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Gitarre ohne Videoplayer

Ja. Merkwürdige Überschrift. Die Zusammenfassung der letzten freien Arbeitsnacht in nur 3 Worten 🙂

Nach dem gestrigen Erlebnis begann ich an mir zu zweifeln. Gibt es irgendwo Kobolde, die einen in das Leben pfuschen? Kann doch kein Zufall sein, dass immer ziemlich oft, wenn ich etwas plane mir irgendwas dazwischen kommt. Karma? Schicksal? Was weiß ich. Jedenfalls war heute der letzte Tag, den ich nach meinem Belieben planen konnte. Ja, die Gitarre.

die Gitarre

Heute wurde ich gegen 12 Uhr wach. Aufstehen, essen machen und ab – formten meine Gedanken. Essen machen strich ich aus meiner Liste. Also gleich los. Wäre doch toll, wenn ein Zettel dran hängen würde „Heute bereits ab Mittag geschlossen“, dachte ich mir auf den letzten Metern vor dem Laden. Aber. Oh Wunder! Der Laden hatte auf. Die Gittertür stand sperrangelweit auf! Ich konnte es nicht fassen. Endlich neue Saiten, neues Stimmgerät – ein Blick, was es für neue Instrumente gab. Ich schaute dem Ladenbesitzer mal beim wechseln der Saiten zu. Würde ewig dauern, wenn ich das machen würde. Das Instrument wurde danach 4 mal durch gestimmt. Gleichzeitig zeigte er mir die Funktionsweise des neuen Gerätes.

Klasse. Man klemmt dass Ganze an den "Kopf" klemmen und dann stimmen :)

Klasse. Man kann das Ganze an den „Kopf“ klemmen und dabei stimmen ohne sich den Hals zu verrenken 🙂

Tolle Sache. Dieses wird an den Gitarrenkopf geklemmt und man kann es individuell ausrichten, während man stimmt einfach schräg dabei zur Anzeige gucken ohne dabei einen langen Hals machen. Das Teil ist allerdings ziemlich klein. Und bei meiner Ordnung „tarnt“ es sich gut in meiner Wohnung. Da ist das  Außenfach an der Gitarrentasche ein guter Aufbewahrungsort. Zusätzlich kaufte ich mir noch Holzpolitur für das Instrument – mit allen Drumherum bin ich 32 € ärmer geworden und habe dabei mal den „Mittelstand“ gefördert 🙂

Ein Fehlkauf

Ach ja. Mein mp3 Player von anno dazumal hat es leider nicht überlebt – gestern kaufte ich mir abends einen neuen. Wird Zeit, dass ich ihn mal auflade. Genau genommen ist es ein Videoplayer, welcher sich über USB auflädt. Nun. Weder das USB Gerät wird erkannt, noch kann ich ihn aufladen – ein verdammter Fehlkauf! 😦 Muss nur noch den Zettel wieder zurecht legen, damit ich ihn Ende nächster Woche, wenn ich kurzes Wochenende habe ihn dort wieder umtauschen kann.  Meine CDs habe ich zwischenzeitlich in mp3 Format umgewandelt und ich werde mein Handy als mp3 Player nutzen. Gerade im Zug, manchmal auch in der Straßenbahn möchte man sehr gerne auf den Umgebungslärm verzichten. Statt dessen lade ich noch die Powerbank auf, damit der Akku auch auf dem Heimweg noch nutzbar ist.

Bildbearbeitung und Weiteres

Zu was ich nun nicht gekommen bin meinen Blog und auch den neuen optisch etwas aufzupeppen. Aber ich habe bei der Gimp Werkstatt viele nützliche Tipps gefunden 🙂

Noch ein bisschen Haushalt, Blogs lesen – einige Tage werde ich wohl nicht mehr dazu kommen. Ich wünsche Euch einen angenehmen Abend!

Der Trottel und seine Gitarre…

Langer Wochenanfang – Zeit für den Haushalt, Einkäufe und alles liegen gebliebene. Durchatmen – regenerieren. Zeit für Twitter, den Blog und war da noch etwas? Ja, richtig – die Gitarre braucht neue Saiten. Wenn ich Nachtschicht habe, brauche ich meinen Schlaf. Danach bleibt nur Zeit für eine warme Mahlzeit,  und schon geht es, nachdem ich gegessen und dabei meine Serie im Fernsehen geschaut habe und anschließend geduscht auch schon wieder zur Arbeit. Der Laden ist werktags von 10  bis 18 Uhr geöffnet. Eigentlich! Bei den letzten beiden Malen war ein hässlich geschriebener Wisch vor der Scheibe zu lesen: „Ab 15 Uhr geschlossen“. Also früher dort hin. Gegen Mittag war ich heute wach, aß in Ruhe mein Essen und schaute auf die Uhr! 14:15 –wird Zeit! 14:30 fährt die Straßenbahn Richtung Innenstadt und nach 7 Minuten Fahrt und 5 Minuten Weg werde ich etwa 14:42 Uhr dort sein. Wenn er schon keine Zeit hat und 15 Uhr seinen Laden schließen will (der einzige Laden dieser Art in meinem Nest) habe ich ja noch 10 Minuten Zeit ein Stimmgerät und neue Saiten zu kaufen. Werde ja im Netz zur Not eine Anleitung finden, um das selbst zu bewerkstelligen. Oh, wie spät? Ich schaue auf die Uhr. 14:40 Uhr – in einer Minute werde ich vor den Laden stehen.

Stopp

Ach ja….

Die Gittertür ist zu. Heute ein anderer hässlicher Zettel: „Heute bereits 14:30 Uhr  geschlossen“ 😦 Ich fühle mich verarscht äh  veralbert!

Der Weg war diesmal nicht ganz umsonst. Schnell noch mal auf die Bank, um Geld abzuheben, ach und gestern erhielt ich ja die Benachrichtigung via SMS, dass meine bestellte CD eingetroffen ist. Ich lief bepackt in das Fachgeschäft und die Verkäuferin gab mir die CD – ganz schön dick. Es war eine Doppel CD! Zum einen die gewünschte „sound of white noise“ von Anthrax, dazu noch „Stomp  442“ – eine positive Überraschung. Metal vom Feinsten!

Auf zur Straßenbahnhaltestelle. An dieser grinsten mich ein paar Halbwüchsige an. Sieht ja komisch aus – ein dicker, bärtiger Mann mit Gitarre auf dem Rücken. Ich zeigte mein „freundlichstes Gesicht“ – das Grinsen von ihnen verschwand. Gut, dass ich noch durch Mimik und Gestik dazu in der Lage bin, um mir Respekt zu verschaffen! 🙂

Zug um Zug – Wann kommt die Bahn

Die Bahn nutze ich, wie die meisten meiner Kollegen mindestens 2x täglich, wenn es von und zu der Schicht geht. Nur Wenige haben PKWs – kommen aus Groß- Kleinstädten oder vom Land. Bei letzteren sind längere Verbindungswege und Zeit notwendig, um von und zum Zielort zu gelangen.
Gerade die letzten Wochen kam es gehäuft zu Verspätungen. Die Gründe waren vielfältig: Zugkreuzungen, warten auf Anschlussreisende machten nur wenige Minuten aus, Triebwerksschäden und sonstige technische Störungen, dazu zwei befristete Warnstreiks führten zu beträchtlichen Verzögerung. Die Nerven lagen blank. Politisch solidarisiere ich mich mit den von der GDL geführten  Streiks, die zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen dienen. Ich selber bin auch in der Gewerkschaft, wenn auch in einer anderen. Aber dadurch trifft es neben „normalen Reisenden“ direkt andere Arbeiter_innen und Angestellte verschiedener Branchen – Überstundenabbau ist die Folge – dadurch Extraschichten zu absolvieren. Das sind zwei Seiten einer Medaille.
Die Frage ist nicht das die Bahn kommt – sondern WANN?
Jetzt  ist erst mal wieder (für mich) etwas Zeit zu entspannen angesagt. Mögen die Bahnangestellten höhere Löhne bekommen, so fällt ein weiterer Grund für Verspätungen aus und die ellenlangevSchere zwischen arm und reich klafft einen Millimeter zusammen.