Läufts? – Der innere Schweinehund #9 (Lang[sam] läuft es wieder)

Endlich kann ich diese Reihe weiter fortsetzten 🙂

Die erste Woche Urlaub ist fast schon gelaufen, aber ich stand auch nicht still. Gelaufen bin ich, beginnend ab Dienstag, jeden 2. Tag Morgen. Der Wecker rasselte (bis auf dem vorletzten Lauf wo ich erst kurz vor 5 aufstand) bereits 4 Uhr.

Jahresbilanz 2015 - Mitte Juni
Stand 2015 Januar bis Mitte Juni. Mich trennen noch knapp 11,5 km von der Jahresleistung 2014…

Ich brauche immer mehr als eine Stunde, ehe es losgeht, besser ich kalkuliere 90 Minuten vom Aufstehen bis zum Lauf ein. Erst mal aufstehen, den Handyakku aufladen, reichlich Wasser trinken, den Körper (besonders Beine und Waden) durchbürsten, einreiben mit Franzbranntwein und Sportsalbe, etwas Aufwärmübungen, wieder ein paar Schlucke Wasser trinken, Klamotten zusammensuchen, anziehen, App starten und los. So die kurze Zusammenfassung.

Seit der letzten Folge von „Läufts – Der innere Schweinehund“ konnte ich mich viermal überwinden.

Warum dieser Titel?

Meine Läufe waren von der Distanz für meine Verhältnisse recht lang. Leider lief ich auch nicht so schnell es ging recht langsam von statten.

Lauf #2
7 Minuten je Kilometer – auch für meine jetzigen Verhältnisse viel zu langsam. Profis laufen 5 Minuten je Kilometer oder weit weniger. Bei meinen Gewicht bin ich zufrieden, wenn er derzeit zwischen 6 – 6min 30 sek liegt…

Dies war der erste Lauf in meinen Urlaub – bzw. der 2. Lauf nach der letzten Reihe „Läufts? – der innere Schweinehund“. Vielleicht lag es daran, dass ich gleich in die Vollen steigen wollte. Normalerweise fange ich die ersten Läufe mit 5 km Länge an. Nun, restlos will ich diesen nicht schlecht reden. Immerhin, schaffte ich die Strecke durchzuhalten. Im Mai musste ich aus einen Lauf gleich 2 machen.

Kleine Steigerungen

Lauf #3
Zwei Tage später lief ich dann die „alte“ Langstrecke mit südlicher Wendung. Ich war positiv überrascht und erhoffte wenigstens schneller als 6 min 40 sek je km (9 km/h) zu laufen…

Besser sah dann schon der nächste Lauf aus. Leider sind die GPRS Werte leicht abgewichen. Man erkennt es an Werten, wie Höchstgeschwindigkeit (ich laufe höchstens 13 -15 km/h, was ich aber nur kurz halten kann), Höhenmeter. Jedoch, die Strecke wich „nur“ um ca. >200 Meter ab.

Und wieder gings bergab…

Lauf #4

Heute stand ich extra früh auf, da ich wusste, das es im Verlaufe des Tages ziemlich heiß und schwül wird. Trotzdem ich schon kurz nach 5 loslief war es unangenehm und ich dachte nach über der Hälfte der Strecke abzubrechen, raffte mich aber noch mal auf. Wenigstens hatte ich die 9 km/h noch geschafft. Die letzten Meter gab ich noch mal Vollgas.

Pacewerte Lauf #4
Auch wenn ich mit den heutigen Lauf nur bedingt zufrieden bin freut es mich, dass die „Zickzacklinien“ sich etwas abmilderten. Ich lief also ausgeglichener.

Besonders der letzte Kilometer ist schwer zu laufen. Die Steigung ist besonders. Knapp 50 Meter gehe ich im Fußgängertempo schnaufend weiter ehe ich es „noch einmal wissen“ möchte.

Neuanschaffung der Woche

Ach ja. Beim Onlineshop von runtastic habe ich mir ein Armband für das Handy geordert, welchen man sich um den Oberarm schnallt, damit man die Laufwerte jederzeit im Blick hat und es nicht irgendwie in der Hand rumschleppen muss. Leider ist es für die Laufjacke nun zu warm. Ich konnte in ihr bequem mein Handy, Taschentücher und eine 250 ml Flasche mit Wasser (Smootje Flaschen) verstauen. Ich musste es am Unterarm befestigen, da die Maximallänge des Bandes (für mich)  zu gering ist. Ich bin kein „Bodybuilder“ und der Meinung, dass man die „Normallänge“ ruhig 10 cm „hochsetzen“ sollte. Ansonsten bin ich mit dieser Neuanschaffung recht zufrieden. Für mein Handy ist das Armband „brauchbar“.

Soweit zu meinen Laufversuchen in dieser Woche. Wenn ich bedenke, dass es Leute gibt, die mindestens 3 – 4 mal die Woche regelmäßig 10 km oder mehr pro Lauf zurücklegen, sind meine bisherigen Werte recht gering.

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Gelaufen und nicht gelaufen…

Das Wochenende nähert sich seinen Ende. Morgen Nacht geht es wieder auf Schicht. Es wird eine lange Woche. Die Woche ist sozusagen gelaufen. Doch was lief sonst noch so?

Gestern konnte ich mich noch einmal überwinden einen längeren Lauf zu machen. Für einen Blogtitel der Serie „Läufts? – Der innere Schweinehund“ möchte ich wenigstens 2 – 3 Läufe auswerten, also heute nicht dieser Titel.

Es waren etwas mehr als 6,5 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 km/h (Pace 6,40 min/km). Die GPRS Messung mit der runtastic App auf dem Handy war im Vergleich zum Lauf am Freitag sehr genau – ich lief alleine ohne auf nur einen Spaziergänger, Läufer und sonstige Ereignisse zu treffen -dazu dann frühestens übernächste Woche mehr. Sport fällt nächste Woche wegen der langen Schichtzeit plus zusätzlicher Erledigungen flach.

Das mit dem Laufen lief also halbwegs – ich kann zufrieden sein. Ein Tag Pause ist nach längerer Laufunterbrechung vernünftig, damit der Körper sich erst einmal darauf einstellen kann. Die Beinmauskeln brauchen Pause – man möchte keine Überdehnung oder sonstiges provozieren. Ich höre da auf die innere Kondition, die da sagt: „Bitte wenden, sonst schaffst Du die Strecke nicht an einen Stück!“, versuche aber noch ein paar Meter mehr abzutrotzen. In der Regel hat die innere Stimme immer (im Bezug auf Sport) gute Dienste geleistet und ich hoffe das tut sie auch weiterhin.

Doch was lief nicht? Der Haushalt – einiges wurde erledigt, Vieles blieb stehen. Ich versuche noch einiges morgen früh bis Mittag, ehe ich mein Mittagsschlaf vor der Schicht mache zu erledigen. Das war soweit mein Sonntag. Im Fernsehprogramm schaue ich dann noch auf Kabel 1 „Der Wixer“ und lasse den Abend mit gemischten Gefühlen und Gedanken ausklingen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!

 

 

 

Gerstensaft und Haushaltskram…

Den heutigen Tag meines nicht mehr so langen Wochenendes widmete ich mich verstärkter dem Haushalt. Wertstofftrennung, Nassreinigung, Abwasch – es ist viel liegen geblieben. Die nächste Woche ist lang und so habe ich für viele Dinge sehr wenig Zeit. Gelaufen bin ich heute nicht, meine Beine brauchen Entspannung und ich versuche morgen nochmal ein paar Kilometer zurückzulegen. Ein Bekannter und Arbeitskollege, der jährlich mindestens einen Marathon läuft und auch schon an einen „Iron Man“ teilgenommen hat, riet mir Gerstensaft zu trinken. Also Bier – alkoholfreies. Vor Jahren, als ich ein Praktikum im sächsischen Vogtland hatte, trank ich gerne und raue Mengen Weißbier, jedoch nicht ohne Alkohol. Alkoholische Getränke versuche ich heutzutage weitgehend zu vermeiden. Ich versuchte ein alkoholfreies Weißbier zu trinken, der Geschmack… widerlich. Bäh. Die Leserin / der Leser wird sich nun fragen, warum sich dieser Beitrag dem Bier, dazu noch alkoholfreien widmet. Nun, es erweist sich als ein isotonisches Getränk. Kurzum ein Großteil ausgeschwitzter Mineralien etwa nach dem Laufsport  können „zurückgeführt“ werden. Das Attribut „alkoholfrei“ ist hier irreführend. Bietet man es einen trockenen Alkoholiker etwa an, besteht die Möglichkeit, dass Dieser schnell wieder rückfällig wird. Denn besagtes „alkoholfreies Bier“ enthält Alkohol, wenngleich sehr gering. Der Anteil liegt so bei 0,5 Prozent und 0,5 > 0, also nicht wirklich alkoholfrei. 😉 (Die Hersteller sollten es als „alkoholreduziertes Bier“ treffender meiner Meinung nach dieses Produkt kennzeichnen).

In medias res. Ich stellte fest, dass mir persönlich alkoholisches Weißbier nicht schmeckt, also suchte ich ein Anderes und wurde fündig. (Nein ich nenne keinen Namen, da ich keine Produktwerbung tätigen möchte.) Sollten Wetter und Gesundheit mitspielen werde ich morgen in aller Frühe meine Runden drehen und nach dem Sport die Mineralzufuhr tätigen. Natürlich bin ich mir bewusst, das ein Bier alleine nicht genügt. Obst, Gemüse und ausgewogene Ernährung, den Bruchteil einer Magnesiumtablette und etwas Aufwärmen vor dem Laufen (die meisten Läufer raten zu Recht mit nüchternen Magen „kleinere Strecken“ zu laufen). Ich esse nun noch einen ordentlichen Happen und in ein paar Stunden geht es kurz schlafen. Der Wecker sollte so etwa 04:30 klingeln. Ich hoffe dass das GPRS bei „runtastic“ (hier doch Produktwerbung 🙂 ) funktioniert dann etwas besser. Nach Dusche und Bier gibt es danach noch mal ein paar Stunden Schlaf, ehe ich mich dann erneut den Haushalt widmen werde.

Ich wünsche weiterhin ein angenehmes Wochenende!

Läufts? – Der innere Schweinehund #8 – Eine magere Zwischenbilanz

Ich erinnere mich an meinen ersten Lauf in diesem Jahr, es war der 1. Januar 2015 – der Neujahrslauf. Ich war damals gleich aus mehreren Gründen froh dort mitgelaufen zu sein.

  1. Ich hatte Sylvester / Neujahr von meiner Firma frei (bekommen) und hatte so die Gelegenheit überhaupt am Lauf teilzunehmen
  2. Ich konnte mich dazu überwinden am Lauf teilzunehmen und hatte so die Möglichkeit möglichst früh das (damals) noch neue Jahr läuferisch zu beginnen.
  3. Das Wetter hatte mitgelspielt. Es war 4 Grad warm und die Straßen waren passierbar und ohne Glatteis
  4. ich war überhaupt zum ersten Mal (wenn man die DDR Zeit mal ausklammert) bei einer Laufveranstaltung mitgelaufen. So mit Startnummer und habe das T Shirt zur Veranstaltung bekommen 🙂

Bereits Ende Januar hatte ich mehr als 30 Kilometer hinter mich gebracht. Und nun?

Die magere Zwischenbilanz

Jahresbilanz 2015
Gerade mal 20 Kilometer sind seit dem erst neu dazugekommen. Eine magere Bilanz! 😦 Als hätte ich es schon geahnt als ich damals diesen Beitrag schrieb.. Was waren die Gründe?

  1. Im Februar hatte ich mir eine Knieverletzung bei einem Lauf zugezogen, die mich am laufen hinderte
  2. ich war übervorsichtig und verlor so vorübergehend die Lust mich sportlich zu betätigen.

Anfang Mai hatte ich mich dann überwunden einen ersten Lauf zu machen

Mai 2015

Genau genommen waren es gleich 2. Bereits nach etwas mehr als 3 Kilometer musste ich auf Grund mangelnder Kondition pausieren. Ich machte Halt am nördlichen Wendepunkt meiner Kurzstrecke und wollte den Rückweg nur noch langsamen Fußes nachhause. Eine innere Stimme sagte: „Raff Dich auf und versuche noch ein Stück!“ und so wurde ein zweiter Laufversuch gestartet. Immerhin schaffte ich da noch mal ca. 1,5 km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 9 km/h. Die letzten Wochen waren voll mit Terminen. Auch auf Arbeit war viel los. Wenn ich mal frei hatte konnte ich mich auch nicht nur einmal überwinden zu laufen. Selbstkritisch sehe ich den Grund im Rückblick kaum an mangelnder Selbstdisziplin.

Wenn ich es selbst bei Minusgraden schaffe zu laufen, so gebe ich nicht dem Wetter die Schuld und auch nicht den Mangel an Zeit.

Beim heutigen Lauf hatte ich einige GPRS Probleme. Das Signal verlor sich an einigen Streckenabschnitten.

letzter Lauf

Die Ergebnisse wurden etwas verfälscht dargestellt. Meine normale Höchstgeschwindigkeit liegt bei maximal 11,7 – 12,5 km/h, welche ich allerdings nicht lange halten kann. Auch die Höhenmeter sind so verfälscht aufgezeichnet. Ich gehe davon aus, das ich etwas mindestens 500 Meter weniger gelaufen bin. Zwar habe ich die gewöhnliche Kurzstrecke um einige Meter verlängert, jedoch nicht um mehr als einen Kilometer.

Jedenfalls bin ich froh wieder gelaufen zu sein. 🙂 Immerhin etwas. Ich bin kein Freund von Bier, besonders nicht von alkoholfreien, las aber, dass es ein prima Isodrink ist, um die ausgeschwitzten Mineralien wieder zuzuführen. Ich quäle mir gerade eins rein 🙂

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

Läuft’s? – Der innere Schweinehund #2

Dienstag Morgen. Der erste Urlaubstag liegt bereits hinter mir. Wach geworden, Fenster geöffnet, Hand hinausgestreckt. Es fühlt sich frisch an – sehr frisch. Immerhin, es regnet nicht! Das Vorhaben? Laufen, doch es ist noch dunkel so kurz nach 6. Erst mal Wasser trinken, sich von oben bis unten durchgebürstet, Sportsalbe an Waden und Gelenke aufgetragen. Kurz vor 7 – es dämmert! Los geht’s. Der Countdown der App läuft rückwärts. 10..9..8 Ich laufe los. Die Eindrücke – nebelig, trüb und verdammt kühl. Angenehmer als ein Lauf bei Minusgraden im Februar. Nach 15 Minuten ein erster Blick auf das Handy. WAS VERDAMMT IST DAS? Die App ist nicht gestartet. Die erste Wutatacke. Ich laufe weiter – hoffe das die App sowohl die Werte mathematisch als auch die graphischen GPRS Aufzeichnungen ordentlich wenigstens ab jetzt hinbekommt. Mir fiel die Streckenführung eines Bekannten ein – GLEICH MAL TESTEN. Die Eisenbahnbrücke überqueren…  Ups – die falsche Seite erwischt. Noch einmal runter und auf der anderen Seite hoch. Bei Frost wäre der Holperweg zur Brücke eine Herausforderung. Herrlich der Ausblick auf Holzplanken und Wasser, das der Nebel geheimnisvoll verschleiert! Froh die Eindrücke der Überquerung einer solchen mitgenommen zu haben, zum ersten Mal so ein Experiment gewagt zu haben. Ich drehe ca 30 Meter hinter der Brücke um, überquere sie diesmal (auf dem Rückweg) erneut und schaue nach knapp 2 km danach wieder auf das Handydisplay. VERDAMMT, technisch gesehen war der Lauf umsonst. Ich renne mit einer App ja auch deshalb, um möglichst genaue Werte über Zeit, Höhenmeter, Länge usw. zu bekommen. Bin also etwa 7,5 km gelaufen in etwa 48 Minuten. Ich habe wenigstens mal wieder was für die Gesundheit getan!