Von OpenOffice.org, LibreOffice und die verschwundenen Ostereier…

Super. Eine neue Version von LibreOffice ist erhältlich gewesen. Ich habe sie von einer Computerzeitschrift installiert und war froh, LibreOffice im vollen Funktionsumfang nutzen zu können. Ähnlich wie Microsoft Office verfügen sowohl die (fast) Klone OpenOffice.org und LibreOffice über Tabellenkalkulation, Präsentation, Schreibprogramm, Zeichenprogramm… und haben nützliche Erweiterungen, wie Formeleditor – kurzum ein vollwertiges Office Programm zum Nulltarif. Außerdem kann man erstellte Daten auch in ein Format speichern, damit sie Microsoft kompatibel sind. Schön und gut und was ich hier schreibe ist den meisten Leserinnen und Lesern auch bekannt.
Blogger(innen) die dies nutzen wird die benutzerfreundlicher Anordnung der Symbolleisten aufgefallen sein.

Mit großer Freude stellte ich fest, dass endlich auch die Java Schnittstelle funktioniert, auf die das Programm für einen reibungslosen Ablauf angewiesen ist. Als ich etwas im Calc (Tabellenkalkulation ähnlich wie Microsofts „Excel“) Programm testen wollte, fielen mir die bekannten „Eastereggs“ (Ostereier) ein, die damals die Programmierer in den Anwendungen versteckten. So konnte man dort eine lustige Version von „Star Wars“spielen und andere kurzweilige Dinge tun. Ich überlegte und tippte die (mir) bekannte Formel ein. Sie lautet

=Game(„StarWars“)

Stopp
– sie funktionierte leider nicht. Habe ich etwas falsch geschrieben? Die einfachen Anführungszeichen, statt der Gänsefüße?

Auch die Funktion

StarWriterTeam

mit dem Anschließenden Klick auf die F3 Taste hatte keine Auswirkung.
Es kam die Meldung: „Autotext für StarWriterTeam nicht gefunden“
Normalerweise hätte dieses „Osterei“ zur Folge die ganzen Entwickler dieser Software anzuzeigen.

Da musste ich gleich mal „nachgooglen“ – und ich fand den entscheidenden Hinweis – ab der Version 4 in OpenOffice ist das nun Geschichte. 😦 Vielleicht finde ich noch meinen alten USB Stick, auf welcher ich eine etwas ältere Version habe? Mit einer älteren portablen OpenOffice.org Version könnte man noch ein bisschen kreativ sein. Nostalgie. Vielleicht erbarmen sich die Entwickler jene Anwendungen wieder zu integrieren? Schön, wäre es. Und hier frage ich noch meine Leserinnen und Leser:

Glätte und Wind… – eine optimistische Bilanz?

Glatt war es und der Wind tobte, als ich die wenigen Kollegen nach Schichtende an der Haltestelle traf. Es ist wieder eine Nacht vorbei, bin gerade zu Hause angekommen. Doch glatt und windig war es heute auch im übertragenen Sinne – bei der Arbeit. Der größte Streß wird erträglich, wenn man in das zuversichtliche Gesicht eines Kollegen blickt und man hat die Gewißheit: ‚Wir packen es‘. Davon war heute kaum etwas zu vernehmen… Obwohl? Neben einer konstant mißgünstigen Person, der man nur mit einen eiskalten Lächeln treffen kann, waren auch zwei Menschen heute erträglicher, als sie es sonst zu sein schienen. Man muß auch stets die positiven Dinge wahrnehmen. Bei aller Selbstkritik. Ich habe heute gebuckelt, habe mich von jenen Einen nicht aus der Fassung bringen lassen, ich denke gerade deswegen war es eine gelungene Nacht. Ich wollte mal wieder einen optimistische(re)n Rückblick schreiben. Ich kann ohne Lüge sagen: „Ich bin heute stolz auf das Erreichte!“

Wenn Hansi mit seinem Dreirad kam und fröhlich hupte…

…da freute ich mich in frühen Jugendtagen. Meist durfte ich dann mit ihn von dannen ziehen und hatte etwas Ruhe vor meinen Pflegeeltern, wenn wir am Wochenende in der Gartenanlage waren. Hansi war ein Mensch mit starken körperlichen und geistigen Behinderungen. Er konnte nur sehr undeutlich sprechen und sich nur selbständig und langsam mit seinen Rollstuhl und seinen 28er Dreirad fortbewegen. Damals war er Anfang 30 und seine Eltern waren schon Rentner, welche es nicht leicht hatten ihren fast 1,90 Meter großen Sohn zu pflegen. Meist trottete ich ihn hinterher und laß ihn Gebrauchsanweisungen von Pflanzenschutzmitteln und Geräten vor, die er mitbrachte. Er freute sich darüber und beobachtete gerne Blumen und Schmetterlinge. Wir gingen jedesmal eine große Runde. Seine Eltern leben schon lange nicht mehr und es sind bereits 2 Jahrzehnte verstrichen. Warum ich dies schreibe? Nun einige Bekannte erzählten über die schöne Jugendzeit und mir ist nur spontan dieses Erlebnis eingefallen.

Selbstverständlichkeit? Doch die Welt dreht sich weiter alle Zeit… Teil 1

Es ist schon wieder Montag. Gerade eben, bevor ich diesen Beitrag zu schreiben begann, schloß ich die Wohnungstür auf, setzte mich hin und vernahm das Ticken der Wanduhr. Tick, tack…tick, tack im gleichförmigen Sekundentakt. Es ist manchmal beruhigend diesen Klang zu vernehmen. Genau wie Minuten zuvor das Knirschen des Schnees unter meinen Schuhsohlen. Das Funkeln des Schnees im Lichte der Straßenlaterne – Kälte die Röte in die Wangen treibt… Wohltuende Wärme beim Betreten der Wohnung. Der Winter hat Eigenschaften die Zeit still stehen zu lassen. Freude? Sie wird eingedämmt, aber auch Gefühle der Trauer verringert sich. In russischen Märchen, die ich als Kind gerne laß, hieß der Winter „Väterchen Frost“. Man wird bedächtig zu jener Jahreszeit, so erbahmungslos sie alkoholisierte Menschen und auch Obdachlose erfrieren lässt. Man denkt auch (leider, aber auch zum Glück) mehr mit dem Verstand als mit dem Herzen. Zumindest geht es mir so. Aber wenn Verstand und Herz…

„Heureka“ rief einst Archimedes und rannte jubelnd

durch die Straßen. Nackt wie die Natur ihn erschuf. Diese Anektode über ihn kennen die Meisten noch aus der Schule, aus dem Physikunterricht. Die Leute schauten ihn verblüfft hinterher. Archimedes hatte vom König den Auftrag erhalten den Goldgehalt seiner Krone zu prüfen. Er stand vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Kurz vor besagter Szenerie wollte er sich baden und stellte fest, das sein Körper Wasser verdrängte, sobald er sich in die Horizontale begab. Als er aufstand, senkte der Wasserstand sich wieder um den selben Betrag. So entdeckte er die physikalische Dichte, Θ=m/V.. Er konnte mit dieser Entdeckung so den Goldschmied des Betruges überführen. Sieht man heut zu Tage jolende Menschen, so haben sie selten gute Ideen. Meist wird diese Art von Euphorie erhöten Alkoholkonsums in Verbindung mit gewissen Veranstaltungen erzeugt.. Na ja. Sei es drum. Wünsche einen schönen Tag.

Ein Brief von ihr…

Fand ich zu meiner Freude
und auch, ja zu mein tiefen Leid
Beim Blick in jenes Schreibfach
nach all der ‚lieben‘ langen Zeit.
Es waren ein paar kurze Zeilen
aus weiten Reisen in die Vergangenheit.
An diesen Brief konnt mein Blick so lang verweilen, ich werf ihn weg, denn ich muss mich beeilen
die ganze Trauer zu vergessen, genug der Tränen aus dieser fernen Zeit.

Whats a wonderful night…

…so könnte man es im Rückblick betrachten. Ja, meine Arbeitshose wurde rechtzeitig trocken. Gemütlich noch abends was Warmes gegessen – Bohneneintopf, Quark. Dann in aller Ruhe geduscht, Arbeitsklamotten angezogen und auf zum Bahnhof. Fast könnte man sagen eine ruhige Nacht. Nicht die üblichen schrägen Gestalten getroffen, welche sonst auf den Straßen daher latschen – herrliche Stille. Der Zug fuhr, man glaube es kaum – PÜNKTLICH!!! Selbst am nächsten Aufentaltsort… Stille. Man traf Leute, welche man, durch andere Schichtläufe ewig nicht sah, freute sich und auch die Kollegen bei der Schicht, gut gelaunt – strahlende Gesichter… Die Arbeit ging ruhig von der Hand und ich hatte sogar in dem Arbeitsbereich, wo ich nicht so gerne bin, Freude.. Komisch, so wohl wie heute habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Jetzt noch schnell lüften, nen Tee aufsetzen und schlafen… Ich wünsche Euch ein schönen Tag und mir ne ruhige „Nacht“.. Wenn so nur immer der Alltag wäre 😛

Zeit zum entspannen

Die letzten Wochen im Jahr 2011 waren geprägt von Hektik, fünf Tagen Krankheit, privaten Enttäuschungen, Freude im Berufsleben – kurz um, ein Wechselbad der Gefühle, die das Leben und den Alltag auf den Kopf stellten. Ach ja, etwas Resturlaub vom letzten Jahr blieb übrig. Vor ein paar Stunden bekam ich einen Anruf, ob ich diesen für die nächsten Tage nehmen könne. Ich habe nicht lange überlegen müssen, „Ja“ war die Antwort. Nun habe ich Zeit für bevorstehende Renovierungsarbeiten, Besuche bei Freunden, welche in den letzten Wochen zu kurz kamen und um meine Gedanken schweifen zu lassen. Aber auch Sport soll hierbei nicht zu kurz kommen. Denn „faule Ruhe“ sorgt für Pfunde. Auch diesen werde ich nun verstärkt der Kampf ansagen. Ich atme entspannt durch… Ich wünsche Euch was 😀

Musikalische Gefühlsstürme und Gedankensprünge -Teil 1

Wer kennt das nicht? Man geht einer Tätigkeit nach, sei es das alltägliche Einkaufen, Hausarbeit, wie Treppe wischen, Wäsche waschen… All die Dinge, die mit mehr oder weniger Freude, Gründlichkeit, Zeit… erledigt werden müssen. Sei es für sich selber, die liebe Familie, je nach dem in welcher Lebensform man „verbandelt“ ist. Man erledigt sie halt wie immer, mancher sogar nach Zeitplan und plötzlich; ja urplötzlich ist Alles wie auf den Kopf gestellt. Im Kopf nistet sich eine bekannte Melodie ein, mit welcher man etwas ganz Persönliches, ja Individuelles verbindet. Belangloses, wie ein herbstlicher Tag, an welchem man am Horizont eine bestimmte; eigenartige Wolkenformation beobachte… Vielleicht etwas Einschneidendes, was das eigene Leben schlagartig veränderte. Positives, wie der erste Kuß in Kindertagen; das „erste Mal“ in frühen oder späteren Jugendtagen. Negatives, wie der Tod eines geliebten Menschens… Gerade hatte ich so einen Augenblick. Die Melodie… (Fortsetzung folgt)