Mal wieder mit dem Laptop online…

Das wird toll, so dachte ich es mir, als ich den USB Stick aktivierte. Mit der WordPress App auf dem Handy kann man auch einige kurze Beiträge schreiben. Die Betonung liegt hier ja schon fast auf Kurzmeldung, auch wenn man als Beitragsformat „Standard“ eingestellt hat. Zudem beherrsche ich einigermaßen, das „10 Finger Schreiben“, was auch das Schreiben auf einer normalen PC Tastatur noch erheblich erleichtert. Die WordPress App auf dem Handy leistet zwar gute Dienste, man hat auch einen Schnellüberblick auf die Statistik, doch das „rumlavieren“ auf dem Reader verdirbt auch oft die Lust längere und auch sehr gut geschriebene Beiträge von Blognachbarn voll zu erfassen. Man überfliegt das mühevoll Geschriebene. 😦

Lange Rede – kurzer Sinn – es mussten haufenweise Updates getätigt werden, das Surflimit war schon recht schnell erreicht.

Stopp

sagten sowohl die Technik als auch meine Lust. Heute ist mein letzter freier Tag freie Nacht. Nun sitze ich vor dem Fernsehen, lasse die letzten Tage Revue passieren und warte auf eine anstrengende Woche voller Arbeit und anderer Termine, die noch zu bewältigen sind. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Was hätte ich alles sinnvolles in dieser Zeit erledigen können.

Nachdem das Surfen derzeit wieder funktioniert, geht das Alltagsleben wieder los

Das Eis ist geschmolzen (Läuft’s?! – Der innere Schweinehund #5)

Ich hätte es nicht gedacht, aber geschafft sind (sportlich gesehen) die ersten 5,1 km Neujahrslauf (runtastic korrigierte die Werte des Veranstalters und zog rund 320 m ab). 😦 Ich hoffte, das der Schneematsch über Nacht abtaute und war am Morgen überrascht, das Straßen und Wege problemlos zu passieren waren – SUPER! Es war die erste Laufveranstaltung, an welcher ich teilnahm. Ungewohnt – 100 % der Strecke Asphalt und Pflastersteine. Auch das Laufen mit hunderten Teilnehmern. Ich laufe sonst zu ca 75% auf Schotter und Lehmboden und ausschließlich allein. Die verschmutzten Wege wurden (vor allem) an der Laufstrecke gründlich gereinigt. Haufenweise Glas und Böllerreste wurden emsig entsorgt. Auf dem Hinweg sah ich Massen von fleissigen Stadtreinigern bei der Arbeit. Gestern liess ich den Alkohol unangerührt  – heute stosse ich nachträglich auf’s neue Jahr an. Ich lief etwa im Mittelfeld – war glücklich, dass die Letzten ca 15 Minuten nach mir eintrudelten.  Ich wünsche Euch einen angenehmen Start ins Jahr 2015! 

Hindernisse versus Gewohnheiten #1

Hindernisse zwingen oft andere Wege zu gehen. Was man aus Bequemlichkeit und innerer Trägheit niemals in Erwägung zog, zwingt auf neue Ziele zu setzen. So wie letztes Jahr der aufdringliche Baulärm nach der Nachtschicht. Zuerst versuchte ich es mit Nerventee, Rolläden herunter lassen, mehr als Schall-, weniger als Lichtschutz und Ohrstöpsel. Letztere juckten im Gehörgang, die Rolläden schluckten nur wenige Dezibel des mörderischen Lärmes, welcher beim Schlafen begann und beim Aufstehen endete. Der Tee verhalf der Blase zum Harnfluss- führte nicht zum ersehnten Schlaf. Er ging auf die Nerven… Aha, deshalb also Nerventee 😦 Was nützte sonst, um zur Ruhe zu kommen? Sport! Laufen. Dies tat ich letztmalig Anfang bis Mitte der 90er Jahre, als ich mir noch große Ziele setzte, welche Lebensumstände, Bequemlichkeit und Enttäuschungen abrupt enden ließen. Na ja. Der Laufsport hatte also vorerst nur den Sinn mich in vollkommene Erschöpfung zu befördern. Manchmal jedoch… (Ende Teil 1)

…Etliche Monate später,

…nachdem es:
-meinen Computer entgültig entschärft hatte,
– es sich zahlreiche negative und positive Wendungen in meinen Leben vollzogen haben,
– sich sportliche und soziale Aktivitäten mehrten und minderten (Stammleser kennen noch die Baulärmproblematik, welche meine übliche Schlafgewohnheiten stark reduzierten. Zeitraum Februar bis Dezember letzten Jahres)…
melde ich mich wieder. Meine Lust am Schreiben wurde durch den Drang des Laufens nach der Schicht (oft zwischen 5 – 10 km), damit ich vor Erschöpfung ins Bett falle und ohne Medikamente schlafen konnte, ersetzt. Ich hatte kaum Lust und kreative Energie mehr, um die Leser der virtuellen Welt, noch des alltäglichen Lebens an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Auch habe ich, seitdem ich wieder Fernsehanschluß habe, andere Aktivitäten herunter gefahren. Entschuldigung dafür! Ich möchte mich künftig nur noch wöchentlich, mal mehr oder weniger melden. Beruflich ist (fast) alles beim Alten. Gesundheitlich alles stabil.

Sparsamkeit… Eine Sache des Lebensstandards? Teil 1

Wenn ich meine Gewohnheiten mit der Zeit vor etwa 10…2 Jahren vergleiche, dann stelle ich erschrocken fest, daß man im heutigen Alltagsleben ständig in „die Vollen“ geht. Damals hatte ich im Höchstfalle 160…180 €, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Einen 100 € Schein? Hatte ich zu dieser Zeit nie in den Händen. Man lief mit zerschlissener Kleidung umher, ernährte sich von Nudeln, Kartoffeln und Tütensuppe. Umterwegs gabs Butterbrot und (NUR dies hat sich nicht geändert) Thermoskanne und Kaffee. Neulich unterhielt ich mich mit einen Kollegen, welcher eine sparsame Lebensweise hat, trotzdem er mehr Wochenstunden und eine höhere Lohngruppe hat. Ich will natürlich nicht „back to the roots“, dennoch möchte man sich etwas Geld für größere Anschaffungen zurücklegen, einen Sparplan aufstellen. Oft geht’s aus Gewohnheit zur Dönerbude, Fastfoodkette… (wird fortgesetzt)

Wenn die „Heiße Zitrone“ nicht mehr schmeckt…

…dann merkt man, daß das Frühjahr langsam Einzug hält. Jedenfalls mir geht das so. Gestern noch nach der Schicht wirkte sie Wunder, hat belebt. Ich mußte mich kurz schütteln und das „Sauer macht lustig Gefühl“ entfaltete seine Wirkung. Heute? Irgendwie war es anders… Das Zeichen für mich, daß man bald mit joggen anfangen sollte, ehe die heiß – kalte Dusche den Tag, in meinen Falle die Nacht abschließt. Na ja, wenn ich nach Hause komme ist es noch dunkel, doch meine innere Stimme sagt: „Bald ist es wieder soweit“. Sport? Der größte Fan bin ich nun wirklich nicht und es kostet mich viel Überwindung. Nun ja. Noch ist es ein leises Flüstern und kein lauter Schrei.

Ich brauch‘ halt vorher und danach etwas länger :)

Nein liebe Leute, dieser Beitrag ist natürlich nicht jugendgefährdend. Und es geht auch sicherlich nicht darum, was Ihr jetzt gerade denkt. Ich spreche von meinen damaligen Ritual von der Schicht in den Samstag morgen, welches ich wieder belebt habe.

In der Woche ist es einfach herrlich möglichst früh nach Hause zu fahren. Da mache ich es so wie die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen. Ich steche mich aus, rauche noch eine Zigarette und dann nichts wie ab nach Hause. Doch am Samstag sind die Verkehrsverbindungen im ÖPNV einfach besch.., ähm sagen wir bescheiden.

Da hab ich an jenen Morgen nicht die größte Eile nach Hause zu gelangen. Da geht s noch mal in die Kantine, eins zwei Zigaretten werden geraucht, ein wenig gequatscht mit denen, die gerade Pause haben und dann langsam – gaaaaanz langsam in die Umkleide. Um diese Zeit sind die Anderen bereits ausgeflogen – ich hab also meine Ruhe. Duschen ohne Eile. Erst lauwarm, dann immer heißer und zum Schluß wird die Brause EISKALT eingestellt, um mich ein wenig abzuhärten. Gerade in extremen Jahreszeiten (mache ich aber unabhängig davon täglich so) finde ich das sehr, sehr wichtig. Dann noch rasiert, den Bart ordentlich durch gekämmt. Massage mit der Bürste und währenddessen trocknen dann die nassen, klammen Handtücher. Nachdem auch noch die Arbeitsschuhe geputzt sind wird sich wieder im Schneckentempo angekleidet. Der nächste Zug fährt ja erst ne Stunde später. Die Kollegen, die um diese Zeit Schichtende haben fragten mich schon so manches Mal, warum ich denn nicht gleich dort übernachten wolle und ob es mir denn hier so gefällt. Ich quittiere solche Äußerungen mit einen müden Lächeln. 😀

Außerdem sieht man so an jenen Samstag Morgen längst verloren geglaubte Gesichter von den Kollegen, die etwa Zeit versetzt arbeiten und mit denen man sich auf den Rückweg wenigstens einen Tag in der Woche mal unterhalten möchte. So weit, so gut – und unbedeutend…

Na ja. Der aufmerksame Leser möge sich nun fragen wegen den „davor„. Dies hat eine andere Begründung. Bedingt zu den jahreszeitlichen Besonderheiten wie Schnee und Eis, kommen bei der lieben guten Bahn auch noch übliche Weichenstörungen und andere Gründe der Verspätung dazu. Und da ist man lieber doch etwas eher anwesend…

Jetzt noch schnell einkaufen, ehe der Laden dicht macht. Morgen muß ich für den Alltag ausgeruht sein – die langen Wochen des Schichtrades haben Einzug gehalten. Zur Entspannung noch etwas Musik:

 

Ein Kommen und Gehen…

Vorgestern bekam ich viele Grüße zugesandt. Von Menschen, die man schon vor langer Zeit kennengelernt hat, wie einen guten Freund und Bekannten – über 22 Jahre. Auch Kollegen, die man erst Monate oder Wochen kennt, riefen an, simsten mir oder ließen welche über verschiedenste Plattformen da. Bei einen dieser Grüße wurde ich nachdenklich. Etwa der einer guten Kollegin, mit welcher man gerne zusammen gearbeitet hatte. Fleißig, freundlich und zuverlässig – all das fällt mir ein, wenn ich an sie denke. Doch ihre Befristung lief aus, so wie die der vielen Menschen mit denen man abends zur Arbeit – morgens von ihr gefahren ist. Ausgerechnet mein Geburtstag war deren letzte Schicht. Alltag und Gewohnheit ändert sich nun. Das Drehbuch des Lebens steicht ihre Rollen. Ist es nur ein Abschied auf Zeit oder für immer?