr nutze ich in der Regel meinen längsten Urlaub mit einen Tag dafür dies zu tun. Dieser ist ja nun vorbei. Warum?

Bewußtseinserweiterung? Weil ich ein so guter Mensch bin? Askese? Nö. Auch nicht um abzunehmen, obwohl es mein Körper durchaus nötig hätte. Es ist eine Art „Tradition“ – mich an die Zeit erinnern, wo ich auf staatliche Hilfe angewiesen war und in jener Zeit viel an Selbstwertgefühl eingebüßt hatte. Nun gut. Der Artikel auf Seppolog war eher was zum schmunzeln und ich hatte beim Lesen viel Spaß.

Das mit dem Laufen habe ich wenigstens nicht komplett vernachlässigt. Jedoch – vielleicht wäre es ratsam ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen wie ich die Gelenke entlasten könnte. Ganz damit aufhören möchte ich nicht. Aber was will man machen, wenn es eher schadet als nützt – eine schwere Entscheidung!

Letzteres erinnert mich darin sich unter Druck zu setzen.auf dem Blog „Gescheuchter Igel“ las ich „Gegen den Druck“, welcher letztlich sich auf Schule und Bildung bezieht. Rudi ist sehr oft sportlich unterwegs – egal ob mit dem Rad oder auch zu Fuß. Und was man an Kalorien verbrennt, kann man auch durch gutes Essen ausgleichen. Er gönnt sich dann mal einen „Kleinen Snack“ – hat er sich auch verdient 🙂

Auch ich gönne mir eine kleine Mahlzeit, wärend ich hier lese und tippe. Auf „Unerhörte Worte“ freut oder wundert man sich über die „Kommentare am Dutzend“, die es freizuschalten gilt. Nun denn.

Dieses Problem habe ich bald wieder weniger. Wenn ich wieder arbeite, wird es weniger Zeit zum Lesen und Schreiben geben. Schade – zumal ich die Blogs meiner Nachbarn gerne lese.

 

Summen und Hinderungen

Der Sonntag findet sein Ende. An ihn finden 2 Gedenken statt. Zum einen der Muttertag, zum anderen der „Tag der Befreiung“.   Im Hintergrund läuft der Fernsehapparat – jetzt wird es kühler und ich nutze die Zeit zu lüften.Es ist angenehm.

Heute morgen wollte ich die Zeit nutzen, um ein bisschen in der Küche weiter zu kommen. Das Lüften war keine so gute Idee. Gleich 3 – 4 Wespen schwirrten durch den Raum – das besagte „Summen“. Ich verschob die Arbeiten nach der Beseitigung des Problems dann um ein paar Stunden.

Die Hinderung beruht noch vom Vortag, als ich laufen war. Ich stand spät auf, war erst kurz vor 7 wach. Erst nach 8, nachdem ich genug Wasser getrunken hatte, wollte ich meine 5 Kilometer hinter mich bringen. Bereits nach 2 zurückgelegten Kilometern machten sich Schmerzen im linken Knie und beiden Schienbeine breit. Nach knapp 4 Kilometern musste ich abbrechen. Der nächste Lauf, der für morgen geplant ist, wird wohl ausfallen. Ein Dilemma! Laufen tut gut zur inneren Entspannung. Luft tanken – die Ausdauer zu fördern und Abwehrkräfte zu stärken. Doch wenn die Beine und auch die allgemeine Kondition nicht mitspielen 😦 Der besagte Strich durch die Rechnung.

Der Urlaub ist heute zu ende. Jedoch schließen sich noch 3 freie Tage, die ich laut Dienstplan habe an. Ein kleiner Trost. Langsam heißt es sich an den Alltag wieder zu gewöhnen – das hektische Treiben, Verspätungen im ÖPNV, die Macken aber auch guten Seiten der Kolleginnen und Kollegen.Ja, auf Einige von Ihnen freue ich mich…

 

Gereimtes – ungereimtes

Ach ja. Wollte doch eigentlich früh ins Bett gehen, damit ich morgens mal wieder eine Runde laufen kann. Doch irgendwie setzt die Müdigkeit nicht ein. Ich sitze vor Twitter, verfolge den ein oder anderen interessanten Tweet und versuche selber schöpferisch dort tätig zu werden. Ja dort findet man – im wahrsten Sinne des Wortes vieles Ungereimtes, auf welches man selbst seinen Reim daraus bilden möchte 🙂

Dann noch eine kurze Blogumschau mit dem wordpress Reader. Emil ist mal wieder in Dichterlaune und startet sogleich eine Spontanreimspielerei worauf ich alsgleich mit dem entsprechenden Kommentar antworte. Und ich stelle fest, dass ich besonders heute Hannah Buchholzs, meist gereimten Einträge vermisse.

Auf manche Einträge, wie über Alkoholverzicht, oder auch der von Fleisch kann man sich selber einen Reim draus machen oder der des Fleischverzichtes, welcher in einen Video im selben Blog des Einsiedlers zur Sprache kommt.

Auch kann man sich einen Reim daraus machen,wie es bei Proben zu einer Theateraufführung zugeht/ zugehen kann. Ich wünsche sweetkoffie und ihren Leuten dazu den bestmöglichen Erfolg! Natürlich gab der Reader noch mehr interessante Beiträge her, doch langsam setzt die wohltuende Müdigkeit beim Schreiben ein.

Morgen heute ist der 1. Mai „Tag der Arbeit“ oder auch „Kampf und Feiertag der Arbeiterklasse“ – wie immer Ihr, liebe Leserinnen und Leser ihn nennen möget und dieser ausgerechnet auf einen Sonntag fällt, so feiert ihn oder geht auf die Strasse.

Besser kleine als keine Zeichen

Die vorletzte Schicht vor dem Urlaub ist geschafft. Eine halbe Stunde früher begann sie, aber auch eine halbe Stunde eher endete sie. Man kämpfte an verschiedenen Stellen, zwischen körperlicher Arbeit, Papierkram – es wurde nicht langweilig. Fast konnte man sagen ich war im „Epizentrum des Geschehens“ – Trubel um mich herum und ich selbst strahlte wie fast immer die übliche Unruhe aus.

Leider verpasste ich Dank des verspäteten Eintreffens der Bahn die Straßenbahn, welche mich fast vor der Haustür eine gute halbe Stunde früher zuhause abgesetzt hätte. Also warten auf den Anschlußzug und noch 1,5 km Fußmarsch. Es war kühl – blöd, dass ich auf die Arbeitsjacke verzichtet habe. Augen zu und durch. Morgens noch Fernsehen schauen, das soziale Netzwerk durchstöbern und schauen, was Freunde, Kollegen und Bekannte so alles posteten. Es ging erst spät ins Bett.

Am frühen Nachmittag wollte ich aufstehen, wach wurde ich erst kurz vor 20 Uhr, das mit dem Einkauf konnte ich also vergessen.

Doch Eines konnte ich nicht vergessen – die TTIP Demo in Hannover. Mich interessierte, ob sie überhaupt politisch ins Gewicht gefallen ist. Die Polizei vor Ort sprach von 35.000 Teilnehmern, die Veranstalter hingegen von 90.000.

Quelle: „Kleine Zeitung“ siehe Beitrag (im neuen Tab/ Fenster)

Sie verlief weitgehend friedlich laut Presseberichten, jedoch wäre es besser gewesen wäre die Größenordnung in den Hundertausenden angesiedelt. Aber man sollte es nicht kleinreden. Einige Zehntausend, die sich den kurzen oder langen Weg dorthin machten sind schon ein kleines Zeichen dafür, dass die Bevölkerung diese Kröte der Globalisierung nicht so einfach schlucken möchte. Es stehen Arbeitnehmerrechte auf den Spiel, Transparenz im Handel, gesunde Ernährung – da gehört reichlich Sand ins Radwerk des internationalen Kapitals gestreut. Natürlich auf friedlichen Wege! Dafür sollten wir, die Aufgrund von Zeitplanung, Strecke und Alltagsumständen daran nicht teilnehmen konnten ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

Wochenanfang – Urlaubsplanung

Die lange Arbeitswoche ist vorüber. Zwei freie Nächte liegen nun vor mir. Hätte ich normale Schicht, wäre ich nach Mitternacht noch ca 4 Stunden wach geblieben, damit ich, vor der bevorstehenden Nachtschicht nicht schon vormittags wach bin.

Gestern hat es gepasst. Kaum war ich daheim, fiel ich todmüde ins Bett. Ich hatte zwar einen verhältnismäßig ruhigeren Arbeitsplatz fast die ganze Woche über, doch das Pensum war trotzdem schwer zu bewältigen. Dazu kamen noch leichte gesundheitliche Probleme. Schnupfen, Kopfweh, auch der Magen spielte verrückt – dennoch wollte ich mich nicht krank schreiben lassen. Fast 4 Jahre bin ich nun schon ohne Krankschreibung ausgekommen…

Kurz vor 10 Uhr war ich dann heute morgen wach. Es ging nach dem Aufstehen langsam weiter mit dem Frühjahrsputz in der Küche und Flur. Nachmittags wird noch Wäsche gewaschen und auch der Keller ist wieder einmal fällig. Dort sind Boiler, Dusche, das 2. WC und die Waschmaschine.

Die beiden freien Tage will ich nutzen, um den Urlaub, welcher ab nächste Woche Montag beginnt zu planen.

Vor sechs Jahren drehte ich für das Lokalfernsehen mal einen Filmbeitrag, schnitt ihn, fügte aus dem Rohmaterial die einzlenen Segmente zusammen und erhielt aus 3 Stunden Rohmaterial knapp einen 15 minütigen Beitrag zusammen. Das war schon keine „Kleinigkeit“. Alleine die Sichtung brauchte seine Zeit.  Allerdings müsste ich meine Softwarekenntnisse mit dem Schnittprogramm mal wieder auffrischen.

Vielleicht werde ich das im Urlaub auch tun. Schnittplätze müssten aber lange vorher reserviert werden. Wenn dies nicht klappt vielleicht auch mal durch die Gegend fahren und Kumpels besuchen. Zur Not könnte ich das Filmprojekt dann im Herbsturlaub machen. Mal so eben etwas zu drehen lässt sich nicht von heute auf morgen bewerkstelligen. Da müsst man voraus planen. Die nötigen Fragen aus dem Vorfeld klären:

  • Worüber will ich filmen?
  • Wo finden Veranstaltungen statt?
  • Sind die Teilnehmer bereit sich filmen zu lassen und gegebenenfalls sich für Geschpräche/ Interviews zur Verfügung zu stellen?

Damals hatte ich Glück. Ein Gesprächsteilnehmer war schnell gefunden und dank seiner bereitwilligen Unterstützung  erhielt der Filmbeitrag die nötige Würze – einen wenigstens grob skizzierten Handlungsrahmen.

Stopp
Stopp! Ers einmal alles langsam angehen und im Vorfeld planen…

Ich denke vielleicht wäre es besser es langsam anzugehen. Mal wieder einen Grundkurs besuchen. Schließlich wird sich in 6 Jahren an der Software auch Einiges geändert haben. Der Herbst wäre dann, auch wie damals weitaus besser. Die beste Inspiration für den Urlaub? Eure Blogs zu lesen. Da fallen mir dann auch interessante Sachen ein. Die Zeit dafür nehme ich mir heute Abend. Da wird der WordPress Reader mal wieder „durchgewälzt“, um die verpassten Beiträge von letzter Woche und den heutigen Tag von Euch zu lesen. Darauf freue ich mich schon. Das Essen brutzelt auf dem Herd.

Erstmal geht es nach dem Essen mit dem Frühjahrsputz weiter. Bis dahin!

Das Eis ist geschmolzen

Nein- es geht nicht um Herzschmerz, Gefühle; auch nicht um die Wetterlage, dafür ist es schon gut einen Monat zu spät. Das Beitragsbild hat es bestimmt schon verraten…

Wochenende – endlich mal wieder Zeit den Frühjahrsputz fortzusetzen. Abwasch erledigt, etwas Wäsche gewaschen, müde falle ich abends ins Bett für ein kurzes Schläfchen. ES KNALLT …Rums!. Ich springe erschrocken  aus dem Bett. Ist ein Schrank zusammengebrochen? Was war die Ursache für dieses laute Geräusch? Besagtes Eis aus dem Kühlschrank! 🙂

abgetautes Eis
Das Eis aus dem Kühlschrank fiel ruckartig auf den Boden – hat ganz schön geknallt 🙂

Da fiel es mir wieder ein. Lange her, als ich ihn zum letzten Mal abgetaut hatte.:)

Manches Eis wird wohl leider nicht abschmelzen, beispielsweise von „ach so toleranten Menschen“, wenn man ihnen widerspricht und eine etwas andere Stellung einnimmt.

Die ursprüngliche Diskussion zwecks Ausweisung krimineller Flühchtlinge (man warf mir vor einen unmenschlichen Standpunkt zu haben) kommen dann solche "Gesitesblüten" hervor
Die ursprüngliche Diskussion zwecks Ausweisung krimineller Flühchtlinge (man warf mir in etwa vor einen unmenschlichen Standpunkt zu haben) kommen dann über Umwege solche „Geistesblüten“ hervor (zum Vergrößern Screenshot anklicken)

Ursprung der Diskussion (Streit will ich es nicht nennen) war, dass ich damals und heute für die Abschiebung von gewalttätigen Flüchtlingen war/bin. Explizit jener! Nun wirft man mir vor einen „unmenschlichen Standpunkt“ eingenommen zu haben. In einen Tweet ließ sich der Gesprächspartner an dem Verhalten eines Kollegen (über den Sachverhalt lässt sich streiten) ostdeutscher Herkunft aus, wobei er die Herkunft Selbigen über Gebühr betonte.  Doch ist Jener etwas „toleranter“ wenn man regionale „Volksgruppen“ beleidigt? Ich fühle mich jedenfalls dabei angesprochen. „Nicht demokratisch sozialisierte Bürger mit DDR (Achtung jetzt kommts) Migrationshintergrund“ Das war ein „Highlight“ der Diskussionen auf Twitter.

Update: Eine weitere „tolle Spitze“ lies mich lernen, das Nazis expliziet im Osten Deutschlands verortet sind:

"Naziossis" alles klar
Eine wietere Weisheit vom selben Autor. Logisch- hat man ja noch nie in Westdeutschland gesehen – rechte Strukuren (Ironiemodus aus)

Nun gut, weiteres möchte ich hier an dieser Stelle mir sparen.

Heute stellte ich fest, das ich beim gestrigen Einkauf einige wichtige Dinge vergessen hatte. Also musste ich nochmal eine Zugfahrt zum nächsten Einkaufsbahnhof unternehmen. Ein längerer Fußweg, eine kurze Fahrt – eine gute Gelegenheit für einen Sonntagsspaziergang.

 

Die "Junge Welt"
Zum Glück ergatterte ich auf dem Bahnhof noch die letzte Ausgabe der „Jungen Welt“

Neben Lebensmitteln ergatterte ich zum Glück noch die letzte Ausgabe der „Jungen Welt“, welche ich mir hauptsächlich Sonntag, manchmal auch unter der Woche im Bahnhofskiosk kaufe.

Heute an meinen letzten freien Tag für eine Woche nutze ich die verbleibende Zeit mit den Haushalt weiter zu machen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!

U(h)rige Ostergrüße

Die lange Arbeitswoche ist geschafft – fast zumindest. Heute ist der letzte Arbeitstag, ehe ich Montag bis Mittwoch meine freien Tage genießen kann.

Es erwieß sich wieder mal als vorteilhaft zur Arbeit wie gewohnt früher abzufahren. Die nachvolgenden Züge hatten viel Verspätung. Auch die Arbeit ist wieder mehr geworden, man spürt es in den Knochen. Auch Kopf und Nase sind nicht ganz frei – müde bin ich. Trotzdem ich einen Halbtag Zeit hatte den Schlaf der vergangenen Tage nachzuholen. Die Zeit wird wieder um eine Stunde vorgestellt, das Handy und der Laptop machen das automatisch – die Armbanduhr wurde manuell korrigiert.

Der Kaffee brodelt in der Maschine, davon brauche ich reichlich.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern eine frohe Osterzeit!