Einfach keinen Bock…

Manchmal widert es einen richtig an. Urlaub liegt hinter einen, einige Inselurlaubstage vom letzten Jahr habe ich noch Anfang März bekommen. Das Wetter ist schön, die Sonne scheint und man nahm sich auch so viel vor. Da könntest Du doch die und die Strecke laufen – nicht einen Meter bin ich gelaufen. Da könntest Du doch mal Deine Kumpels besuchen – chronische Unlust, die kleinsten Dinge im Alltagsleben – man hat keinerlei; sagen wir mal nur mangelhafte Antriebskraft. Immerhin habe ich es geschafft etwas Haushalt in Angriff zu nehmen. Doch es ist alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Kleine und große Einschnitte im Alltagsleben privater Natur und innere Trägheit schlugen gesetzte Ziele in die Ferne. Normalerweise wurde ich immer dann aktiv, als es etwas wärmer wurde. Dieses Jahr war es umgekehrt. Bei Regen, Kälte… bin ich gelaufen, bei Zeitmangel fand ich einige Minuten, um mich mit Bekannten kurzzuschließen, aber die Luft ist raus. Faule Tage müssen sein. Aber in diesem Maße?
Früher, als ich 18 war wunderte ich mich, dass die Leute aus dem Bekanntenkreis am Wochenende noch nach der Mittagszeit nicht wach worden. Spätestes 9 Uhr war ich immer wach, egal wann ich ins Bett ging. Heute? Der Großteil meiner Leute ist in der Ferne, Kinder, geregelter Tagesablauf – ich habe mir deren Lebensweise von damals angewöhnt.
Ich bin froh, dass ich gestern und heute einige aktivere Phasen hatte. Der Vorteil an der chronischen Unlust war, dass ich weniger rauchte. Schiebe ich es erst einmal auf die Frühjahrsmüdigkeit. Ich habe mir vorgenommen mich etwas mehr in den Hintern zu treten.

Frohe (und freie) Osterfeiertage!

Seit über einen Jahr habe ich keinen Artikel geschrieben. „Lösche ich dieses Blog?“ – so fragte ich mich immer wieder  Gleichförmigkeit zog in den Alltag ein und es mangelte an Lust und Ideen! Ein neuer PC wurde angeschafft und über einen Mobilstick bin ich (wenn auch etwas eingeschränkt) nun online. Das mühselige Tippen auf den Touchscreen des Handys beflügelte auch nicht gerade in die Tasten zu greifen. Mit Rechnertastatur sieht das ja etwas anders auch. Ein Beitrag, an welchen man mühevoll etwa eine Stunde tippen musste ist nun in 5- 10 Minuten geschrieben. Durch die lange PC Abstinenz schaffe ich gerade mal wieder knapp 200 Anschläge in der Minute.  Nun – eine Voraussetzung (technisch gesehen) dieses Blog weiter zu führen, Gedanken zu teilen und in die Gefilden der Blogs von Nachbarn einzutauchen. Ein Anlass ist gefunden. Ostern! Dieses Jahr habe ich zu dieser Zeit einmal frei. Da nutze ich gleich mal die Gelegenheit ein frohes Osterfest zu wünschen.

Und gleich wurde ich auf einen sehr kurzen Beitrag in Emils Blog aufmerksam. Ja! Einfach mal die Anderen etwas machen lassen, die müden Knochen ausruhen und in Abwesenheit daheim nicht daran zu denken was die Anderen tun – die freien Tage zur Entspannung zu nutzen….

Der Countdown läuft … bei Mascha! Dauernd in der weiten Welt zu Hause freut sie sich auch mal auf das heimische Wien. Ich hoffe sie kann dort ein paar entspannte Tage verbringen.

Ich feue mich noch auf ein paar Stunden Schlaf und werde mich mal wieder in der „Blogwelt“ einlesen, sobald ich ein paar Stunden geschlafen habe! 🙂

 

Schöne Aussichten, oder auch Bauarbeiten…

Das Schönste nach der Schicht ist, abgesehen vom Samstagmorgen nicht mit dem Anschlußzug, sondern mit der guten, alten Tram nach Hause zu fahren. Nehme ich den Anschlußzug bin ich etwa 5 Minuten eher daheim, doch dies ist mit einen etwa 2 km langen Fußmarsch verbunden und dazu fehlt mir meist die Lust. So laufe ich nur ein paar Meter, schmeiße die Sachen hin und tätige meinen (fast) morgendlichen Eintrag ins Logbuch, ähm Blog. Nun ja, heute ist so ein Morgen, der LETZTE dieser Art für einige Zeit – Gleisbauarbeiten. Das rockt 😦 Verbunden mit etwas „Musik“ – will sagen Straßenlärm. Bleibt also bei der kommenden Geräuschkulisse nur noch Ohrstöpsel und Nerventee. „Schöne Aussichten“ also… Wärend ich schreibe läuft der Boiler heiß, der morgendliche Durchzug fällt flach; ist ein bischen windig… Was soll’s, noch ist es ruhig und da will ich mich die letzten Tage rüsten. (Ohrstöpsel ect.) und die Rollos werden dicht gemacht. Ich werde meine Nachtruhe nach hinten verschieben – Einkäufe…