Mindestlohn! Bitte ohne Ausnahmen!

Anmerkung: Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Ich würde mich über eine konstruktive Diskussion freuen.

Was soll ein Mindestlohn garantieren? Ein Mindestlohn sollte meiner Meinung garantieren, dass kein Mensch, welcher arbeiten geht unter der Armutsgrenze leben soll. Ich bin kein Soziologe oder Wirtschaftsexperte – ein normaler Mensch, welcher sich Gedanken um das politische Wirrwarr in dieser Zeit macht und seine eigene Meinung vertritt.

Seit der Sylvesternacht in Köln und vielen anderen Städten sind nach Übergriffen vor allen von Menschen mit Migrationshintergrund auf Frauen publik geworden – rechte Kräfte freuen sich über einen möglichen Zulauf.

Debatten, welche mit vor allem im Zusammenhang mit Flüchtlingen stehen, sind aktueller den je – werden auch von Menschen, welche sich aus politischen Angelegenheiten raushielten, wahrgenommen. Das Buhlen um die sogenannten Nichtwähler, das Verhindern der Radikalisierung der Gesellschaft von rechts…. Berechtigte und fadenscheinige Gründe..

Nun geht es über einen Gesetzvorschlag Flüchtlinge die ersten 6, 12… Monate ihrer Tätigkeit von diesen auszuschließen. Hier in einer Kolumne aus dem „Spiegel“ nachzulesen. Auch im „Tagesspiegel“ kann man die Forderungen der Arbeitgeber nachlesen.

Als politisch engagierter Mensch und Mitglied der Gewerkschaft stehen mir hierbei die Haare zu Berge. Jedoch werden die Nuancen zwischen den DAFÜR oder DAGEGEN meiner Meinung nach nicht ausreichend berücksichtigt.  Gegen diesen Gesetzesvorschlag spricht für mich der gesunde Menschenverstand – JEDOCH:

Ich selber würde für eine andere Lösung plädieren: Jeder bekommt den Mindestlohn, ABER würde ich es als gerechtfertigt sehen, wenn Flüchtlinge in einen gewissen Zeitraum eine geringe nicht absetzbare Abgabe/Steuer, welche die Integration mitfinanziert zahlen würden. Dadurch kann einerseits eine bessere Unterbringung für Selbige, Vermittlung von elementaren Deutschkenntnissen gefördert werden. Je schneller die Integration individuell von statten geht, sollte dieser Zeitraum verkürzt/velängert werden (erlernen der Sprache, Straffälligkeiten welche für eine drohende Abschiebung juristisch als „zu gering“ erachtet werden (Schwarzfahren, Diebstähle…)) Weitere Gründe für meine Meinung sind:

  • Sozialkampagnen, welche Menschen egal welcher Nationalität in Deutschland leben (Unterstützung von Obdachlosenunterkünften, Suppenküchen (man muss sich schämen, dass Arbeits- und Obdachlosigkeit in dieser Zeit noch existieren)) dringend benötigte Hilfe geben wieder an Bedeutung gewinnen.

Hierzu habe ich wieder eine Frage an die Leserinnen und Leser des Blogs:

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Von Bauernschläue und antisozialen Persönlichkeiten…

Ich sitze gerade vor den Fernsehapparat und genieße zwei Tage reguläres frei. Auf VOX läuft gerade „Bitte hilf mir doch“ – ein Sendeformat, was ich eigentlich nicht bevorzuge. Oft schaue ich Krimis, Nachrichtensendungen und Spielfilme. Wie plane ich den Tag? Gerade schaute ich im Kalender nach, welche Termine ich in nächster Zeit zu stemmen habe. Mit den Augen an der PC Tastatur, mit den Ohren am Fernsehen. Die dargestellte Person stößt gerade auf mein Interesse. Intrigen spinnen ist nicht so meine Art, aber erschrocken stelle ich einen Teil der Aggressionen des Darstellers in meinen Verhaltens wieder, wobei ich nicht gewalttätig bin, jedoch oft eine sehr direkte Wortwahl habe und laut – sehr laut sogar werden kann. Man vergleicht in einem Schauspiel oft die dargestellten Personen mit Personen aus den eigenen Leben – und siehe da, gewisse Leute sind dem Protagonisten äußerst kongruent. Gerade in Ellenbogengesellschaften, wo es zum Standard zählt, die Karriereleiter möglichst hoch zu klettern; nach oben zu schleimen – nach unten zu treten ist dieses Verhalten häufig zu erkennen. Und oft zieht man Parallelen. Dieses Verhalten ist nicht, wie oft vermutet mit der Intelligenz assoziiert. Häufig sind es äußerst durchschnittliche Menschen, die über derartige Bauernschläue verfügen. Zumindest meiner Erfahrung nach. Je älter man wird, um so vorsichtiger wird man. Früher ging ich aufgeschlossener und unbedachter durch das Leben. Gewisse Eigenschaften findet man häufig bei solchen Menschen: Geschwätzigkeit, Katzenfreundlichkeit und nicht das beste Verhältnis zur Arbeit. Mögen sich doch  die anderen darum schlagen.

Es ist schade, das die Gesellschaft, in welcher wir leben, auch noch so ein Verhalten fördert und fordert.

Knall auf Fall – Böllerei und Verantwortung

In den Medien liest man es immer wieder – Brände, Körperverletzungen vor Allem in den Nächsten vom Sylvester zum Neujahr. Feuerwerke gibt es in vielfältigen Formen – Tischfeuerwerke, Knallkörper, Raketen… Wieviel Geld gibt der Bundesbürger für diese Dinger aus? Anscheinend zu wenig, in Anbetracht wieviel Schäden sie verursachen können. Geplatzte Trommelfelle, wenn irgendwelche Asozialen es „cool“ und „hip“ finden sie auf Einzelpersonen oder gar in Menschenmengen werfen, abgebrannte Häuser… Die Betroffenen haben dann ganz andere Sorgen, wie ihre Vorsätze zum neuen Jahr! Sollte man Feuerwerke verbieten oder verteuern? Zumindest letzteres würde ich befürworten. Der leuchtende Himmel hat andererseits, bei verantwortungsvollen Umgang durchaus etwas reizvolles…
Die Differenzen aus möglichen  Teuerungen könnten in Gesundheitssektor, Bildung, soziale Projekte… investiert werden. Das Thema ist schon „gegessen“ – das neue Jahr ist schon einige Tage alt? Oder? Was habt Ihr liebe Leser_innen für eine Meinung zu diesen Thema?

Kinder, Kinder…

Seit mein bester Freund Vater geworden ist, geht er vollkommen in seiner Rolle auf.
Er ist geblieben wie er ist – zielstrebig, perfektionistisch, sozial engagiert. Ein Mensch, der mehr als „nur“ 40 Stunden in der Woche arbeitet – ein Workoholic.
Er ist ständig unterwegs, beruflich wie privat. Man bekommt ihn kaum zu Gesicht. Doch hat er sich geändert. Das typische WG Leben ist dem Familienleben gewichen. Statt in Altbauwohnung und Kommuneleben zur Studentenzeit nun familiärer Touch im Neubau. Er ist trotz des gefüllten Terminplans ein liebevoller Vater.
Natürlich bleibt die meiste Arbeit im Haushalt bei seiner Lebensgefährtin haften. Wenn er im Lande ist hilft er auch. Pantoffelheld ist er nicht,  wäscht ab, kocht – lebt Gleichberechtigung… Er ist ein Mensch, der nach seinen Prinzipien lebt – progressiv, menschlich, sozial, gerechtigkeitsliebend. Für mich ein leuchtendes Vorbild. Im Gegensatz zu mir liebt er den Trubel um sich herum. Er hat viele Freunde aus allen Schichten der Gesellschaft. Künstler, Arbeiter, Arbeitslose, Studenten und Wissenschaftler wie er.
Es klingt förmlich wie ein Loblied. Nun, es gibt sehr wenige Menschen, die ich in einen so hohen Maße schätze. Was zu kritisieren ist ist keine Kritik, sein Zeitmangel ist ja erklärbar…
Sein Sohn ist fast zwei Jahre alt, schon ein Ebenbild der beiden…
Sieht man, was Erziehung und Liebe alles so bewirkt und schaut sich in der Umgebung so um spürt man einen krassen Kontrast. Das wird einen regelrecht vor den Kopf geschleudert, so wie der Knabe von meinen letzten Artikel.
Was läuft so alles schief in unseren Bildungseinrichtungen – im Bildungssystem, Elternhaus allgemein?
Nicht jeder Mensch ist perfekt. Wenn ich mich und meine frühere Jugend reflektiere wird es mir bewusst. Man kannte schon früher Querläufer. Damit meine und stigmatisiere ich nicht Individualisten – bin ich ja selber einer… Ich sehe die Leere in den Augen der Kinder und Jugendlichen gehäufter als früher – typische „Sch…. egal Mentalität“.
Bilde ich mir dies alles nur ein? Welchen Stellenwert hat Bildung und Erziehung? Auch hier auf WordPress lese ich ab und zu Blogs von Lehrer_innen und Refetendaren. Es klingt zwar locker und lustig, aber es ist er tragikomisch..
Welche Meinung habt Ihr, liebe Leser_innen, zu diesen Thema?

Einheit… Sind wir das Volk?

Vor 23 Jahren, am 3. Oktober 1990 fand die Einheit Deutschlands statt – der Tag der deutschen Einheit. Eine Vereinigung heißt eigentlich eine Verschmelzung. Trifft ein Spermium auf eine Eizelle, werden dem Kind, nicht immer im Verhältnis von 50%, die Erbanlagen beider Eltern vererbt. Oft kommt es zu komischen Konstellationen. Der 23. Chromosomensatensatz beim Menschen entscheidet, ob wir männliche oder weibliche Geschlechts- und Wesensmerkmale erhalten. Soviel zum Menschen. Die Gesellschaft ist die Summe aller in ihr lebenden Menschen, so auch Staat und Land. Eine Gesellschaft also recht unterschiedlicher Individuen. Egal wie man zu dieser Einheit politisch stehen mag, wir sind Bürgerinnen und Bürger dieses vereinigten deutschen Staates. War es denn auch eine Einheit? Einige, wie auch ich meinen es war ein schlichter Beitritt der DDR zur BRD. Ich selber war gegen diese Art und Weise, Form und auch den temporären Vorgang des Beitritts, jedoch nicht gegen die Tatsache, dass das Land Deutschlands wieder ein Land werden wird. Familien waren durch Grenzen getrennt, auch so meine eigene. Es fällt mir also schwer einen objektiven Standpunkt einzunehmen. Ich habe in trtrotzdem. Um in aller Ausführlichkeit darüber zu schreiben brauche ich Zeit. Diese habe ich heute nicht. Ich setze diesen Bericht bald fort. Einen schönen Tag!

Menschen kommen – Menschen gehen

Es ist ein Kreislauf des Lebens. Seit ich denken kann, oder vielleicht schon mit meinen ersten Atemzug bin ich ein Einzelgänger – kein Flegmatiker, oder Autist, der jedes Gespräch meidet. Ich bin sehr kommunikativ, wo ich auf andere Menschen treffe, jedoch permanent  unter Leuten zu sein ist mir ein Greul. Beginnt abends mein Alltag im Berufsfeld,  so freue ich mich auf ausgelassene Gespräche, seien es Belanglosigkeiten, Reflektionen vergangener Ereignisse bis hin zu ernsthaften Diskussionen. Ich falle den Einen äusserst angenehm, Vielen auch vor Allem auch unangenehm, abstoßend bis offen ablehnend auf. Ich hasse Menschen, denen Werte wie Selbstkritik fremd sind, Anderen verlogen nach dem Mund reden oder übererheblich auftreten und suche jene, die meine Gedanken bereichern, in direkten Umfeld, mit denen man ohne wenn und aber an einen Strang ziehen kann. Letztere sind seltener geworden. Sie haben sich aus verschiedenen Gründen aus meinen Alltag entfernt. Sie gingen in Rente, zogen aus familiären Gründen weg, wählten schlichtweg ein neues Arbeits- und Wirkungsumfeld. Viele von ihnen waren wie Brücken zu anderen Menschen, die das soziale Umfeld kitteten. Durch sie war man Teil einer Gemeinschaft zu der man sonst nicht fand – sie waren selbstverständlich geworden, bis sie aus besagten Gründen verschwanden. Die Gemeinschaft mit den Anderen wurde durch ihren Wegfall lose und schließlich brüchig, neue Leute kehrten es meist ins Gegenteil – nur wenige der Kommenden wurden zu Freunden. Ich schrieb schon vor über einen Jahr davon.
Froh bin ich über die wenigen Ausnahmen.
In einen der vielen Gesichtern fand ich einen guten Bekannten, mit den die Fahrt von und zur Arbeit schnell verfliegt. Voller Erwartung startet er in eine neue berufliche Zukunft.
Für diese Momente brauche ich die Gesellschaft Anderer, damit ich in aller Ruhe in den vier Wänden den Alltag mit auch einen zufriedenen Lächeln reflektieren kann. Auch das animiert mich zu mehr oder weniger alltagstauglichen Blogeinträgen. Meinen Lesern wünsche ich einen schönen Mittwoch. 🙂

Wege und Orte…

Man sieht sie überall – gestrandete Menschen. Sie haben ihre vertrauten Orte und Plätze. Es sind Menschen mit verschiedenen Charakterzügen, so wie aus allen anderen Schichten der Gesellschaft auch. Manche von ihnen sammeln Flaschen und Altpapier, um sich ihr Geld aufzubessern, andere verkaufen die städtischen Obdachlosenzeitungen, viele vertrinken ihr letztes Geld. Manche von ihnen suchen ein ungestörtes warmes Plätzchen, um zu übernachten. Die meisten dieser Menschen haben sich schon längst aufgegeben. Manche von ihnen kannte ich aus der Zeit, als ich arbeitssuchend war. Gestern auf den Weg zur Schicht und heute morgen als ich nach Hause lief traf ich einen dieser Menschen aus dieser Zeit. Es ist wämer geworden, bald ist meteorologischer Frühlingsbeginn. Doch wann beginnt der Frühling in unserer Welt?