Ein bewegter Tag

Es wird wohl wieder mal so ein Tag, den man getrost unter ferner liefen abhaken kann, so dachte ich es mir, als ich nach nur einigen Stunden Schlaf am Sonntag Morgen wach wurde. Der Magen spielte wieder mal verrückt, dauernd zog es mich auf’s Örtchen. Schöner Mist… Ich schaltete das Fernsehen ein und fand nochmal zwischen 8- 13 Uhr einige Stunden ungestörten Schlaf.
Doch dann wachte ich auf und entwickelte einen ungewohnten Tatendrang. Die Fenster wurden geputzt, die Küche begonnen zu reinigen.. Wertstoffe getrennt, Altpapier gebündelt. Im Winter dämmt es etwas – im Frühjahr wird es in Haushaltsgeld umgewandelt.
Ich unterbrach kurz nach 16:30 Uhr meine Arbeit, ging los, um bevor es dunkel wird noch mal ein wenig Frischluft zu tanken. Spazieren gehen? Schön und gut. Doch nicht nur die Lungen brauchten Sauerstoff  – ich wollte mal wieder vernünftige Tagespresse lesen – die „Junge Welt“.

image

Ich lese sie vorwiegend am Wochenende und habe sie nicht im Abo. Zigaretten brauche  ich erst mal nicht, habe mich ja ordentlich mit Tabak und Hülsen eingedeckt.Abends wird dann in der Urlaubszeit für den nächsten Tag gestopft. (Warnhinweis an Jugendliche Leser_innen. Rauchen ist ungesund und geht auch ganz schön ins Geld. Also nicht erst damit anfangen…) Also Sachen an und Aufbruch!
Der Weg zum Bahnhof war ein erholsamer Spaziergang. Kaum Leute, Ruhe und Natur pur. Doch am Bahnhof angelangt hörte man schon Lärm und Gepolter. In der Bahnhofshalle lungerten und skateten ein paar Halbstarke durch die Gegend. Der Sitzbereich hatte schon einen „ordentlichen“ Vermüllungsgrad erreicht, die Reinigungskraft würde sich wieder mal „freuen“ ….
Im Kiosk „lächelte“ mich ein Psychothriller mit dem Titel „Im Dunkel der Schuld“ an. Ich habe (glaube ich) einen Kollegen auf der Fahrt zur Schicht dieses Buch lesen gesehen. Da dachte ich mir, kauf es mal. Ich kann also weder positive noch negative Literaturkritik äußern.
Nach dem Kauf ging es wieder Richtung heimwärts. Jedoch waren die Straßen plötzlich hoch frequentiert. Eilende und bummelnde Passanten, wo das Auge nur hinblickte. Durch den Fußgängertunnel rasten gleich 4 Radfahrer den schmalen Fußweg entlang 😦 Und da war es wieder – das Magendrücken vom frühen Vormittag. Zu Hause angekommen schnell auf Toilette und ein Kamilletee aufgesetzt. An die (noch fällige) Nassreinigung war jetzt nicht mehr zu denken. Ich vertage hiermit den Haushalt auf morgen. Jetzt läuft erst mal wieder die Flimmerkiste und neuer Tee wird gleich wieder aufgesetzt. Ach so. Ich möchte noch einmal auf den Kauf Nix Tag am Samstag, den 30. 11. aufmerksam machen (Wikipedia Link). Also informieren, verbreiten und weitersagen…

Ich wünsche meinen Leser_innen einen guten und erfolgreichen Start in die neue Woche!

Ein Blick über den Gartenzaun…

…neugierig zu schauen, was Herr und Frau Nachbar so treiben – in der realen Welt ist das nicht meine Art. Es sei denn Geräusche die nerven veranlassen zu solch einen Blick. Privatsphäre ist mir wichtig und ich habe im Alltag genug zu tun, bw. weiß mich alleine zu beschäftigen. In der realen Welt mag ich es also ruhig und friedlich.
Die virtuelle Welt dagegen, die „Nachbarschaft“ auf WordPress als auch ich selber wollen sich mitteilen, bieten Unterhaltung und/ oder Informationen, die man gerne liest. Da schweift auch mein Blick neugierig umher und ich verschaffe erst mir selber, dann meiner Leserschaft ein kleines Panorama.

Gerade gibt es nichts von mir Großartiges zu berichten. Ich schaue gerade, während ich schreibe das Abendprogramm. „Stirb langsam 2“ auf Pro 7.
Mit dem Haushalt geht’s schleppend voran, Magenschmerzen wirken da nicht so förderlich. Dazu hab ich mich beim Schachspiel etwas ins Abseits manövriert.

image

Doch das soll keinen Beitrag füllen. Wage ich doch mal den besagten „Blick über den Gartenzaun“ Was bewegt die Blogger so?
Emil  ist leicht“ genervt. Es geht um den nervigen Header, der das öffnen von Artikeln aus dem Reader in ein neues Fenster verhindert. Auch gerade ich, als Blogger mit Mobiltelefon bin davon „nicht gerade begeistert“. Bleiben wir doch gleich bei den fleißigen und ausgezeichneten Schreiber! Er macht uns auf einen wichtigen Termin aufmerksam. Den „Buy nothing day“  am Samstag den 30.11.– eine prima originelle Idee! Es wäre schön, wenn dies in der Bloggerwelt und darüber hinaus hohe Resonanz findet! Bitte teilt dies in allen sozialen Medien und gebt es auch in der realen Welt als Mundpropaganda publik!!! Twitter, Facebook, google+ …. Schweifen wir weiter und schauen wir in andere Blogs.
Neuentdeckung der Woche ist Frau Tonaris Blog. Ursprünglich gedacht über Erlebnisse einer Gastfamilie mit einer japanischen Austauschschülerin im Jahre 2008 – 2009 zu berichten. Daraus wurde dann schließlich mehr. Ich habe den Kalendersprung in diese Zeit auf  ihren Blog gewagt und bin fasziniert! Mascha hat wieder über mal „Erlebnisse der besonderen Art“  in Indien zu berichten. Ist sie und auch ihr Lebensgefährte eine spirituelle Quelle? 😉 Ich musste sowohl schmunzeln, auch blieb mir das Lachen stecken und las auch bestürzt an einigen Passagen. Zum Schluss noch ein Verweis auf Inchs Blog. Sie ist mal wieder unterwegs gewesen und hat von ihren Wanderungen viel und ausführlich zu berichten. Fesselnde Erlebnisse in Text und Bildform.
Ich habe auch andere interessante Blogs gelesen und sicherlich gäbe es da noch viel zu schreiben. Das soll es an dieser Stelle erst mal gewesen sein!

Ein Wandertag der besonderen Art

Urlaubszeit ist Zeit zum faulenzen
entspannen. Alle Fünfe gerade sein lassen, nichts tun… Nein, so sollte er nicht (komplett) verlaufen. Der Samstag zeichnete sich aber als solch ein „Schludertag“ aus. Lesen, Spiele, Fernsehen – den Schlaf vergangener Tage nachholen… All dass veranlasste mich vorwiegend in der Horizontalen zu bleiben.

Müssiggang ist aller Laster Anfang

ein alter, nerviger Spruch mit leider sehr hohen Wahrheitsgehalt.
Am Morgen, als ich mir was zum Essen machen wollte stellte ich ernüchternd fest, das einige Lebensmittel bei meinen letzten Einkauf wohl nicht auf der Liste standen. Doch wo einkaufen am Sonntag? Eine Bahnfahrt, die ist lustig – auf zum Bahnhof zur nächstgelegenen großen Stadt, wo man im Bahnhofsmarkt zu leicht überteuerten Preisen einkaufen kann. Also Aufbruch! Am Bahnsteig angekommen erfuhr ich von der Zugverspätung. Eine Viertelstunde, das goldene Mittelmaß. Auf der  Sitzbank aß ich in aller Ruhe einen  Döner als Wegzehrung und wartete so auf den Zug. Im vordersten Abteil traf ich auf Gerd, der dank seines Schwerbehindertenausweises oft mit dem Zug unterwegs ist. Redselig informierte er mich über unfreiwillige Zwischenaufenthalte und Warten auf Anschlussreisende, die wie so oft die resultierende Verspätung begründete. Er ließ mich kaum zu Wort kommen, also hörte ich mit nur halben Ohr hin. Beim Aussteigen half ich ihn noch mit seinen Gepäck und nach einer „Zigarettenlänge“ Gespräch trennten sich unsere Wege. Er musste ja auch seinen Anschlusszug erreichen…
Wie üblich dichtes Gedränge im Bahnhofsaal – strömende Menschenmassen, Hektik und Geschrei…
Ich tätigte den Einkauf und stellte fest, dass sich mein Magen meldete. Geld ausgeben fürs Bahnhofsklo? Kommt nicht in Frage, schließlich gibt es im bereits wartenden Zug zurück ja Toiletten. Ich stellte fest, dass sie nicht in Betrieb war, ebenso wie die Andere…  😦 Nach einer halbstündigen Zugfahrt mit anschließenden zwei Kilometer langen Fußmarsch erreichte ich schließlich die eigene. Etwas Hausarbeit ist geschafft, der Tag ist gelaufen. Ich wünsche meinen Leser_innen einen guten Start in die neue Woche!

Vorabend der wirren Gestalten.

Die letzten Tage waren geprägt von akuten Schlafmangel, Bahnverspätungen, Schienenersatzverkehr und harter Arbeit. Bedingt durch SEV ab den Zwischenbahnhof war man die letzten Tage ohnehin genötigt eine Stunde eher von daheim loszufahren. Gestern, so erfuhr ich, fuhren die Züge wieder normal. Doch was ist normal? 20 – 45 Minuten Verspätung sollten wohl nicht als normal gelten. Also fuhr ich wieder eine Stunde, so wie in den letzten Abenden früher los.
Na ja. Wieder mal nicht dran gedacht, das die Geschäfte geschlossen haben bewogen mich zusätzlich dazu. Gemütlich einen kleinen Happen essen, noch einen entspannten Einkauf im Bahnhofsmarkt und weiter, so war der Plan.
Doch schon am Bahnsteig eine Horde grölender Jugendlicher. Auf der Suche nach Ruhe und leichte Kopfschmerzen bewogen mich dazu eine Sitzbank an der hintersten Ecke aufzusuchen. Der Zug kam nur etwa drei Minuten zu spät – das kann man bei den jahrelangen Reiseerfahrungen wohl als pünktlich verbuchen.
Im vordersten Abteil – herrliche Stille. Am Zwischenbahnhof sah es schon anders aus. Dicht gefüllt und hektisches Treiben.. An chinesisches Essen, Hähnchen oder Döner war nicht zu denken – geschlossen! Geöffnet hatte nur McDoof. Also gleich ein Menü und ab damit in die Sitzecke der geschlossenen Imbisse. Auf einen Stehtisch oder auf die überfüllten Sitzbänke im Wartebereich hatte ich keine große Lust.
Danach traf ich wieder mal auf eine so wirre Gestalt. Gemeint waren nicht die kostümierten Partygänger zu Halloween, die Einen im Trubel der Menschenmassen eher erheitern – nein, ein normal angekleideter Passant, der sich über die Tiefe einer Zigarilloschachtel mit der genervten Verkäuferin debattierte. Als dieser Vollpfosten endlich abgezogen war, konnte ich Reiselektüre und Zigaretten kaufen.Auch im Markt waren reichlich nervige, alkoholisierte Zeitgenossen vorzufinden. So zahlte der Vordermann seinen Schnaps in aller Ruhe in Centstücken. Der Rest der Anstehenden, wie auch ich wurden leicht unruhig. Mit einen Tippen auf meine Armbanduhr signalisierte ich, dass er sich beeilen sollte. Er legte überraschenderweise schließlich einen Gang zu und ich erwischte den Abschlusszug noch. Auf der Arbeit verlief fast alles reibungslos. Es war übrigens die letzte Nacht vor meinen Urlaub! Fast zwei Wochen habe ich jetzt Zeit zum entspannen…
Die brauche ich jetzt auch. 🙂
Ich wünsche einen schönen Abend!

Neue Pläne – neue Zeiten

Für die Oktoberzeit ist es noch ganz schön warm. Ich sitze bei geöffneten Fenstern und Durchzug im Unterhemd gemütlich auf der Couch, lehne mich zurück und schaue gerade im Fernsehen „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ und spiele mal wieder Schach gegen das Handy. Ich habe einen freien Sonntag und die lange Freiphase im Schichtrad. Die letzte ganz lange vor der Winterzeit. Ich bekam Post,  beäugte verschlafen den Plan für die Winterzeit und war mehr als zufrieden. Mehr aber dadurch kürzere freie Phasen, längere Wochen- kürzere Sonntage. Fast immer kann ich nun Pausenzeiten nehmen, so werden die Nächte angenehmer und an den freien Wochentagen kann man die Zeit effektiver und nutzbringender gestalten. Ich atme auf! Mein Urlaub in November liegt passgenau zwischen zwei hübschen freien „Inseln“. Manche mögen so was nicht gerade, aber dadurch ist ein ausgewogenes Arbeiten möglich. So gewöhnt sich Körper und Geist nach dem Urlaub auch wieder an die längeren aber verkürzten Arbeitsphasen.
Der Durchzug verbreitet Sauerstoff in den Raum, auf der Straße ist es angenehm ruhig. Aus der Bloggerwelt gefiel mir in dieser Woche besonders Emils Beitrag über die erzgebirgische Mundart. Ich wurde dadurch gedanklich in die Zeit meines Aufenthaltes in das dort nicht so weit entfernte Vogtland zurück versetzt. Auch Inchs Stolper(wander)tag durch den Norden Leipzigs, was die Thematik Stolpersteine nahtlos fortsetzt fand ich hervorragend. Sie beleuchtete hier das Schiksal dreier einfacher Menschen, die dem Naziverbrechen zum Opfer fielen. Doch neben nachdenklichen Artikeln gab es auch die heiterer Art. So hatte Mascha einige packende  Berichte Der indische Wahnsinn…. eine kleine Sammlung war nur eins ihrer Highlights in dieser Woche. Danke für Deine Erlebnissberichte, liebe Mascha! 🙂 Entspannt geht es nachher mit der Hausarbeit weiter. Ich wünsche einen angenehmen Sonntag!