Urlaub… Endlich!

Gestern früh kam ich von der Schicht lächelnd, aber geschafft 7:30 Uhr Zuhause an. Das reguläre Schichtfrei hätte ich schon eine Nacht früher gehabt. Mein Lieblingsvorgesetzer bat mich nochmal zusätzlich zu kommen. Hätte mich ein gewisser Anderer gefragt,  hätte ich dies mit meinen „freundlichen“: „Sieh zu, wo Du andere Leute herbekommst“ quirtiert. Den Fingerzeig zur Stirn dazu wäre mir schwer gefallen zu unterlassen. 🙂 Doch wo gegenseitige Wertschätzung gegeben ist, zeige ich Einsicht. Er packte die letzte Stunde sogar selber mit an. Als ich fragte,  ob ich eine Stunde dranhängen soll (es war wirklich viel los) verneinte er. Auf der Rückfahrt unterhielt ich mich mit einer netten Kollegin aus dem Büro. Auch dort war reichlich Papierkrieg zu erledigen. Den gestrigen Tag verschlief ich komplett. Ab morgen will ich wieder laufen.  Ich hoffe das Knie spielt mit. Euch sei ein schöner Sonntag gewünscht!

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„Seni seviyoruz Tuğçe“ – von Zivilcourage und einen erloschenen Leben

Tuğçe musste sterben, weil sie sich mit großen Mut für andere Menschen einsetzte. Wir hörten, lasen, sahen alle die Nachrichten. Mittlerweile wurde auf Wikipedia ein Artikel über  Tuğçe Albayrak verfasst, in welchem man über ihr Leben, die Umstände ihres frühen Todes nachlesen kann.
Ist der, der hilft der Dumme und etwa selbst Schuld, wenn man aktiv ins Geschehen eingreift? Manch Einer könnte zu solchen Schlussfolgerungen kommen. NEIN, so soll und darf man nicht denken! Es gibt viele Formen, nicht nur aktive, um solche Situation zu deeskalieren – sei es der Ruf es zu unterlassen, Fotos zu machen, die Polizei zu verständigen… Wegschauen oder schlimmer noch sensationslüstern zu gaffen ist ein Verbrechen! Gedenken wir den Leben dieser mutigen jungen Frau, indem wir, nach unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten eingreifen! Schauen wir nicht weg, wenn andere um Hilfe rufen! Und mehr noch: Entwickeln wir ein Gemeinschaftskonsens gegen kleine und große Ungerechtigkeiten des Alltags. So können wir Menschen wie Tuğçe gedenken! Ich hoffe meine Leser_innen sehen dies ebenso!

Endlos… Wenn die Zeit nicht vergeht

Meine Arbeit gefällt mir – mag sie körperlich noch so viel abverlangen. Auch der Zeitfaktor spielt eine entscheidende Rolle. Leistung = Arbeit / Zeit – eine allseits bekannte Formel. Je geringer die Zeitspanne ist, in welcher man eine bestimmte Arbeit verrichtet, um so höher ist die absolvierte Leistung – allgemeines schulisches Grundwissen. So weit, so gut. Doch die „gefühlte Zeit“ ist oft eine Andere.
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Gerade diese Arbeit, welche ich vor 24 Stunden ausführte ist sowohl anstrengend, aber auch schön. Mit den richtigen Kolleginnen und Kollegen geht sie flott von der Hand. In den kurzen Momenten, wo nichts zu tun ist bleibt Zeit ein paar persönliche Worte zu wechseln. Man schaut zufällig auf die Uhr – stellt fest, dass die Zeit richtig vorbei gerast ist. Manchmal hatte man die Pausenzeiten verpasst, so angenehm waren diese Momente mit bestimmten Leuten.

Gestern jedoch war ich regelrecht angewidert. Diese schöne Arbeit mit einen Kollegen zu verrichten, der alles besser weiß, doch selten etwas gut kann…. Gerade die Zeitspannen der kurzen Momente, wo nichts zu tun war – eine Strafe! Man wünschte sich regelrecht, dass die Arbeit auf einen einstürzt und das widerwärtige Gegenüber endlich mal die Fr den Mund hält.

Der permanente Blick auf die Uhr. Die Zeit vergeht langsam…

Doch auch solche Momente vergehen – ein kleiner Trost. Möge morgen die Arbeit auch noch so auf mich einstürzen – hoffentlich nicht wieder mit jener Person! Es geht gleich ins Bett. Der Wecker rasselt eine gute halbe Stunde früher – morgen ist ja Wahltag. Ich wünsche meinen Leser_inne_n einen angenehmen Start in den Sonntag!

 

Denen sollte man mal kräftig…

…in den Allerwertesten treten, ein paar überziehen, so denke ich, wenn ich von Themen, wie Kindesmissbrauch lese und sinne voller Wut an die Täter, welche Kinderleben zerstören, Psychosen bei den Opfern hinterlassen. Auch werde ich rasend, wenn ich Videos von prügelnden Jugendlichen sehe, die verroht und aufgeheizt auf Opfer einschlagen und treten.. Gerade in sozialen Medien, wie Facebook ließt man Kommentare, die Folter gegen gewisse Elemente begrüßen würden.

JedochWo setzt man denn die Grenze?

In Serien und Filmen wird Gewalt zum Erreichen höherer Ziele gebilligt, prügelnde und schießende Serienfiguren zu Helden stilisiert, denn sie sind ja vermeintlich „die Guten“… James Bond, Jack Bauer, Rambo … Bewusst oder unbewusst – das Thema „Gewalt“ prägt uns direkt oder indirekt von klein auf.
Nun beginnt, nach dieser emotionalen Phase bei mir ein Denkprozess einzusetzen. So etwas von Gewalt und Gegengewalt, Persönlichkeitsrechten, Unschuldsvermutung bis zum Beweis der Tat (nicht explizit die der Täter sondern im Allgemeinen..) … Wie leicht sind wir doch emotional manipulierbar?
Sollte es nicht vielmehr darum gehen, die Ursachen menschlicher Gewalt zu erkunden und diesen durch frühkindliche Erziehung… entgegenzuwirken. Doch sind es allein nur Fragen der Erziehung? Ich meine besonders die gesellschaftlichen Gegebenheiten, wie Konkurrenzdenken im Alltags- und Berufsleben tragen einen erheblichen Teil dazu bei.
Nun geht es auch nicht nur um kriminelle Gewalt, welche gegen die Gesetze verstößt, sondern die staatliche(n). Bei den Nachrichten auf ntv lese ich Folgendes:

…In Dutzenden Ländern ist es nach wie vor Alltag: Um Geständnisse zu erpressen, bedienen sich Ermittler der Folter. Dabei ist ihnen oft jedes Mittel recht, wie Amnesty International feststellt. Auch Deutschland sei „unglaubwürdig“….

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/141-Laender-foltern-noch-immer-article12815906.html

Wenn man aber meint in unseren aufgeklärten, demokratischen Land gibt es so etwas nicht, der denke doch einmal an Polizeieinsätze bei gewissen Demonstrationen mit Wasserwerfern und Gummiknüppeln, welche auch heute noch aktuell ist.

Einen „Lichtblick“ erkenne ich am Ende des Beitrages. 78 % der Deutschen halten Folter unter keinen Umständen für akzeptabel. Doch „so viele“?!

Meine Leser_innen  können gerne an folgender Umfrage teilnehmen:

Nicht immer…

… ist mir zum Lachen zumute, oft bin ich ernsthaft, verschlossen – besonders in letzter Zeit.
Gerade wenn sich im gesellschaftlichen Leben kaum ein gemeinsamer Konsens finden lässt stehe ich förmlich unter Spannung. Eine Lösung sollte stets für alle Beteiligten Vorteile bringen. Nutzt man Gutmütigkeit aus, so entstehen Konfliktherde. Reaktionen, die alltäglich sind.
Ich habe es schon in früheren Jugendtagen aufgegeben nach Harmonie zu suchen, der kleinste gemeinsame Nenner – nichts weiter. Der Ablauf muss stimmen, das Ergebnis zählt! Es ist erstaunlich, das es Menschen gibt, die sich durch’s Leben mogeln können. Einfach so. Ein bisschen schleimen – der sogenannte „Vitamin B Komplex“. Auf Kosten Anderer.
Es wäre schlimm, wenn wir alle gleich wären. Schließlich könnten wir uns so schlecht ergänzen. Jeder würde den gleichen Beruf anstreben, das selbe konsumieren – es gäbe keine Individualität, kein Austausch von Gedanken. Egal ob im privaten, beruflichen oder sonstigen Umfeld kann man Schwächen und Stärken im Interesse Aller ausgleichen.
Wie soll man reagieren, wenn das Gegenüber nicht bestrebt ist sich die elementarsten Grundkenntnisse anzueignen?
Doch Mittel und Wege finden sich. Ich stelle fest, ich stehe nicht alleine mit dieser Meinung. Der Nebel lichtet sich so wie heute morgen. Lief ich vor einer Stunde noch durch Nebelschwaden, die letzten Meter waren sternenklar 🙂 Ich wünsche einen angenehmen Freitag!