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Gitarre ohne Videoplayer

Ja. Merkwürdige Überschrift. Die Zusammenfassung der letzten freien Arbeitsnacht in nur 3 Worten 🙂

Nach dem gestrigen Erlebnis begann ich an mir zu zweifeln. Gibt es irgendwo Kobolde, die einen in das Leben pfuschen? Kann doch kein Zufall sein, dass immer ziemlich oft, wenn ich etwas plane mir irgendwas dazwischen kommt. Karma? Schicksal? Was weiß ich. Jedenfalls war heute der letzte Tag, den ich nach meinem Belieben planen konnte. Ja, die Gitarre.

die Gitarre

Heute wurde ich gegen 12 Uhr wach. Aufstehen, essen machen und ab – formten meine Gedanken. Essen machen strich ich aus meiner Liste. Also gleich los. Wäre doch toll, wenn ein Zettel dran hängen würde „Heute bereits ab Mittag geschlossen“, dachte ich mir auf den letzten Metern vor dem Laden. Aber. Oh Wunder! Der Laden hatte auf. Die Gittertür stand sperrangelweit auf! Ich konnte es nicht fassen. Endlich neue Saiten, neues Stimmgerät – ein Blick, was es für neue Instrumente gab. Ich schaute dem Ladenbesitzer mal beim wechseln der Saiten zu. Würde ewig dauern, wenn ich das machen würde. Das Instrument wurde danach 4 mal durch gestimmt. Gleichzeitig zeigte er mir die Funktionsweise des neuen Gerätes.

Klasse. Man klemmt dass Ganze an den "Kopf" klemmen und dann stimmen :)

Klasse. Man kann das Ganze an den „Kopf“ klemmen und dabei stimmen ohne sich den Hals zu verrenken 🙂

Tolle Sache. Dieses wird an den Gitarrenkopf geklemmt und man kann es individuell ausrichten, während man stimmt einfach schräg dabei zur Anzeige gucken ohne dabei einen langen Hals machen. Das Teil ist allerdings ziemlich klein. Und bei meiner Ordnung „tarnt“ es sich gut in meiner Wohnung. Da ist das  Außenfach an der Gitarrentasche ein guter Aufbewahrungsort. Zusätzlich kaufte ich mir noch Holzpolitur für das Instrument – mit allen Drumherum bin ich 32 € ärmer geworden und habe dabei mal den „Mittelstand“ gefördert 🙂

Ein Fehlkauf

Ach ja. Mein mp3 Player von anno dazumal hat es leider nicht überlebt – gestern kaufte ich mir abends einen neuen. Wird Zeit, dass ich ihn mal auflade. Genau genommen ist es ein Videoplayer, welcher sich über USB auflädt. Nun. Weder das USB Gerät wird erkannt, noch kann ich ihn aufladen – ein verdammter Fehlkauf! 😦 Muss nur noch den Zettel wieder zurecht legen, damit ich ihn Ende nächster Woche, wenn ich kurzes Wochenende habe ihn dort wieder umtauschen kann.  Meine CDs habe ich zwischenzeitlich in mp3 Format umgewandelt und ich werde mein Handy als mp3 Player nutzen. Gerade im Zug, manchmal auch in der Straßenbahn möchte man sehr gerne auf den Umgebungslärm verzichten. Statt dessen lade ich noch die Powerbank auf, damit der Akku auch auf dem Heimweg noch nutzbar ist.

Bildbearbeitung und Weiteres

Zu was ich nun nicht gekommen bin meinen Blog und auch den neuen optisch etwas aufzupeppen. Aber ich habe bei der Gimp Werkstatt viele nützliche Tipps gefunden 🙂

Noch ein bisschen Haushalt, Blogs lesen – einige Tage werde ich wohl nicht mehr dazu kommen. Ich wünsche Euch einen angenehmen Abend!

Der Trottel und seine Gitarre…

Langer Wochenanfang – Zeit für den Haushalt, Einkäufe und alles liegen gebliebene. Durchatmen – regenerieren. Zeit für Twitter, den Blog und war da noch etwas? Ja, richtig – die Gitarre braucht neue Saiten. Wenn ich Nachtschicht habe, brauche ich meinen Schlaf. Danach bleibt nur Zeit für eine warme Mahlzeit,  und schon geht es, nachdem ich gegessen und dabei meine Serie im Fernsehen geschaut habe und anschließend geduscht auch schon wieder zur Arbeit. Der Laden ist werktags von 10  bis 18 Uhr geöffnet. Eigentlich! Bei den letzten beiden Malen war ein hässlich geschriebener Wisch vor der Scheibe zu lesen: „Ab 15 Uhr geschlossen“. Also früher dort hin. Gegen Mittag war ich heute wach, aß in Ruhe mein Essen und schaute auf die Uhr! 14:15 –wird Zeit! 14:30 fährt die Straßenbahn Richtung Innenstadt und nach 7 Minuten Fahrt und 5 Minuten Weg werde ich etwa 14:42 Uhr dort sein. Wenn er schon keine Zeit hat und 15 Uhr seinen Laden schließen will (der einzige Laden dieser Art in meinem Nest) habe ich ja noch 10 Minuten Zeit ein Stimmgerät und neue Saiten zu kaufen. Werde ja im Netz zur Not eine Anleitung finden, um das selbst zu bewerkstelligen. Oh, wie spät? Ich schaue auf die Uhr. 14:40 Uhr – in einer Minute werde ich vor den Laden stehen.

Stopp

Ach ja….

Die Gittertür ist zu. Heute ein anderer hässlicher Zettel: „Heute bereits 14:30 Uhr  geschlossen“ 😦 Ich fühle mich verarscht äh  veralbert!

Der Weg war diesmal nicht ganz umsonst. Schnell noch mal auf die Bank, um Geld abzuheben, ach und gestern erhielt ich ja die Benachrichtigung via SMS, dass meine bestellte CD eingetroffen ist. Ich lief bepackt in das Fachgeschäft und die Verkäuferin gab mir die CD – ganz schön dick. Es war eine Doppel CD! Zum einen die gewünschte „sound of white noise“ von Anthrax, dazu noch „Stomp  442“ – eine positive Überraschung. Metal vom Feinsten!

Auf zur Straßenbahnhaltestelle. An dieser grinsten mich ein paar Halbwüchsige an. Sieht ja komisch aus – ein dicker, bärtiger Mann mit Gitarre auf dem Rücken. Ich zeigte mein „freundlichstes Gesicht“ – das Grinsen von ihnen verschwand. Gut, dass ich noch durch Mimik und Gestik dazu in der Lage bin, um mir Respekt zu verschaffen! 🙂

Es raucht, keine Musik und anderer Kram

Vorwort

Stopp

Rauchen ist nichts für Kinder und Heranwachsende!

 

Meinen Blog lesen vielleicht auch hin und wieder Kinder, Heranwachsende und Jugendliche. In diesem Artikel kommt das Thema „Rauchen“ vor. Der Autor selber ist Raucher, möchte aber hinweisen, das rauchen gesundheitsschädigend ist, abhängig macht, viel Geld kostet und möchte davon abraten mit dem rauchen anzufangen! Lasst Euch nicht darauf ein, um irgendwo „dazu zu gehören“ zu rauchen…

In medias res

Wochenende – endlich! Das ganz lange im sich wiederholenden Schichtrad!  Seit Donnerstag früh hat es begonnen.

Die Woche davor war wie üblich von häufigen Unpünktlichkeit im öffentlichen Nahverkehr geprägt, darüber schrieb ich hier ja schon zur Genüge. Folge waren besonders am Wochenende, wo der Fahrer früher Schluss machte, über eine Stunde später Nachhause zu kommen, in der Woche erreichte ich nur knapp die Anschlussbahn und einmal verzögerte sich die Weiterfahrt um 30 Minuten. Das nervt ganz schön, wenn man mehr als den halben Tag unterwegs ist und kürzt die wenige Freizeit ein. 😦 Die Arbeitswoche war noch ruhig – ab nächster Woche ist dann wieder erheblich mehr los. Ich werde mir die nächsten beiden Tage wieder Zeit nehmen, um zu lesen, was bei meinen „virtuellen Nachbarn“ los ist und mich in deren Blogs vertiefen.

Gestern widmete ich mich ab Mittag mal wieder dem Haushalt, um etwas Ordnung hineinzubringen.  So gegen 16 Uhr fiel mir ein ich wollte doch schon letzte Woche neue Saiten aufziehen lassen an der Gitarre. Der Laden hat ja in der Woche von Montag bis Freitag ab Mittag bis abends 18 Uhr geöffnet und das Erlebnis von letzter Woche sollte sich ja nicht wiederholen? Sollte nicht, aber tat es. Wieder dieser verdammte Zettel: „…geschlossen ab 15 Uhr“

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Das hätte ich fast so wieder auf Twitter tweeten können…

Verdammt! Das Schicksal mag es halt nicht, wenn ich in die Saiten hauen möchte. Es sollte ein neues Stimmgerät her für den Anfang. Auch wollte ich mich nach einem neuen Instrument umschauen und das alte, (sofern noch Restwert dafür ist) im Gegenzug in Zahlung geben. Nun ja. Anstatt selber Musik zu machen kann man ja auch mal sich wieder berieseln lassen. Und so war ich froh, dass die alte Scheibe von Sepultura „Arise“ für schlappe 5,50 € käuflich zu erwerben war. Auch habe ich mir noch eine andere, die nicht vorrätig war bestellt. Also doch eine Art „Hamsterkauf“ 🙂

Eine kleine Änderung im Blog ist die Anpassung meines Twitter Profilbildes an den Blog. Eine einheitliche Erscheinungsweise hat doch schon mal was.

Ein einheitliches Erscheinungbild ist schon mal nicht schlecht

Ein einheitliches Erscheinungsbild ist schon mal nicht schlecht. Twitterbild und Gravatar sind nun identisch

Zum Thema Rauchen – #Rauchverbot

Ein Follower äußerte sich kritisch (ich finde dies zurecht) wenn man in der Öffentlichkeit in der Nähe von Kinderwagen oder in unmittelbarer Nähe von kleinen Kindern raucht. So etwas finde selbst ich als starker Raucher verantwortungslos.

Update: Ich finde es (siehe Titelbild) gut, dass Raucher_innen und gerade Heranwachsende in Form von solchen abschreckenden Bildern verdeutlicht wird wie heikel das Thema ist! (03.09.2016 – ca 09:05 Uhr) Auch hier würde ich meine Leser_innen um ihre Meinung bitten. Hilft es Raucher_innen davor abzuschrecken?

Jedoch trennt sich dort meine Meinung, wenn es als Auslöser für ein „Rauchverbot“ dienen soll. Rauchen wurde schon erheblich eingeschränkt. Man bedenke – es gibt im Schienenverkehr keine Raucherabteile mehr – in Gaststätten ist dies fast flächendeckend untersagt. In Haushalten werden Rauchmelder installiert, sodass Raucher häufig höchstens auf dem Balkon (wenn vorhanden) rauchen kann. Ich selber bin davon ungehalten, wenn auf Twitter unter dem Hashtag #rauchverbot ein generelles Verbot von rauchen im öffentlichen Raum gefordert wird. Darin sehe ich einen gravierenden Einschnitt in die Freiheitsrechte!

Dazu habe ich hier eine Umfrage online gestellt und bitte meine Leserinnen und Leser um ihre Meinung! Gerne auch in Form von Kommentaren, über welche ich mich freue…

Auch unter meine Twitterprofil habe ich eine Umfrage dazu geschaltet, welche jedoch auf maximale Zeichenlänge (140) beschränkt ist und nur 4 Antwortmöglichkeiten zulässt.

Ich bedanke mich für das Lesen und wünsche allen ein schönes und erholsames Wochenende!

Ich steh mal wieder neben mir… und renne zurück

Heute ist mein erster Arbeitstag in dieser Woche. Normal stehe ich da so gegen 13 Uhr auf, war aber schon 9 Uhr putzmunter. Da war doch heute irgend etwas? Richtig! Ich sollte doch unbedingt einen Bekannten etwas vorbeibringen. 15 Uhr waren wir verabredet.

Ja wach war ich zwar, aber zu müde, um irgend etwas ordentliches auf die Reihe zu bekommen. Ich laß noch ein wenig, surfte im Netz herum;  gab über das Handy hier den einen oder anderen Kommentar ab. In aller Ruhe machte ich mir mein Mittagessen fertig und stiefelte etwa viertel drei von zu Hause los. Eine halbe Stunde Fußmarsch? War ja wirklich zu schaffen. Unterwegs überlegte ich mir, ob noch schnell Zeit währe, um etwas einzukaufen. Ich hatte ja nicht viel zu tragen… NICHT VIEL ZU TRAGEN?!  Bereits 2/3 tel des Weges hatte ich schon hinter mir und da bemerkte ich, ich bin ohne Gepäck – ohne besagtes Mitbringsel unterwegs! Ich rief auf der Straße laut das besagte „Sch Wort“ aus und schlug mich gegen die Stirn! Einige Passanten beobachteten mich dabei mit komischen Gesichtern und schüttelten die Köpfe!

Es ist heute irgendwie der Wurm drin! Passendes Video gefällig?

Jürgen von der Lippe – Dann ist der Wurm drin 2009

Ich konnte meinen Bekannten nicht verständigen, er hatte sein Handy ja nicht dabei. Ich rannte also nach Hause. Griff den Beutel, welcher schon Griff bereit am Ausgang stand und spurtete los. Ich schaute auf die Uhr. Es war bereits 14:55 Uhr und ich hatte noch einen guten Kilometer vor mir…

Abgehetzt kam ich dann eine viertel Stunde später an, gab das Leihstück ab. Die Eile hätte ich mir sparen können – mein Bekannter ist auch gerade erst an besagten Treffpunkt erschienen. Auch bei ihn hatte sich etwas in der Planung nach hinten verschoben. So haben wir  uns noch ein paar Minuten unterhalten und jetzt ist ja noch etwas Zeit. Diese nutze ich mal wieder, um einen längeren Artikel zu schreiben, was mit meinen Handy dank begrenzten Zeichenvorrat nur zu einen Akt in mehreren Teilen führen würde.

Gleich geht es noch einkaufen und zurück nach Hause. Hier kann man sich auch recht wenig konzentrieren, die Hintergrundgeräusche der anderen User sind recht nervig…

Zwei Fahrten – Zwei Welten… Unterwegs #1 – Teil 1

Die Zugfahrten Montag Abend und Dienstag Abend waren ein purer Kontrast vom absoluten intellektuellen Nirvana zum Erlebnis höchst geistiger Gesprächswelten. Jedenfalls die Hinfahrten zur Schicht. Montags stiegen ein Kollege und ich in ein Abteil, wo alkoholisierte Jugendliche lauthals Musik eines rechten Liedermachers hörten und sich regelrecht gröhlend abfeierten. Mein älterer Kollege stieg als Erster ein, setzte sich auf einen Vierersitz schräg gegenüber jener Chaoten und war alsgleich in deren Blickfeld. „Opi, willste mit feiern?“ empfingen sie ihn spottend. Als ich eintrat und die Beiden ernst anstarrte war ganz kurz Ruhe, der „Opi“ hatte ja eine Begleitperson… Bald jedoch drehten sie ihre Anlage auf und gröhlten lauthals rum. Wir setzten unsere mp3 Player auf. Trotz voller Lautstärke waren diese geistig Unterbelichteten immer noch zu hören. Jedoch verloren sie Minuten später die Lust und gingen noch vor der letzten Haltestelle in ein anderes Abteil… (wird fortgesetzt)

Schöne Aussichten, oder auch Bauarbeiten…

Das Schönste nach der Schicht ist, abgesehen vom Samstagmorgen nicht mit dem Anschlußzug, sondern mit der guten, alten Tram nach Hause zu fahren. Nehme ich den Anschlußzug bin ich etwa 5 Minuten eher daheim, doch dies ist mit einen etwa 2 km langen Fußmarsch verbunden und dazu fehlt mir meist die Lust. So laufe ich nur ein paar Meter, schmeiße die Sachen hin und tätige meinen (fast) morgendlichen Eintrag ins Logbuch, ähm Blog. Nun ja, heute ist so ein Morgen, der LETZTE dieser Art für einige Zeit – Gleisbauarbeiten. Das rockt 😦 Verbunden mit etwas „Musik“ – will sagen Straßenlärm. Bleibt also bei der kommenden Geräuschkulisse nur noch Ohrstöpsel und Nerventee. „Schöne Aussichten“ also… Wärend ich schreibe läuft der Boiler heiß, der morgendliche Durchzug fällt flach; ist ein bischen windig… Was soll’s, noch ist es ruhig und da will ich mich die letzten Tage rüsten. (Ohrstöpsel ect.) und die Rollos werden dicht gemacht. Ich werde meine Nachtruhe nach hinten verschieben – Einkäufe…

Heute Nacht wird aufgeräumt…

Ein Vorteil der Winterzeit ist, daß man mal alltägliche Dinge etwas schleifen lassen kann, wenn man vom Schneeschieben absieht. Doch seit einer Woche zwitschern die Vögel. Und der Gesang gleicht einen lauten Appell: „Aufräumen!!!“ Heute Nacht habe ich frei und nutze diese Zeit dafür. Das Geschirr wird gewaschen, es wird gekehrt und gewischt. Das Geheul des Staubsaugers beginnt erst am späten Nachmittag, da man aus Rücksicht keine nächtliche Ruhestörung begehen möchte. Gerade gönne ich mir eine kurze Ruhepause. Warum zu dieser frühen Stunde? Heute Nacht gehts mit schichten weiter und man möchte den gewohnten Tages- bw. Nachtrhytmus beibehalten. Es ist sozusagen heute eine rein persönliche Nachtschicht. Unterstützend höre ich dabei die „lauschigen“ Klänge von RAMMSTEIN, Metallica und anderer motivierender Musik. Natürlich über mp3 Player und nicht aus „vollen Boxen“ 🙂

„Quarkapfelsong“ und Signalfehler

Ich gehe heute wieder schichten. Von der Nachtschicht in die sonntägliche und lange Frühschicht. Na ja, kurzum… komische Schlafplanung. Statt wie gehabt schlafen bis Samstag Mittag erst so 17 Uhr aufgewacht. Dann noch mal Mitternacht statt 0-7:30 Uhr schon kurz vor 5 aufgewacht. Gerade von einen fiktiven „Quarkapfel Song“ geträumt, den die Phudys, Rammstein, Blind Guardian und ein Synphonieorchester in meinen Traum mit sinnfreien Text und martialischer Musik zusammen spielten. Ich wachte auf, weil mir die Blase drückte. Wollte gerade den PC anschmeißen, um im Halbschlaf eine DVD anzusehen… Piep, piep, piep, piep… SIGNALFEHLER!!! Anschlüsse überprüft- es blieb dabei, Signalfehler!!! Muß mindestens ein neuer Monitor her. Ist bloß noch ne Frage der Zeit, bis meine Kiste entgültig auseinander fliegt. Dies ist ein Eintrag aus Wut, zu ner Zeit, wo ich noch schlafen hätte können. Mach mir gleich mein Essen warm. Wünsch Euch ein schönen Sonntag!

Die letzten Tage des Dezembers 2011, die letzten Tage im Jahr 2011…

sind bald vorüber. Vieles ist in diesem Jahr passiert. Viele Meldungen aus der Presse haben den Menschen selten ein Lächeln beschert ; die meisten haben uns im Mark erschüttert. Vieles wurde auch wieder schnell vergessen. Man liest es, bildet sich seine Meinung, denkt darüber nach, diskutiert ein wenig darüber, verdrängt es, vergisst es. Denn die Mühlen der Presse schweigen nie lange still.

Es waren Meldungen über Zugunglücke, Naturkatastrophen, politische Umbrüche, welche uns eine Zeit lang bewegten.
Ich gebe es zu… Auch ich vergesse Vieles schnell wieder, über was ich die letzten Monate, Wochen und Tage so „den Kopf zerbrochen“ habe. Manchmal ärgert man sich darüber,aber man muß auch mal wieder den Kopf frei bekommen für  die persönlichen Dinge im Alltag.

Was Viele bewegte, mich aber recht wenig kratzte:

  • DSDS, oder Deutschland such den Superstar.

Ich habe darüber dieses Jahr nicht eine Sendung verfolgt. Ich weiß nicht, ob der bunte Vogel, welcher über all die anderen Staffeln versucht

hat in die Wertung zu kommen, mit wahrer Identität, oder zuletzt mit Maskerade, den sogenannten „Recall“ zu schaffen.
Dieter Bohlen sprach ihn ja ein Auftrittsverbot aus. Wie hieß er gleich? Wartet, ich muss erst mal mit dem Handy googlen; ja richtig Menderes Bagci.
Ich habe in so manchen Blog mich kommentarlos umgesehen und hab es mit innerlichen Schweigen quittiert über was da alles so gesprochen wurde. Ist halt nicht mein Ding.

 

  • Fußball allgemein.

 

Ja, ich bin einer der Wenigen, die von dem runden Leder, was ins „Eckige“ über normales Spiel, „Elfmeter“, Flanke oder was auch immer rein muß keine Begeisterung abgewinnen können. Sorry. Na ja, nicht ganz. Ich interessiere mich, wann und wo bei uns in der Region mal so Spiele laufen. Es interessiert mich aber nur, um zu wissen, ob es besser ist eine andere Fahrzeit oder Route zu wählen, um alkoholisierten Fans aus dem Wege zu gehen. Nicht selten wurde man bei dem Hin- oder Rückweg  zur oder von der Arbeit mehr oder weniger geistreich angepöbelt, angestarrt oder bekam von diversen Alkoholleichen eine in’s Gesicht gef… .
Für Unruhe sorge ich selber, da brauche ich gewiss keine Anderen dazu!!!!

 

  • Beziehungsdramen und Hochzeiten von gewissen Persönlichkeiten

 

Eine „recht bekannte“ Zeitung mit vier Buchstaben berichtet ja ausführlich über solcherlei Themen. Ich schäme mich, dass ich diese Zeitung all zu oft käuflich erwerbe, um darin für eins, zwei Minuten gedankenlos rumzublättern. Ich hätte es vor Jahren für undenkbar gehalten so etwas zu tun.

Na ja. Das ist halt meine persönliche Meinung zu diesen Themen. Viele meiner Freunde und Kollegen sehen das ganz anders und ich verteufle ja nicht Leute, die sich diesen Hobbies / Themen widmen.

Was mich schon etwas mehr interessierte:

  • Die Arbeitslosigkeit in meiner Region und bundesweit

Hinter jeden Arbeitslosen steckt ein menschliches Schicksal. Manch Einer findet sich ja damit ab, die Meisten wollen aber für sich und ihre Nachkommen eine Perspektive sehen. Ich selber hatte schon aus vielerlei Gründen keine Solche für mich gesehen. Persönliche Gründe heißen für mich:

gesundheitliche und mobile Einschränkungen, mein Alter, geringe aber vielseitige Berufserfahrungen.
Verspottet fühlte man sich durch diverse Talkshows auf gewissen Sendern des Privatfernsehens. Anstatt sinnvoll und erwachsen über solche Themen zu debattieren wurden meist „besondere Exemplare“ vorgeführt, welcher der Gesellschaft ja suggerieren sollten es liegt an denen selber. Denen gehts ja sogar viel zu gut und da muß und darf weiter an Sozialleistungen kürzen. Wer hat wohl so ein Interesse, dass sich diese Standpunkte durchsetzen? Nun ja.

 

  • Deutschland weite und internationale Bevölkerungsentwicklung

 

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Denn in Deutschland schrumpft die Geburtenrate, trotzdem steigt geradezu exponentiell die Weltbevölkerung. Wir haben die 7 Milliarden Zahl „geknackt“. Die natürlichen Ressourcen an Erdöl, Kohle, Gas… sind bald erschöpft jedoch gehen wir mit diesen um, als ob es kein Morgen gäbe. Die Schere zwischen Arm und reich klafft immer weiter auseinander. Der Reichtum ist national und global ungerecht verteilt. Was tun wir als Gesellschaft oder jeder Einzelne dafür, daß sich diese Zustände in naher Zukunft zum Positiven ändern? Die Zeit drängt!

Na ja. Es sind halt Gedanken für das neue Jahr. Ich möchte nicht all zu sehr politisieren. Jedoch finde ich es wert über das ein oder andere  Thema ein paar Worte zu verlieren.


Was dieses Jahr für mich selber bedeutete.


Kein Jahr wie dieses habe ich  (freue mich sehr darüber) so viel an Sozialleistung zahlen können. Ich hatte dieses Jahr zum ersten Mal DURCHGEHEND gearbeitet, ohne einen Tag in einem Jahr arbeitslos zu sein. Über 18 Monate bin ich nicht mehr von dem entwürdigenden ALG 2 angewiesen. Ich freue mich sehr darüber und hoffe, daß nicht noch mal in dieser Mühle des Sozialstaates rotieren muss.

In diesen Jahr habe ich viele neue Menschen kennengelernt, leider trennten sich so manche Wege wieder. Bei einigen wenigen Fällen sage ich „zum Glück“…

Ich habe vor einigen Wochen dieses Blog ins Leben gerufen. Erst einmal um zu experimentieren. Es ist eine Mischung aus Tagebuch und digitaler „Zeitung“, welche zum Nachdenken anregen soll. Ich freue mich, dass ich schon 2 Stammleser /innen habe, die hin und wieder konstruktive Gedanken beitragen.

Na ja. Soweit zu meinen Gedanken über das Jahr 2011!

Ich wünsche allen, die dieses Blog lesen einen guten Start ins Jahr 2012! Bleibt gesund und munter, übt Solidarität und Toleranz da wo es geht…

Musikalische Gefühlsstürme und Gedankensprünge -Teil 1

Wer kennt das nicht? Man geht einer Tätigkeit nach, sei es das alltägliche Einkaufen, Hausarbeit, wie Treppe wischen, Wäsche waschen… All die Dinge, die mit mehr oder weniger Freude, Gründlichkeit, Zeit… erledigt werden müssen. Sei es für sich selber, die liebe Familie, je nach dem in welcher Lebensform man „verbandelt“ ist. Man erledigt sie halt wie immer, mancher sogar nach Zeitplan und plötzlich; ja urplötzlich ist Alles wie auf den Kopf gestellt. Im Kopf nistet sich eine bekannte Melodie ein, mit welcher man etwas ganz Persönliches, ja Individuelles verbindet. Belangloses, wie ein herbstlicher Tag, an welchem man am Horizont eine bestimmte; eigenartige Wolkenformation beobachte… Vielleicht etwas Einschneidendes, was das eigene Leben schlagartig veränderte. Positives, wie der erste Kuß in Kindertagen; das „erste Mal“ in frühen oder späteren Jugendtagen. Negatives, wie der Tod eines geliebten Menschens… Gerade hatte ich so einen Augenblick. Die Melodie… (Fortsetzung folgt)