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Es raucht, keine Musik und anderer Kram

Vorwort

Stopp

Rauchen ist nichts für Kinder und Heranwachsende!

 

Meinen Blog lesen vielleicht auch hin und wieder Kinder, Heranwachsende und Jugendliche. In diesem Artikel kommt das Thema „Rauchen“ vor. Der Autor selber ist Raucher, möchte aber hinweisen, das rauchen gesundheitsschädigend ist, abhängig macht, viel Geld kostet und möchte davon abraten mit dem rauchen anzufangen! Lasst Euch nicht darauf ein, um irgendwo „dazu zu gehören“ zu rauchen…

In medias res

Wochenende – endlich! Das ganz lange im sich wiederholenden Schichtrad!  Seit Donnerstag früh hat es begonnen.

Die Woche davor war wie üblich von häufigen Unpünktlichkeit im öffentlichen Nahverkehr geprägt, darüber schrieb ich hier ja schon zur Genüge. Folge waren besonders am Wochenende, wo der Fahrer früher Schluss machte, über eine Stunde später Nachhause zu kommen, in der Woche erreichte ich nur knapp die Anschlussbahn und einmal verzögerte sich die Weiterfahrt um 30 Minuten. Das nervt ganz schön, wenn man mehr als den halben Tag unterwegs ist und kürzt die wenige Freizeit ein. 😦 Die Arbeitswoche war noch ruhig – ab nächster Woche ist dann wieder erheblich mehr los. Ich werde mir die nächsten beiden Tage wieder Zeit nehmen, um zu lesen, was bei meinen „virtuellen Nachbarn“ los ist und mich in deren Blogs vertiefen.

Gestern widmete ich mich ab Mittag mal wieder dem Haushalt, um etwas Ordnung hineinzubringen.  So gegen 16 Uhr fiel mir ein ich wollte doch schon letzte Woche neue Saiten aufziehen lassen an der Gitarre. Der Laden hat ja in der Woche von Montag bis Freitag ab Mittag bis abends 18 Uhr geöffnet und das Erlebnis von letzter Woche sollte sich ja nicht wiederholen? Sollte nicht, aber tat es. Wieder dieser verdammte Zettel: „…geschlossen ab 15 Uhr“

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Das hätte ich fast so wieder auf Twitter tweeten können…

Verdammt! Das Schicksal mag es halt nicht, wenn ich in die Saiten hauen möchte. Es sollte ein neues Stimmgerät her für den Anfang. Auch wollte ich mich nach einem neuen Instrument umschauen und das alte, (sofern noch Restwert dafür ist) im Gegenzug in Zahlung geben. Nun ja. Anstatt selber Musik zu machen kann man ja auch mal sich wieder berieseln lassen. Und so war ich froh, dass die alte Scheibe von Sepultura „Arise“ für schlappe 5,50 € käuflich zu erwerben war. Auch habe ich mir noch eine andere, die nicht vorrätig war bestellt. Also doch eine Art „Hamsterkauf“ 🙂

Eine kleine Änderung im Blog ist die Anpassung meines Twitter Profilbildes an den Blog. Eine einheitliche Erscheinungsweise hat doch schon mal was.

Ein einheitliches Erscheinungbild ist schon mal nicht schlecht

Ein einheitliches Erscheinungsbild ist schon mal nicht schlecht. Twitterbild und Gravatar sind nun identisch

Zum Thema Rauchen – #Rauchverbot

Ein Follower äußerte sich kritisch (ich finde dies zurecht) wenn man in der Öffentlichkeit in der Nähe von Kinderwagen oder in unmittelbarer Nähe von kleinen Kindern raucht. So etwas finde selbst ich als starker Raucher verantwortungslos.

Update: Ich finde es (siehe Titelbild) gut, dass Raucher_innen und gerade Heranwachsende in Form von solchen abschreckenden Bildern verdeutlicht wird wie heikel das Thema ist! (03.09.2016 – ca 09:05 Uhr) Auch hier würde ich meine Leser_innen um ihre Meinung bitten. Hilft es Raucher_innen davor abzuschrecken?

Jedoch trennt sich dort meine Meinung, wenn es als Auslöser für ein „Rauchverbot“ dienen soll. Rauchen wurde schon erheblich eingeschränkt. Man bedenke – es gibt im Schienenverkehr keine Raucherabteile mehr – in Gaststätten ist dies fast flächendeckend untersagt. In Haushalten werden Rauchmelder installiert, sodass Raucher häufig höchstens auf dem Balkon (wenn vorhanden) rauchen kann. Ich selber bin davon ungehalten, wenn auf Twitter unter dem Hashtag #rauchverbot ein generelles Verbot von rauchen im öffentlichen Raum gefordert wird. Darin sehe ich einen gravierenden Einschnitt in die Freiheitsrechte!

Dazu habe ich hier eine Umfrage online gestellt und bitte meine Leserinnen und Leser um ihre Meinung! Gerne auch in Form von Kommentaren, über welche ich mich freue…

Auch unter meine Twitterprofil habe ich eine Umfrage dazu geschaltet, welche jedoch auf maximale Zeichenlänge (140) beschränkt ist und nur 4 Antwortmöglichkeiten zulässt.

Ich bedanke mich für das Lesen und wünsche allen ein schönes und erholsames Wochenende!

Hitze und Spannung

Heute war bis jetzt der heißeste Tag in diesem Jahr – meteorologisch gesehen. Schwitzen, regungslos zu Haue im Wohnzimmer twittern – das Wahlergebnis der Bundespräsidentenwahl in Österreich verfolgen.

In Deutschland sehen wir es aus der Ferne – können keinen Einfluss darauf nehmen. Insgeheim hatte ich gehofft, dass es knapp ausgeht und hoffe, dass die letzten Stimmen van der Bellen zum Sieg verhelfen. Warum habe ich ein knappes Ergebnis erhofft? Gegen ein lapidares „weiter so“. Es müssen die Ängste der Bevölkerung Ernst genommen werden.

Ernsthafte Diskussion mit etwas Humor

Auch bei ernsthaften Diskussionen kommt hin und wieder mein schwer zu verstehender Humor (Galgenhumor?) durch..

Einerseits muss eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge erfolgen und sie müssen von Anfang an aufgeklärt werden, was rechtlich und moralisch in dem Land, welches sie aufnimmt, gilt.Integration heißt nicht nur die Sprache zu lernen, sondern auch Sitten und Gebräuche – wichtiger noch Rechtsvorschriften des Aufnahmelandes zu befolgen. Bei schwerwiegenden Verstößen sollte meiner Meinung nach eine Abschiebung erfolgen. Alles Andere würde nur den rechten Kräften dienen. Es müssen aber auch Erfolge über die Integrationsarbeit der meist ehrenamtlichen Engagierten hervorgehoben werden. Ihre Arbeit sollte nicht behindert werden. Offene Grenzen? Viele Menschen haben Angst davor. Sei es Befürchtungen von Terroranschlägen oder auch ähnliches.

Berichte über Umgang und Aufklärung von Flüchtlingen.

Berichte über Umgang und Aufklärung von Flüchtlingen. Auch die TAZ berichtet auf Twitter dazu…

Immer noch steht das Ergebnis nicht zu 100% fest (Stand Sonntag 22.05.  21:00 Uhr) es bleibt eine Zitterpartie. Nach einer Hitzewelle kommt früher oder später ein Gewitter, dass sich entlädt – hoffen wir, das dies nur in meteorologischer Hinsicht zutrifft.

Gesundheitlich scheint es mir wieder besser zu gehen. Heute habe ich keine Schmerzmittel genommen, gestern habe ich die Dosis halbiert. Seit Donnerstag Abend konnte ich ohne größere Schmerzen Treppenstufen steigen. Ich hoffe doch, dass ich wieder ab Dienstag arbeiten kann, ohne dass die Schmerzen sich zurück melden.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Der Countdown läuft…

Heute ging es zum Hausarzt. Lange nicht mehr dort gewesen. 8 Uhr öffnete die Praxis, also stellte ich mir den Wecker auf 06:30 Uhr. Nach dem ersten klingeln wachte ich auf, hatte nur 3 Stunden Schlaf hinter mir. Ich klappte die Augen noch mal zu und da war es dann schon 8:30 Uhr – verdammt! Wenn man nicht früh zum Arzt geht, sind jede Menge Patienten vor einen. Die leidige Erfahrung hatte ich das letzte Mal vor 4 Jahren, wo ich das letzte Mal dort war. Also schnell aufwachen, einen neuen Verband anlegen – zum Waschen hatte ich leider keine Zeit mehr. Gegen 9:15 war ich in der Praxis – Menschenmengen! Sogar ein Hinweis aus dem Jahr 2014, dass keine weiteren Patienten angenommen werden. Ich stand mir förmlich „die Beine in den Bauch“ ehe ich dran war. Vor mir eine kolerische ältere Frau. Die Schwester sagte ihr sie solle sich in den Behandlungsraum setzen, damit ihr Blutdruck gemessen werden konnte. Ein harsches, lautes: „Nee, mit dem Dinge nicht“. Außerdem hatte sie ihre „Chipskarte“ vergessen. Ich hätte fast gesagt, dann gehen sie in die Kaufhalle und holen sie sich eine neue Karte für ihre „Chips“ – habe es mir verkniffen.

Nach fast 30 minütiger Wartezeit wurden meine Daten abgeglichen und ich konnte es mir endlich im Warteraum bequem machen. Zum Glück wollten nicht alle die angestanden hatten behandelt werden. Neue Rezepte und Verlängerung des Krankenscheins, Termine für Nachuntersuchungen – Sachen die verhältnismäßig schnell bearbeitet werden konnten. Im Warteraum 7 – 8 Leute vor mir, darunter wieder der Drache von vorhin. Neben mir ein junges, behindertes Pärchen. Der Mann sorgte sich um seinen Schatz, beide hielten Händchen. Ich schaute auf den Akkustand des Handys: halbvoll. Ich hatte glücklicherweise das USB Ladekabel mit und saß in der Nähe von einer Steckdose. Ich lud das Teil erst mal auf. Durch die lange Steherei hatte ich Schmerzen. Ich nahm auf nüchternen Magen, was man nicht sollte, eine Tablette ein und trank den letzten Schluck Mineralwasser aus meinen Rucksack. Wärend des wartens spielte ich ein bisschen „Candy Crush Saga“, damit die Zeit schneller vergeht. Das Wartezimmer wurde immer voller. Ein paar komische Leute in Maßanzügen saßen am mittleren Tisch. Sie unterhielten sich über Vertragsabschlüsse und Immobilien. Was wollten die hier? Sie wurden aufgerufen, anscheinend waren es keine  Patienten. Die Dame wurde gereizt. Fast 70 Minuten Wartezeit waren vergangen. Sie sagte lauthals: „Ich sehe das nicht ein, dass die vor mir drankommen ich warte schon ewig – Ich gehe!!“. Zetern, fluchen und das mit ihrer penetranten Stimme… Ich war froh, dass sie zu verschwinden schien. Es blieb leider nur bei der Ankündigung. Nach ca. 5 Minuten setzte sie sich wieder auf den Platz. Endlich wurde sie abgefertigt und verließ nach dem Gespräch mit der Ärztin die Praxis. 2 Patienten später war nun endlich auch ich dran. Es erfolgte eine Verlängerung der Krankschreibung bis nächste Woche. Sollte es sich nicht merklich verbessern gab sie mir auch noch eine Überweisung für die Chirugie – wieder diese Angst und deshalb die Beitragsüberschrift! Über 2 Stunden verbrachte ich in der Praxis.

Ich ging nach dem Arztbesuch noch schnell einkaufen, ich hatte ja keine Lebensmittel mehr zuhause. Da entdeckte ich eine KfZ Verbandstasche.

Eine KfZ Verbandstasche kam mir beim Einkauf gelegen. Preiswert erhielt ich jede Menge Verbandsmaterial.

Eine KfZ Verbandstasche kam mir beim Einkauf gelegen. Preiswert erhielt ich jede Menge Verbandsmaterial.

Mitnehmen! Verbandsmaterial kann man nicht genug haben. Essen kochen. In der Zwischenzeit den Folge Krankenschein scannen und via Email alles an den Arbeitgeber senden bevor ich es später per Einschreiben direkt hinsende! Sicher ist sicher! Nun will ich hoffen, das alles gut verheilt.

Anspannung, Erleichterung und jede Menge Zeit

Warum ich nicht gleich Sonntag zur Notaufnahme ging? Ich hatte Schiss. Ja richtig Bammel, dass das mit meinem Knie eine ernsthafte Sache ist. Wie oft hört man „irreparabel“, künstliches Kniegelenk. Das ist unschön. Sport nicht mehr machen zu können, wäre traurig wenn man einen Bürojob hat, wäre es lästig. Jedoch wenn körperliche Arbeit, wie in meinen Job, dominiert könnte dies unter Umständen sehr schwierig bis unmöglich sein.

Sonntag war ich schon dabei mich für die Arbeit fertig zu machen. Nach dem duschen streckte ich mein Knie aus, um die Hose anzuziehen – auf einmal Schmerzen. Es zog ziemlich. Ich meldete mich nochmals telefonisch krank. Kühlte das Knie, legte mir mehr schlecht als recht eine Bandage an und mich selber hin. Sitzen, stehen und liegen – kein allzu großes Problem. Sobald ich jedoch Stufen steigen musste setzten die Schmerzen wieder gnadenlos ein. Schmerzmittel nehme ich nur äußerst ungerne. Die ich zuhause noch hatte waren eher für Kopf- und Zahnschmerzen geeignet.

Ich dachte mir auf alle Fälle heute in die Notaufnahme zu gehen – zu Pfingsten haben ja die Arztpraxen geschlossen.

Angst packte mich. Was wird man mir sagen? Knie im Eimer? Davor graute es mir. Ich war als Erster da. Nach mir kam ein älterer Herr mit einer Handbandage. Nach etwas Zeit begannen wir uns zu unterhalten. Er hat was mit Baugewerbe zu tun, selbstständig und schon um die 60. Er ist gestürzt und seine Hand ist von Drähten in Mitleidenschaft gezogen worden, in die er fiel. Zum Glück wurden keine Nervenbahnen verletzt. Alle 2 Tage die Bandage wechseln, damit sich nichts entzündet. Dann ein junges Mädchen mit dicken Auge, welches es ständig kühlen musste. Beide kamen vor mir dran, besonders um die Kleine machte ich mir Sorgen.

Dann zum meinen Ernst der Stunde. Vier lange Jahre mied ich es aus irgendwelchen Gründen den Arzt aufzusuchen. Nie ernsthaft krank gewesen. Erst begutachtete der Arzt das betreffende Knie und nahm meine Nervosität wahr. Nach weiteren 15 Minuten Wartezeit das röntgen nach wiederum fast 20 Minuten Wartezeit die „finale Behandlung“.

Ich war erleichtert, als er mir sagte, das es nicht so ernst aussieht. Die Schwester bandagierte das Knie und der Arzt gab mir die nötigen Rezepte, Krankschreibung und Überweisung für meinen Hausarzt.

Super! Jetzt noch schnell zur Apotheke. Moment, da war doch etwas? Ach ja Pfingsten. Verflucht! Welche der Apotheken hatten jetzt Notdienst? Auf Richtung Bahnhof – humpelnd zu Fuß. Die erste geschlossen, schnell zum Kiosk Zigaretten und Tabak holen. Die am Seniorenheim müsste ja wohl offen sein? Wieder Fehlanzeige.

Zwei Schwestern, welche in der Nähe waren, gaben mir Auskunft, das nur die im Nachbardorf offen hätte. Über zwei Kilometer Fußmarsch hatte ich hinter mir. Fährt die Straßenbahn? Ja, in etwa 45 Minuten – Feiertag. Also humpelnd den letzten Kilometer nach Hause.

Erst mal ein paar Minuten Auszeit – Beine hoch! Aus den paar Minuten wurden ein „paar“ Stunden. Erst Abends machte ich mich auf den Weg. Vor der Apotheke standen noch 2 Leute. Der erste war ziemlich redselig und es dauerte, ehe er am Notschalter seine Medikamente im Empfang nahm. Der Andere nahm schnell seine verschriebenen Sachen und verschwand. Zu meinen verschriebenen Medikamenten nahm ich noch Salbe und Verbandsmaterial. Die Bandage vom Vormittag war mittlerweile locker geworden. Und dann sah ich sie – die Straßenbahn. Mist. Wenn sie jetzt fährt, dann „darf“ ich wohl eine Stunde warten. 😦 Also humpelte ich eine zwei, drei Haltestellen weiter. Denn dort ist ja noch ein Imbiss. Meine Lebensmittel zuhause waren ja alle aufgebraucht bis auf Kaffee und Tabak. Der war natürlich ziemlich voll. So wurde die Zeit nicht mehr so lang mit dem warten auf die nächste Straßenbahn. An der Haltestelle schnell die erste Packung Pommes Döner verspeist, eine geraucht und dann kam sie endlich. Ich hatte auch keine Nerven mehr die letzten 3 Haltestellen noch zu laufen. So ging dieser Tag fix vorbei. Mittlerweile wirkt das Schmerzmittel etwas lindernd. Probleme habe ich immer noch, doch kann ich mich fast schmerzfrei kauern. Treppen steigen ist immer noch sehr schwierig.

Nicht gefastet…

Der Urlaub ist zu Ende – eigentlich. Ich habe noch bis Donnerstag laut Schichtplan freie Tage, die sich nach dem Urlaub angeschlossen haben.  Ich las gerade auf dem Seppolog „Neues Leben als Veganer“  und da fällt es mir ein. Man hätte so vieles machen können. Fasten zum Beispiel! Einmal im Jahr nutze ich in der Regel meinen längsten Urlaub mit einen Tag dafür dies zu tun. Dieser ist ja nun vorbei. Warum?

Bewußtseinserweiterung? Weil ich ein so guter Mensch bin? Askese? Nö. Auch nicht um abzunehmen, obwohl es mein Körper durchaus nötig hätte. Es ist eine Art „Tradition“ – mich an die Zeit erinnern, wo ich auf staatliche Hilfe angewiesen war und in jener Zeit viel an Selbstwertgefühl eingebüßt hatte. Nun gut. Der Artikel auf Seppolog war eher was zum schmunzeln und ich hatte beim Lesen viel Spaß.

Das mit dem Laufen habe ich wenigstens nicht komplett vernachlässigt. Jedoch – vielleicht wäre es ratsam ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen wie ich die Gelenke entlasten könnte. Ganz damit aufhören möchte ich nicht. Aber was will man machen, wenn es eher schadet als nützt – eine schwere Entscheidung!

Letzteres erinnert mich darin sich unter Druck zu setzen.auf dem Blog „Gescheuchter Igel“ las ich „Gegen den Druck“, welcher letztlich sich auf Schule und Bildung bezieht. Rudi ist sehr oft sportlich unterwegs – egal ob mit dem Rad oder auch zu Fuß. Und was man an Kalorien verbrennt, kann man auch durch gutes Essen ausgleichen. Er gönnt sich dann mal einen „Kleinen Snack“ – hat er sich auch verdient 🙂

Auch ich gönne mir eine kleine Mahlzeit, wärend ich hier lese und tippe. Auf „Unerhörte Worte“ freut oder wundert man sich über die „Kommentare am Dutzend“, die es freizuschalten gilt. Nun denn.

Dieses Problem habe ich bald wieder weniger. Wenn ich wieder arbeite, wird es weniger Zeit zum Lesen und Schreiben geben. Schade – zumal ich die Blogs meiner Nachbarn gerne lese.

 

Langsam läuft’s am Tag des Herrn!

Aufgestanden kurz vor 6 Uhr. Es läuft.. Na ja – zumindest die Nase, aber sie dafür um so mehr. Was wollte ich? Etwas laufen. Müde bin ich. Ich trinke Leitungswasser, habe Hunger – will aber nüchtern bleiben. „Wozu? Man, iss etwas, leg Dich hin und vergiss doch das rumgelaufe! Man könnte ja heute Abend…“ meinte der innere Schweinehund.

„Mensch. Heute ist Himmelfahrt. Abends kommst Du nicht dazu. Wer weiß wer da alles unterwegs ist…“ Recht hatte sie meine innere Stimme. „Willst Du denn heute W – I – R – K – L – I – C – H ?“ fragte die Trägheit und auch sonst war ich körperlich nicht so in Hochform. Ich entschließe mich das Essen stehen zu lassen, wenigstens für eins, zwei Stunden. In der Zeit dazwischen mich doch dazu zu überwinden laufen zu gehen. Noch ein Glas Leitungswasser, noch zwei – drei Taschentücher, um die Nase endlich frei zu bekommen.

Am Fluss entlang

Am Fluss entlang laufen. Ein herrlicher Ausblick.

Also ging es kurz nach 7 los. „Schön langsam“ sagte die innere Stimme. Die Straßen waren leer. Um diese Zeit an diesen Tag auch nicht so verwunderlich. Man muß ja ausgeschlafen sein, um nachher tutend und gröhlend durch die Straßen zu laufen. Jetzt könntest Du aber etwas schneller laufen. Und tatsächlich, es lief schneller – sie lief schneller, die Nase. 😦 Ansonsten stellte ich fest, das ich zu allem Überfluss noch das Unterhemd angelassen habe und auch mit der Laufjacke wurde es warm gerade auf der unbewaldete Strecke am Fluß. Die Sonne blendete. Ich schwitzte kaum als ich den 2. Kilometer begonnen hatte. Ich brauchte einen langen Atem.

Ich fühlte kaum inneren Antrieb und musste mich förmlich zwingen den „Rest“ der Strecke hinter mich zu bringen. Als ich umkehrte, lief mir ein weiterer Läufer über den Weg. Erschöpft kam ich zuhause wieder an. Diesmal waren es 38 Minuten, die ich für die 5 Kilometer brauchte. Keine Glanzleistung – aber ich bin wieder gelaufen.

Jetzt noch schnell ein alkoholfreies Bier - die Mineralien zurückführen

Jetzt noch schnell ein alkoholfreies Bier – die Mineralien zurückführen

 

Jetzt noch ein alkoholfreies Bier – damit ich ein paar Mineralien wieder zurück bekomme und dann noch ein paar Stunden schlafen! Heute  Euch und mir wünsche ich einen schönen Feiertag!

Sport frei!

Ja. 4 Tage sind vergangen nachdem ich zum letzten mal gelaufen bin. 4 verflucht lange Tage! Eigentlich wollte ich im Urlaub mindestens jeden 2. Tag, oder jeden „1,5.“  Tag sportlich aktiv sein (gemeint den einen Tag bei Sonnenaufgang, den nächsten Tag abends und danach ein Ruhetag).

Ich schreibe und lasse mich dabei von den ein oder anderen Blog inspirieren – mache also nebenbei eine kurze „Blogumschau“.

Aber der innere Schweinehund und die Gesundheit machten mal wie üblich einen Strich durch die Rechnung. Emil beschrieb auch einen Zustand, welcher mich von meinen Zielen abhält. Er hat eine Menge Gewicht. Diese Trägheit, das unausgefüllt sein – die Zeit rennt davon und man bringt dann nicht Sinnvolles zustande – so ist es oft bei mir. „Fast schmerzhaft schön“ die „schmerzhaft schöne Herzenslust“, wie sie Hannah Buchholz lyrisch  beschreibt fehlte. Jetzt lasse ich mir es schmecken, das alkoholfreie Bier. Rudi allerdings läßt oder ließ sich handgemachte Frikadellen schmecken, als er sein Kumpel besuchte. Kann er. Er treibt ja auch viel Sport 🙂

5 Kilometer sollten es werden – eine Kurzstrecke ohne abzubrechen – Ziel erreicht! 🙂 Leider in mehr als 36 Minuten. Mein Pace ist auf über 7 geklettert, dass heißt nur mit etwas mehr als 8 km/h war ich unterwegs. 😦 Reden wir es nicht schlecht. Ich bin zufrieden – stolz aber noch lange nicht.

Ich startete meine runtastic App auf dem Handy. Auf den Anfangsmetern ging es steil bergab. Irgendwie wollte mich das Schiksal auf die Probe stellen. Krankenwagen fuhren an mir vorbei und das ohrenbetäubende„Tatü tata“ Signal setzte da ein, als sie auf meiner Höhe waren, ich schreckte zusammen. Auf Kilometer 2 überholte mich ein Läufer etwa in meinen Alter in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Einen Wettlauf machen? Nein, ich habe mein eigenes Tempo, muss die Tatsache akzeptieren, dass er in einer günstigeren Gewichtsklasse unterwegs ist. Mein Ziel war es primär die Strecke zu schaffen und ich hatte zu kämpfen. Kilometer 3 ich beginne zu schnaufen. „Halte durch“ruft mir dieses Mal meine innere Stimme zu „aber renne nicht wie so ein Irrer“ fügt sie hinzu. Ich halte mich dran. Mein Ergeiz sagte schneller, mein Körper hingegen „Hör auf!“ Ich wählte sozusagen den Mittelweg. Kilometer 4 – Mist – jetzt geht es steil bergauf. Ich zügle nochmals das Tempo. Nachdem ich den höchsten Punkt erreicht habe, ging ich kurz im Fußgängertempo, um Luft zu schöpfen. Dann noch mal im lockeren Tempo die letzten 500 Meter hinter mich bringen.

Geschafft! Ich hoffe allerdings dies nicht die einzige positive Bilanz dieses Tages wird. Gleich gehts unter die Dusche. Euch sei ein schöner Tag gewünscht!

 

Dumm gelaufen (?)

Der Knoblauch entfaltete seine erhoffte Wirkung, wohltuende Wärme und Müdigkeit setzten am gestrigen Abend ein, ich konnte schlafen. Kurz vor 6 Uhr wurde ich wach auch ohne das klingeln des Weckers. Die Laufsachen habe ich mir schon zurecht gelegt – greifbar lagen sie im Wäschekorb, welcher als Transport- und Lagerkorb dient. Seit September letzten Jahres bin ich nun schon nicht mehr gelaufen. Das Knie war Schuld, auch chronische Unlust. Ich habe in der Zwischenzeit wieder etwas an Gewicht zugelegt. 😦 Damit beim ersten Lauf nach so langer Zeit nichts schief geht, habe ich mir eine Kniebandage angelegt. Glück hatte ich – das Wetter grau in grau, doch es blieb trocken. Nehmen wir uns nicht soviel vor – 5 Kilometer sollten reichen.

Es ging gegen 7:30 los. Die ersten Meter gingen bergab. Einatmen, ausatmen – laufen in einen stabilen Tempo. Doch aus dem atmen wurdes nach und nach ein schnaufen. Von Hunden wurde ich verschont, es waren auch andere Läufer, sowie eine RentnerInnen Gruppe, welche „Nordic Walking“ betrieben, unterwegs. Nach etwas mehr als 2 Kilometern sagten Körper und Verstand – hör auf! Doch ich zwang mich noch dazu ein paar Meter mehr zu laufen. Nach knapp 3,25 km und knapp 23 Minuten war dann auch Schluß. Total verschwitzt und schnaufend ließ ich mich auf einer Parkbank nieder. Weiterlaufen? Nein, auch mein Ergeiz hatte die Schnauze gestrichen voll. Warten und in aller Ruhe im Spaziergängertempo ging es dann nach Hause. Wohltuend strömte die kühle Wald- und Wiesenluft in die Lunge – das war Belohnung genug. Gleich geht es unter die Dusche und für den nächsten Einkauf notiere ich mir noch alkoholfreies Bier, um die Mineralien zurück zu führen.

Zeit für besondere Düfte

Ich sitze hier und schreibe mal wieder. Laufen wollte ich, große Taten ankündigen – so so.. Maulheld“ – beschimpfe ich mich selbst. Zu lange vor dem Rechner gesessen und recherchiert, Unmengen an Kaffee und dann noch einen ordentlichen Schluck Engergy Drink. Die Folge: Das Zeug hält wach – ich konnte nicht schlafen. Übermüdet und verschnupft startete ich nach nur wenig Schlaf in den Tag. Zu allen Überfluss wurde ich wachgeklingelt. 😦 Ein Spaziergang am Abend – frische Luft tanken und wieder zu Sinnen und auf die Beine zu kommen – half natürlich nicht richtig. Doch was hilft da und noch dazu  ist gesund und schmeckt?

Knoblauch

Delikat und geschmackvoll – was für Nase, Magen und Kreislauf

Ja richtig – ein paar Zehen „Allium sativum“ auch liebevoll Knoblauch genannt – natürlich roh und aufs Brot gerieben mit Butter und als Belag? Zerdrückter Knoblauch!

Wie das mundet!

Das kann ich natürlich nur unmittelbar nach der Schicht vor dem Schlafengehen essen oder wenn ich Urlaub habe – ganztägig. 🙂 Die Nase läuft – ich schnaufe kräftig ins Taschentuch – wohltuende Wärme steigt in mir auf, der Blutdruck sinkt wieder auf Normalwert. Warum mir das nicht früher eingefallen ist! Auch hindert es das (zumindestens meines) Verlangen nach Süßkram.

Frisch getwittert und gleich 2 Likes - für meinen bescheidenen Account dort fast ein "Toptweet" :)

Frisch getwittert und gleich 2 Likes – für meinen bescheidenen Account dort fast ein „Toptweet“ 🙂

Ich bin froh, dass mein Blog geruchfrei ist und ich Euch dabei nicht ins Gesicht atme. Ich weiß ja nicht ob die Nasen des/der ein oder anderen Lesers/Leserin so fein wie die meiner Kolleg(inn)en ist. Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Abend! Dazu noch eine Frage:

Duftende Grüße

Reichlich Zeit für Worte und Taten…

…hat man, wenn der Urlaub anbricht. Viele Leute planen ihn über Wochen, Monate voraus. Verreisen, nehmen Termine in den Angriff im besagten kurzen oder auch längeren Zeitfenster. Ich gehöre nicht dazu. In dieser Hinsicht bin ich spontan. Man hat ein Grundgefühl dafür, was man alles machen könnte und greift wenige Dinge voller Tatendrang, Einige mit Lustlosigkeit an, läßt aber auch Vieles liegen, was aber durchaus wichtig ist. Im Hier und Jetzt – heute beginnt mein längster Urlaub in diesen Jahr…

Ich sitze vor geöffneten Fenster, frische kalte Luft dringt in das Wohnzimmer, Vogelzwitschern – von weiter Ferne etwas Straßenlärm, der sich in dieser auch verliert. Es ist kalt – verdammt kalt. Ich überlege ob es richtig war die Heizung schon vor 3 Wochen abzustellen, als es vorübergehend mal richtig warm wurde. Sei es drum. Ein dicker Pullover in der Frische ist allemal besser als in der Sommerhitze schwitzend in der Unterwäsche zu sitzen. Wenn es zu kühl ist, verspürt man (jedenfalls aus meiner Sicht) etwas mehr das Bedürfnis sich zu bewegen.

Die Natur im Laufschritt

Die Natur im Vorbeilaufen beobachten – Luft tanken und sich bewegen.

Die Kolleginnen und Kollegen, welche heute arbeiten müssen, schlafen um diese Zeit nochmal – ich möchte mich für die nächste Zeit mehr an den normalen Tagesrhytmus gewöhnen. Eine neue Laufhose muss her. Langsam möchte ich wieder mit dem Laufen beginnen. Nicht einen Kilometer bin ich dieses Jahr bisher gelaufen. Aber es gilt die Gelenke zu schonen, damit die Knieprobleme nicht wieder auftreten.

Stopp

Stopp – nicht übertreiben, langsamer angehen und das Gleichgewicht finden.

In den Abendstunden,wenn der Fernsehapperat im Hintergrund läuft, werde ich mich wieder mit HML, Webdesign, CMS, wie WordPress beschäftigen, um die Entwicklung am eigenen Webprojekt Gestalt annehmen zu lassen. Das nimmt auch viel Zeit und Nerven in Anspruch, laufen ist da wohl ein guter Ausgleich dafür.