Mitnehmen und kennen lernen…

Seit den letzten 5 Jahren fahre ich berufsbedingt und auch privat häufig mit dem ÖPNV – 95% mit der Bahn, verbunden mit Wartezeiten und Umstiegen. Der Rest sind Busfahrten und hin und wieder werde ich von Kollegen mit dem Auto zum nächsten Zustiegspunkt,  wenn ich den letzten Zug zurück schaffen muss, mitgenommen.  Auch kann ich mit der Karte neue Kolleg(inn)en in den Abendstunden und am Wochenende mitnehmen und so werden neue Kontakte geknüpft. Manche sind schweigsam, Andere sind voller Fragen und Erwartungen – reden wie ein Wasserfall. So wie die Kollegin bei der letzten Fahrt. Einen Kollegen ließ ich weiterschlafen und nahm in bis zum gemeinsamen Zielort heute morgen mit. Er wunderte sich, als ich ihn aufweckte, das die Schaffnerin nicht kontrollierte.
So kommt man auch mit Leuten in Kontakt, wo kaum eine gemeinsame Gesprächsbasis gegeben ist.  😆
Der Alltag wird dadurch mit Ereignissen gefüllt und hin und wieder entstehen dadurch lockere Freund- und Bekanntschaften.  Pannen, Zugausfälle und der gemeinsame Frust darüber bieten immer wieder neuen Gesprächsstoff. Einige Leute sieht man leider seltener.  Urlaub, andere Schichtzeiten, Jobwechsel und Umzüge in andere Orte sind Gründe dafür. Zwei Leute würde ich gerne öfter – Andere dafür weniger sehen wollen.  Mal sehen wen ich heute so alles treffe. Gleich werde ich noch ein paar Stunden schlafen und wünsche meinen Leser_innen einen angenehmen Sonntag!  ☺

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PEGIDA – wofür steht diese Bewegung?

Ich schaue in mein Facebook Account,  stelle fest, dass ich in einer PEGIDA Gruppe hinzugefügt wurde.  „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Irgendeiner meiner „Freunde“ hat dies verzapft und allsgleich entferne ich mich aus dieser Gruppe und wechsle Selbigen „Hinzufüger“ auf eine andere Liste – zu: „ignorierten Personen“.
Wie jetzt?  Ist der Bloginhaber etwa Moslem oder gar ein fundamentalistischer Islamist? – Nein. Ich habe gegen jede Art religiösen Fundamentalismus etwas einzuwenden. Sich „nur“ gegen eine ausgesuchte Gruppe zu wenden riecht mir „ein wenig“ nach einer gewissen Bewegung,  die unserem Land einen riesigen Schaden zufügte und die Welt in einen grauenhaften Krieg stürzte. Gleich daneben schließen sich die „HoGeSa“ an und wie weit ist es von diesen zu nationalistischen Kräften da noch entfernt?  Wie denkt der Leser / die Leserin zu diesen Thema?

Auszeit…

Die sehr kurze Arbeitswoche im Schichtrad  hatte gestern Abend ihr Ende gefunden.  Die ideale Möglichkeit zum Sport treiben.  Seit letzter Woche Samstag bin ich nun nicht gelaufen. Doch es ist glatt und das linke Knie braucht etwas Schonung.  Jetzt heißt es etwas Ordnung in den Haushalt zu bringen.  Morgen sieht es in den Mittagsstunde vielleicht  „wettertechnisch“ etwas besser aus. Zumindest nach den Vorhersagen. Mal sehen. Die nächste Woche ist wieder lang. Dazu auch noch ein wichtiger Termin mit einen Anwalt….
Im Berufsleben hatte ich zwei Tage, um eine neue Arbeitskollegin in einen Bereich die Grundlagen zu vermitteln. Sie hat, so scheint es jedenfalls,  eine rasche Auffassungsgabe.  Meine Menschenkenntnis ist nicht die beste,  deshalb bin ich vorsichtig mit entgültig en Urteilen. Bei einen Kollegen war ich zu optimistisch, denn nach dem Ende der Probezeit ließen Lust und Arbeitsmoral stark zu wünschen übrig. Der Andere schien träge und begriffsstutzig zu sein – heute hingegen bin ich froh ihn an meiner Seite zu haben. Ein Anderer ist nach wie vor nur eine Last.. Doch jetzt schalte ich erstmal geistig um und streife letztere ab. Ich wünsche meinen Leser_innen ein schönes Wochenende!

Läuft’s? – Der innere Schweinehund #6 (Lorbeeren und so…)

Wieder mal gelaufen…

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Oh ja. Fast ein Drittel der Jahresleistung schon jetzt. Da kann man sich doch mal entspannt zurücklehnen, oder?

Zwei Läufe an 2 Tagen hintereinander – toll oder? Der erste Lauf sogar ein neuer Geschwindigkeitsrekord!

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Wie schön. Endlich mit rasanteren Tempo unterwegs. Weniger als 6 Minuten pro Kilometer im Schnitt.

Ich blicke entspannt auf die Statistik und denke in vollster Selbstzufriedenheit, dass man sich keine Sorgen machen braucht?  NEIN!
Denn ich hatte schon Monate dabei, welche schon annähernd so erfolgreich waren.

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Wäre es immer so gelaufen wie im Juli letzten Jahres, JA DANN...

Und dann? Eine ganze Weile nichts.
Der innere Schweinehund machte sich breit. Es ist wichtig für mich sich gesunde Relationen zu setzen.  Gestern lief ich bewusst etwas langsamer,  damit ich eine größere Strecke ohne Puste zu verlieren hinbekomme. Warum?
Mitte März findet eine Laufveranstaltung über 9 km Länge statt. Was nützt es mir da 5 Kilometer Vollgas zu geben, um dann die Strecke nicht zu schaffen? Ab morgen geht es wieder schichten, 7 Tage Nächte durch und wenn man mit Fahrt und Fußweg gut 12,5 Stunden unterwegs ist, fällt es mir schwer sich wenigstens einmal zum Laufen zu überwinden. Nun heißt es wieder kürzer treten ohne aber den Anschluss zu verlieren.  Ich genieße die letzte freie Nacht und wünsche meinen Leser_innen eine gute selbige 🌟🌜

Was soll die Wespe auf Deinen Avatar?

Neulich schrieb mir eine meiner Leserinnen,  daß mein Bildchen im Avatar nicht so unbedingt anziehend wirkt 😆 Ich suchte in meinen Blog,  ob ich dazu schon mal etwas geschrieben habe. Und tatsächlich hier am Ende des Beitrags aus dem Jahr 2012 kann man ihn erlesenen. Man hört oft Sätze, wie: „Ich bin doch ein kleines Licht, da kann man nichts machen…“ Oft wird klein auch mit niedlich assoziiert. Doch eine Frage: Wer hält diese Viecher denn ernsthaft für niedlich? Sie wirken auch auf mich mit meiner etwas weniger als 1,90 Meter zählenden Körpergröße nicht sonderlich posierlich“. Und wie wirken sie gleich als Schwarm? 😨
Ich möchte damit folgendes zum Ausdruck bringen: Gemeinsam sind wir stark! Wir können auch hier als Blogger dazu beitragen sich solidarisch zu verhalten, Sport zu treiben, auf Sachverhalte verweisen… Und ich denke meine Wespe ist solange dafür ein Symbol,  bis ich ein geeigneteres Bild gefunden habe.

Eine Nullrunde war diese Woche. ..

…aus Sicht des Freizeitsports gesehen.  Exakt 0 km gelaufen – war wohl nichts…  Der/ die aufmerksame Leser/in wird wohl sagen, daß die Woche erst immer an einen Sonntag endet. Doch morgen ist die lange Sonntagsschicht und da bleibt dafür leider absolut keine Zeit. 
Man muss einfach am Ball bleiben – leichter gesagt als getan. Der Terminplan ist voll, vielleicht – nein HOFFENTLICH bleibt dafür am Wochenanfang Zeit, wo ich frei habe. Die restlichen Urlaubstage von 2014 sind noch im Februar und März aufgesplittet worden. Wenn da bloß das Wetter und die Gesundheit mitspielen.  Anfang März möchte ich an den nächsten Trainingslauf teilnehmen – 9 km unter 55 Minuten ist mein Ziel!  Auf der Arbeit gab es Höhen und Tiefen,  das wechselhafte Wetter, private Dinge… alles wirft die Planungen aus den Bahnen – fördert den inneren Schweinehund. Doch genug der Jammerei! Gleich noch schnell einkaufen, Vorbereitungen treffen und der Samstag ist gelaufen.  Den Leser_innen wünsche ich ein schönes Wochenende!

Knall auf Fall – Böllerei und Verantwortung

In den Medien liest man es immer wieder – Brände, Körperverletzungen vor Allem in den Nächsten vom Sylvester zum Neujahr. Feuerwerke gibt es in vielfältigen Formen – Tischfeuerwerke, Knallkörper, Raketen… Wieviel Geld gibt der Bundesbürger für diese Dinger aus? Anscheinend zu wenig, in Anbetracht wieviel Schäden sie verursachen können. Geplatzte Trommelfelle, wenn irgendwelche Asozialen es „cool“ und „hip“ finden sie auf Einzelpersonen oder gar in Menschenmengen werfen, abgebrannte Häuser… Die Betroffenen haben dann ganz andere Sorgen, wie ihre Vorsätze zum neuen Jahr! Sollte man Feuerwerke verbieten oder verteuern? Zumindest letzteres würde ich befürworten. Der leuchtende Himmel hat andererseits, bei verantwortungsvollen Umgang durchaus etwas reizvolles…
Die Differenzen aus möglichen  Teuerungen könnten in Gesundheitssektor, Bildung, soziale Projekte… investiert werden. Das Thema ist schon „gegessen“ – das neue Jahr ist schon einige Tage alt? Oder? Was habt Ihr liebe Leser_innen für eine Meinung zu diesen Thema?

Das Eis ist geschmolzen (Läuft’s?! – Der innere Schweinehund #5)

Ich hätte es nicht gedacht, aber geschafft sind (sportlich gesehen) die ersten 5,1 km Neujahrslauf (runtastic korrigierte die Werte des Veranstalters und zog rund 320 m ab). 😦 Ich hoffte, das der Schneematsch über Nacht abtaute und war am Morgen überrascht, das Straßen und Wege problemlos zu passieren waren – SUPER! Es war die erste Laufveranstaltung, an welcher ich teilnahm. Ungewohnt – 100 % der Strecke Asphalt und Pflastersteine. Auch das Laufen mit hunderten Teilnehmern. Ich laufe sonst zu ca 75% auf Schotter und Lehmboden und ausschließlich allein. Die verschmutzten Wege wurden (vor allem) an der Laufstrecke gründlich gereinigt. Haufenweise Glas und Böllerreste wurden emsig entsorgt. Auf dem Hinweg sah ich Massen von fleissigen Stadtreinigern bei der Arbeit. Gestern liess ich den Alkohol unangerührt  – heute stosse ich nachträglich auf’s neue Jahr an. Ich lief etwa im Mittelfeld – war glücklich, dass die Letzten ca 15 Minuten nach mir eintrudelten.  Ich wünsche Euch einen angenehmen Start ins Jahr 2015! 

Sylvesterspaziergang mit (fast) nicht so ganz guten Rutsch!

Ich wollte sie heute unbedingt „vollmachen“ – die 100 km Laufen fürs dahinscheidende Jahr 2014. Läppische 6 km haben mir gefehlt. Einige aktive Sportler_innen schaffen das in gut einer Woche. Sei es drum! Nun stellte ich fest, das es kaum Strecken gab, die nicht von Rutschgefahr betroffen waren – also spazierte ich im (stark gedrosselten) Fußgängertempo einige Teile meiner Laufstrecke. Auf den unbefahrenen Wegen und Strecken… Schnee, Matsch und Eis. Die Luft frisch und klar. Nachdem ich einige Minuten lief, entschloss ich mich (mit Einkaufsbeuteln [natürlich Mehrwegbeutel – ökologisch einwandfrei] und Rucksack bepackt) eine Böschung zu erklimmen. Gesagt – getan. Ich tastete mich vorsichtig ran und lief aufwärts. Die Böschung wurde auf den letzten Metern ziemlich steil. Ich war froh ein Stopschild am Wegesrand zu erklimmen und hangelte mich (fast ausrutschend) nach oben. Geschafft! Leider nicht die besagten 100! Apropos:

ICH WÜNSCHE MEINEN LESER_INNEN EINEN GUTEN RUTSCH IN’S JAHR 2015!!!

Läuft’s? – Der innere Schweinehund #4

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Da mir die App die Geschwindigkeit pro gelaufenen km absagte, beschleunigte ich ab km 2 nochmal. Bei km 4 war die Steigung am größten - daher musste ich das Tempo drosseln

Ja. Am Morgen des heiligen Abends habe ich mich wieder auf die Beine gemacht. Über die Laufhose noch eine Jogginghose drüber gezogen, eine Softshelljacke und Strickmütze an und los ging’s bei starken Wind. Ich habe eine Weile nicht trainiert und so konnte ich leider an meine (letzte) Bestleistung nicht anknüpfen. 😦 Die App lief ungewöhnlich stabil…

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Seit Langem zeichnet die App mal wieder die Streckenführung geografisch ordentlich auf.

Schön, wenn sie auch die Laufroute anzeigt – Details ein und ausblendet.
Unterwegs traf ich auf eine ältere Läuferin, die mit ihren angeleinten Schäferhund durch die Gegend flitzte. Sonst auf Wegen und Straßen – gähnende Leere!
Ja. Die Meisten steckten wohl in den Vorbereitungen zum Weihnachtsfest. Ach ja, Weihnachten…

Ich wünsche meinen Leser_innen ein besinnliches Weihnachtsfest!