Sonntagsspaziergang –

Es ist Sonntag. Ein arbeitsfreier Sonntag. Kein Stress und hektisches Treiben auf Arbeit – an diesen Sonntag. Der frühe Wecker klingelt auch an einen solchen. Sei es für den Morgenlauf oder um kleine Haushaltsaufgaben zu erledigen. Diesmal bin ich nicht mit der Bahn unterwegs – treffe keine Kollegen auf dem Anschlussbahnhof. Eines haben alle Sonntage gemeinsam – der Gang zum Bahnhof, um Tabak und die „Junge Welt“ zu kaufen.

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Sonntagsausgabe der "Jungen Welt"

Der Weg dorthin ist ruhig – kein oder kaum hektisches Treiben  – Herbstlaub ziert die Wege und Straßen. Ich habe nur die Pfandflaschen vergessen, die ich ab und zu in der Vorhalle und am Bahnsteig für die Sammler verstecke. Oft sehe ich sie auf den abendlichen Weg zur Arbeit. Besonders jenen, mit welchen ich ab und zu ein paar Worte wechsle. Auch ich stammelte sie, als ich arbeitslos war – jedoch nur, wenn Straßen und Wege niedrig frequentiert waren.
Es dämmert bald – nun zieht es mich wieder nach Hause.

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Worte zu später Stunde!

Geschrieben über das Leben – Ängste, Sorgen, Hoffnungen… des Gegenübers. Das elektronische Gespräch bildet geschriebene Worte, doch hört und sieht man nicht die Tränen der Schreibenden – erahnt sie. Man fühlt mit, wenn man sich durch Freundschaft verbunden ist – kann aufbauen durch ermunternde Worte. Doch sind es die richtigen Worte? Kann ein Ratsuchender Rat geben durch bloße Intuition? Ich hoffe das Richtige wurde gesagt und half Tränen zu trocknen.

Das waren meine Gedanken über ein gerade geführtes Gespräch aus der Ferne…

Ich wünsche meinen Leser_inne_n einen angenehmen Start in die neue Woche!

Gedicht um Mitternacht

Neulich kaufte sich ein Hacker

Roggenbrot beim Stadtteilbäcker.

Aß es und am Morgenrot

lag er rum – ja er war tot.

War´s das Mehl vom Stadtteilbäcker,

das tötete den jungen Hacker?

Genug gegrübelt – nachgedacht

wünsche ich jetzt : „Gute Nacht“!

Stolpersteine – wider dem Vergessen!

Kürzlich wurde ich mit einen Artikel Stolper(wander)tag – Der Norden – ein weißer Fleck  der Bloggerin Inch zum Thema Stolpersteine konfrontiert. Sie lief über 20 km durch den Norden ihrer Heimatstadt Leipzig und wird sich in losen Berichten dazu äussern.
Den Artikel auf Wikipedia alleine kann der Leser/ die Leserin viel entnehmen. Von Beginn des Projektes, Inhalt, Unterstützer, Gegner.. Es empfiehlt sich den Artikel nicht nur zu überfliegen.
Zu Zeiten in der DDR war es Gang und Gäbe sich mit dem Thema Verbrechen im Faschismus zu informieren, heutzutage findet das in den Schulen nur wenig Raum. Manch Einer meint dies sei „Schnee von gestern“, weil dies „schon“ Jahrzehnte zurück liegt, die Opfer und Täter von dieser Zeit grösstenteils längst schon verschieden sind. Andere leugnen oder relativieren diese Verbrechen.
Wir sollten uns bewusst machen, das es ein untrennbarer Teil deutscher Geschichte ist – die Zeit des Faschismus war die größte industriell organisierte Menschenvernichtung, nicht nur auf deutschen Boden!
Lasst uns nicht achtlos an diesen Steinen vorüber gehen. Jeder Stein spiegelt das Schicksal eines Menschen! Stellvertretend auch der vielen Millionen nicht genannten Namen!

Was Menschen verbindet…

Die Zugfahrt an Feiertagen verläuft anders als sonst. Verbindungen mit der Bahn und anderen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs sind schlechter, da Züge die sonst verkehren nicht fahren. Läden und Kioske sind geschlossen – die Fahrgäste sind anderer Natur . Statt der üblichen werktätigen Bevölkerung – Schüler, Studenten… trifft man auf Partygänger und Reisende, die auf den Weg zu Freunden und Verwandten sind; Wanderer und Bummler. Die Wartezeiten auf den Anschlusszug verlängern sich und man freut sich, wenn man mit Bekannten die Zeit rum bekommt. Man unterhält sich, stellt fest welche Hobbies und Interessen einen verbinden – gegebenenfalls Lebenschiksale.
Oft wundert man sich, warum man mit gewissen Menschen mehr klar kommt als mit Anderen…
Um etwa die gleiche Zeit, als ich den neuen Kollegen kennen lernte, tauchte auch ein neues Gesicht auf. Diese Person geht uns aus dem Weg, als ob wir eine ansteckende Krankheit hätten. Mir egal, ich ecke oft an – muss nicht mit Jeden auskommen, es wundert nur das schlichte „Warum“…
Anders war es mit T. Gleich bei dem Kennenlernen festgestellt, das eine gemeinsame Gesprächsbasis vorhanden war. Trotzdem wir uns von Wesensart und Gemüt unterscheiden, aussergewöhnliche Interessen teilen wir. Heute stellte ich fest, das unsere Lebensumstände ähnlich waren und man ist überrascht, das gerade dies verbindet, obwohl es eigentlich geradezu offensichtlich ist… Vielleicht „stehen“ wir sogar auf den selben Frauentyp. 😉 Erfahrungswerte, in Positiven, wie Negativen ergänzen irgendwie einander; erstaunt werde ich oft mit dieser Tatsache konfrontiert. Vielleicht der Beginn einer Freundschaft?
Ich wünsche einen schönen Feiertag!

Nicht immer…

… ist mir zum Lachen zumute, oft bin ich ernsthaft, verschlossen – besonders in letzter Zeit.
Gerade wenn sich im gesellschaftlichen Leben kaum ein gemeinsamer Konsens finden lässt stehe ich förmlich unter Spannung. Eine Lösung sollte stets für alle Beteiligten Vorteile bringen. Nutzt man Gutmütigkeit aus, so entstehen Konfliktherde. Reaktionen, die alltäglich sind.
Ich habe es schon in früheren Jugendtagen aufgegeben nach Harmonie zu suchen, der kleinste gemeinsame Nenner – nichts weiter. Der Ablauf muss stimmen, das Ergebnis zählt! Es ist erstaunlich, das es Menschen gibt, die sich durch’s Leben mogeln können. Einfach so. Ein bisschen schleimen – der sogenannte „Vitamin B Komplex“. Auf Kosten Anderer.
Es wäre schlimm, wenn wir alle gleich wären. Schließlich könnten wir uns so schlecht ergänzen. Jeder würde den gleichen Beruf anstreben, das selbe konsumieren – es gäbe keine Individualität, kein Austausch von Gedanken. Egal ob im privaten, beruflichen oder sonstigen Umfeld kann man Schwächen und Stärken im Interesse Aller ausgleichen.
Wie soll man reagieren, wenn das Gegenüber nicht bestrebt ist sich die elementarsten Grundkenntnisse anzueignen?
Doch Mittel und Wege finden sich. Ich stelle fest, ich stehe nicht alleine mit dieser Meinung. Der Nebel lichtet sich so wie heute morgen. Lief ich vor einer Stunde noch durch Nebelschwaden, die letzten Meter waren sternenklar 🙂 Ich wünsche einen angenehmen Freitag!

…Etliche Monate später,

…nachdem es:
-meinen Computer entgültig entschärft hatte,
– es sich zahlreiche negative und positive Wendungen in meinen Leben vollzogen haben,
– sich sportliche und soziale Aktivitäten mehrten und minderten (Stammleser kennen noch die Baulärmproblematik, welche meine übliche Schlafgewohnheiten stark reduzierten. Zeitraum Februar bis Dezember letzten Jahres)…
melde ich mich wieder. Meine Lust am Schreiben wurde durch den Drang des Laufens nach der Schicht (oft zwischen 5 – 10 km), damit ich vor Erschöpfung ins Bett falle und ohne Medikamente schlafen konnte, ersetzt. Ich hatte kaum Lust und kreative Energie mehr, um die Leser der virtuellen Welt, noch des alltäglichen Lebens an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Auch habe ich, seitdem ich wieder Fernsehanschluß habe, andere Aktivitäten herunter gefahren. Entschuldigung dafür! Ich möchte mich künftig nur noch wöchentlich, mal mehr oder weniger melden. Beruflich ist (fast) alles beim Alten. Gesundheitlich alles stabil.

Erinnerungen wurden wach…

…an eine längst vergangene Zeit. Damals im Herbst 2009 bis Januar 2010 steckte ich mal wieder in so ner ALG Maßnahme mit einer bunten Truppe von Menschen, welche, wie sich rausstellte eine Art Vorbereitung für die Eingliederung in mein heutigen, fast zwei jährigen Job war. Irgendwie waren es alles lustige und auch schräge Leute gewesen. Keine/n von ihnen sah ich in der Schulungsgruppe wieder… Eine von ihnen traf ich heute bei meinen Einkauf wieder – Daniela*. Wir unterhielten uns über die Zeit und Leute von damals. Sie strahlt immer noch die Lebensfreude von früher aus, trotzdem sie wieder ohne Arbeit ist. Die Macht der Liebe? Ihren Lebensgefährten lernte ich kurz kennen, als sie Arm in Arm mit ihren Hund nach den Einkauf spazieren gingen… Ich freue mich, daß sie wenigstens in ihren Partner einen festen Halt im Leben hat. Habe erst mal bis Freitag Nacht frei und nutze die Zeit. (* Name geändert)

Der gute alte Franz…

…branntwein. Ich brauche ihn täglich zum Einreiben der Gelenke, Waden, Rücken und Füße. Er ist mein steter Begleiter, egal ob ich arbeite oder jogge. Man sollte jedoch keine Wunder erwarten, ich verwende ihn vorbeugend, also EHE es zu Muskelschmerzen, Prellungen oder Krämpfen kommt. Dies ist keine Werbung, es gibt ja verschiedene Hersteller und Firmen, welche das Produkt – zur äußerlichen Anwendung wohlgemerkt – anbieten. Denn hat man mal solche Zerrungen, so wie ich sie damals auf der Montage hatte, hilft er recht wenig. Diesen Artikel widme ich Arnold Badhurst und wünsche ihn für sein Projekt alles Gute! (diefeldarbeit.wordpress.com) Auch sollte für schwere Arbeiten täglich eine Heiß / kalte Wechseldusche drin sein, die den Kreislauf auf Trapp hält 🙂 Was hilft noch, um sich fit zu halten? An guten Vorschlägen währe ich interessiert 🙂

Kinderfragen… -Also aufpassen!

Als ich vor einigen Wochen durch die Stadt schlenderte, um alltägliche Sachen, wie Einkäufe zu erledigen hatte ich gerade Magenschmerzen und zum Lächeln war mir da wirklich nicht zumute. Aus meinen Gedanken wurde ich aufgeschreckt, als ein kleiner Junge mich fragte, ob ich böse sei. Nun, ich bin keine zierliche Gestalt und habe eine etwas „alternative“ Erscheinungsform. Ich mußte dem Kind wie ein Freibeuter vorkommen. Ich überlegte verdutzt nach einer schlüssigen Antwort. Ich meinte: „Nein“, dachte dabei an StGB, mit welchen ich nicht in Konflikt kam, setzte aber nach: „…aber ein böser Mensch würde so etwas auch nie zugeben…“ und dachte an all die vertrauenerweckenden, kranken Kreaturen, welche Kinderleben zerstören. Die Mutter sagte zum Kind: „Also aufpassen..“ Ich nickte und zog weiter.. Meine Absicht war, daß es auf kein: „Nein, ich doch nicht..“ besagter Elemente hereinfallen soll.