200 – oder wie die Zeit vergeht

200 Beiträge sind geschrieben, begonnen habe ich mit dem Blog am 8. Dezember 2011. Den ersten ersten Einauf die nächsten 200trag schrieb ich in einen Internetcafe, welches heute nicht mehr existiert. Die meisten Einträge, bis Ende 2014 schieb ich meist direkt über das Handy, später mit der mobilen WordPress App – ich musste Viele meiner Beiträge „splitten“, da Einträge auf eine maximale Zeichenlänge dort begrenzt sind.

In letzter Zeit wurde, beginnend mit dem Jahr 2016 nur weniges geschrieben, was meinen Alltags, bw. der des „alltagsfreaks“ beleuchtet hatte – manchmal konnte ich anhand jener Einträge meinen tatsächlichen ungeschminkteren Alltag jenseits des Blogs rekonstruieren. 199 Einträge später ist Frühlingsanfang anno 2016 – Vieles hat sich seit Beginn der Schreiberei verändert. Meine Arbeitszeit ist länger geworden, Viele Menschen sind gekommen – viele gegangen. Alte Ziele haben sich zerschlagen.

Aber auch hier – Viele aus der Anfangszeit, die sich hier beteiligt haben gibt es nicht mehr, oder schreiben nur noch sehr selten. Eine Konstante: Der Emil – welcher täglich postet.

Ich danke auch den zahlreichen neuen Besucherinnen und Besucher, die hin und wieder hier auftauchen und jenen, die über die Jahre die Treue gehalten haben!

Ein Kaffe für unterwegs
Darauf einen Kaffee

Mein Speicherplatz, den ich hier noch auffüllen kann beträgt mehr als 99.9 % 3 MB von maximal 3 GB sind belegt – geschuldet dessen, dass ich sehr sprasam mit Bildern und anderen Medieninhalten umgegangen bin. 😉

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Blog soviele Einträge schaffen würde.

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Heute Nacht wird aufgeräumt…

Ein Vorteil der Winterzeit ist, daß man mal alltägliche Dinge etwas schleifen lassen kann, wenn man vom Schneeschieben absieht. Doch seit einer Woche zwitschern die Vögel. Und der Gesang gleicht einen lauten Appell: „Aufräumen!!!“ Heute Nacht habe ich frei und nutze diese Zeit dafür. Das Geschirr wird gewaschen, es wird gekehrt und gewischt. Das Geheul des Staubsaugers beginnt erst am späten Nachmittag, da man aus Rücksicht keine nächtliche Ruhestörung begehen möchte. Gerade gönne ich mir eine kurze Ruhepause. Warum zu dieser frühen Stunde? Heute Nacht gehts mit schichten weiter und man möchte den gewohnten Tages- bw. Nachtrhytmus beibehalten. Es ist sozusagen heute eine rein persönliche Nachtschicht. Unterstützend höre ich dabei die „lauschigen“ Klänge von RAMMSTEIN, Metallica und anderer motivierender Musik. Natürlich über mp3 Player und nicht aus „vollen Boxen“ 🙂

Wege und Orte…

Man sieht sie überall – gestrandete Menschen. Sie haben ihre vertrauten Orte und Plätze. Es sind Menschen mit verschiedenen Charakterzügen, so wie aus allen anderen Schichten der Gesellschaft auch. Manche von ihnen sammeln Flaschen und Altpapier, um sich ihr Geld aufzubessern, andere verkaufen die städtischen Obdachlosenzeitungen, viele vertrinken ihr letztes Geld. Manche von ihnen suchen ein ungestörtes warmes Plätzchen, um zu übernachten. Die meisten dieser Menschen haben sich schon längst aufgegeben. Manche von ihnen kannte ich aus der Zeit, als ich arbeitssuchend war. Gestern auf den Weg zur Schicht und heute morgen als ich nach Hause lief traf ich einen dieser Menschen aus dieser Zeit. Es ist wämer geworden, bald ist meteorologischer Frühlingsbeginn. Doch wann beginnt der Frühling in unserer Welt?