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Es raucht, keine Musik und anderer Kram

Vorwort

Stopp

Rauchen ist nichts für Kinder und Heranwachsende!

 

Meinen Blog lesen vielleicht auch hin und wieder Kinder, Heranwachsende und Jugendliche. In diesem Artikel kommt das Thema „Rauchen“ vor. Der Autor selber ist Raucher, möchte aber hinweisen, das rauchen gesundheitsschädigend ist, abhängig macht, viel Geld kostet und möchte davon abraten mit dem rauchen anzufangen! Lasst Euch nicht darauf ein, um irgendwo „dazu zu gehören“ zu rauchen…

In medias res

Wochenende – endlich! Das ganz lange im sich wiederholenden Schichtrad!  Seit Donnerstag früh hat es begonnen.

Die Woche davor war wie üblich von häufigen Unpünktlichkeit im öffentlichen Nahverkehr geprägt, darüber schrieb ich hier ja schon zur Genüge. Folge waren besonders am Wochenende, wo der Fahrer früher Schluss machte, über eine Stunde später Nachhause zu kommen, in der Woche erreichte ich nur knapp die Anschlussbahn und einmal verzögerte sich die Weiterfahrt um 30 Minuten. Das nervt ganz schön, wenn man mehr als den halben Tag unterwegs ist und kürzt die wenige Freizeit ein. 😦 Die Arbeitswoche war noch ruhig – ab nächster Woche ist dann wieder erheblich mehr los. Ich werde mir die nächsten beiden Tage wieder Zeit nehmen, um zu lesen, was bei meinen „virtuellen Nachbarn“ los ist und mich in deren Blogs vertiefen.

Gestern widmete ich mich ab Mittag mal wieder dem Haushalt, um etwas Ordnung hineinzubringen.  So gegen 16 Uhr fiel mir ein ich wollte doch schon letzte Woche neue Saiten aufziehen lassen an der Gitarre. Der Laden hat ja in der Woche von Montag bis Freitag ab Mittag bis abends 18 Uhr geöffnet und das Erlebnis von letzter Woche sollte sich ja nicht wiederholen? Sollte nicht, aber tat es. Wieder dieser verdammte Zettel: „…geschlossen ab 15 Uhr“

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Das hätte ich fast so wieder auf Twitter tweeten können…

Verdammt! Das Schicksal mag es halt nicht, wenn ich in die Saiten hauen möchte. Es sollte ein neues Stimmgerät her für den Anfang. Auch wollte ich mich nach einem neuen Instrument umschauen und das alte, (sofern noch Restwert dafür ist) im Gegenzug in Zahlung geben. Nun ja. Anstatt selber Musik zu machen kann man ja auch mal sich wieder berieseln lassen. Und so war ich froh, dass die alte Scheibe von Sepultura „Arise“ für schlappe 5,50 € käuflich zu erwerben war. Auch habe ich mir noch eine andere, die nicht vorrätig war bestellt. Also doch eine Art „Hamsterkauf“ 🙂

Eine kleine Änderung im Blog ist die Anpassung meines Twitter Profilbildes an den Blog. Eine einheitliche Erscheinungsweise hat doch schon mal was.

Ein einheitliches Erscheinungbild ist schon mal nicht schlecht

Ein einheitliches Erscheinungsbild ist schon mal nicht schlecht. Twitterbild und Gravatar sind nun identisch

Zum Thema Rauchen – #Rauchverbot

Ein Follower äußerte sich kritisch (ich finde dies zurecht) wenn man in der Öffentlichkeit in der Nähe von Kinderwagen oder in unmittelbarer Nähe von kleinen Kindern raucht. So etwas finde selbst ich als starker Raucher verantwortungslos.

Update: Ich finde es (siehe Titelbild) gut, dass Raucher_innen und gerade Heranwachsende in Form von solchen abschreckenden Bildern verdeutlicht wird wie heikel das Thema ist! (03.09.2016 – ca 09:05 Uhr) Auch hier würde ich meine Leser_innen um ihre Meinung bitten. Hilft es Raucher_innen davor abzuschrecken?

Jedoch trennt sich dort meine Meinung, wenn es als Auslöser für ein „Rauchverbot“ dienen soll. Rauchen wurde schon erheblich eingeschränkt. Man bedenke – es gibt im Schienenverkehr keine Raucherabteile mehr – in Gaststätten ist dies fast flächendeckend untersagt. In Haushalten werden Rauchmelder installiert, sodass Raucher häufig höchstens auf dem Balkon (wenn vorhanden) rauchen kann. Ich selber bin davon ungehalten, wenn auf Twitter unter dem Hashtag #rauchverbot ein generelles Verbot von rauchen im öffentlichen Raum gefordert wird. Darin sehe ich einen gravierenden Einschnitt in die Freiheitsrechte!

Dazu habe ich hier eine Umfrage online gestellt und bitte meine Leserinnen und Leser um ihre Meinung! Gerne auch in Form von Kommentaren, über welche ich mich freue…

Auch unter meine Twitterprofil habe ich eine Umfrage dazu geschaltet, welche jedoch auf maximale Zeichenlänge (140) beschränkt ist und nur 4 Antwortmöglichkeiten zulässt.

Ich bedanke mich für das Lesen und wünsche allen ein schönes und erholsames Wochenende!

Ruhe nach dem Sturm…

Seit Sonntag kurz vor Mitternacht endete wieder eine lange und ereignisreiche Arbeitswoche. In den letzten Jahren war das Arbeitspensum um diese Jahreszeit relativ niedrig, das hat sich aber geändert. Gerade die Montage, welche fast schon „langweilig“ waren, sind straffer geworden.

Und der ÖPNV hatte wieder eine „Fülle von Überraschungen“ dabei. Dienstag morgens nach der ersten Schicht erwartete uns an der Nachrichten Tafel „Verspätung ca. 15 Minuten“. Ich und ein anderer Kollege begannen schon zu fluchen. Ein Bekannter, welcher wohl früher Feierabend hatte meinte, dass der Zug davor noch nicht durch ist. Wir begannen zu begreifen, dass durchaus die Möglichkeit besteht pünktlich Nachhause zu kommen. Und tatsächlich – dieser kam dann nach 15 Minuten. Früher am Zwischenhalt kommen war nicht so schlecht. Zeit für einen ungeplanten Einkauf ohne hetzen zu müssen. Ist der Zug einmal pünktlich, müsste man sich dafür beeilen. Eher verpasst man durch die gewohnten morgendlichen Verspätungen die Anschlusszüge, Busse oder Bahnen. Der andere Kollege hat dadurch Wartezeiten von einer Stunde, bei mir macht dies „nur“ 30 Minuten aus.

Mittwochs kam er mal pünktlich – Donnerstag und Freitag morgens kam es neben Verspätungen zu ungeplanten Wartezeiten. Mein Kollege musste jedes mal rennen, um seinen Anschlusszug zu erreichen. Beide Male hatte er Glück, da sein Anschlusszug ebenfalls 5 Minuten Verspätung hatte. Ich allerdings hatte ungeplante Wartezeit, welche mich dazu zwangen gleich nach der Ankunft ins Bett zu fallen. Fährt man pünktlich los und kommt pünktlich an, ist man 13 Stunden unterwegs. Samstags hatte der Kollege dieses mal leider kein Auto zur Verfügung. Er und mein anderer Kumpel machten also früher Feierabend, um zeitig zuhause zu sein. Durch Tipps eines anderen Kollegen erwischte ich eine andere Verbindung, welche mir einen „Zeitvorteil“ von 30 Minuten bescherte. Samstag Morgen war die Bahn mal pünktlich.

Einige Kollegen wurden vor ihren jeweiligen Arbeitsende am Samstag  gefragt, ob sie eine Stunde am Sonntag früher anfangen können. Ich bekam das mit und fragte den Vorgesetzten ob ich ebenfalls früher anfangen könne. Jedoch hatte er dafür schon genug Leute, die geplante Vorbereitungen abdeckten. Nun hatte ich keine Gelegenheit mich mit meiner Fahrgemeinschaft abzusprechen, die ja eine halbe Stunde früher Feierabend machten.

Sonntag bin ich immer sehr zeitig unterwegs und so wunderte ich mich, dass mein befreundeter Bekannter, welcher immer auf den letzten Drücker kommt, ebenfalls um diese Zeit fährt. Er teilte  mir mit, dass er und der Fahrer eine Stunde früher anfangen und eventuell eine Stunde früher aufhören. Dieses „eventuell“ überhörte ich jedoch. Ein Schock! Gerade Sonntag ist es für mich wichtig mitzufahren, um am Zwischenort den letzten Zug zu erwischen. Na ja. Man hat ja im Verlaufe der Schicht wohl die Möglichkeit sich noch mal abzusprechen – dachte ich. Ich wusste. dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit im hinteren Bereich, welcher einige hundert Meter weiter weg eingesetzt bin. Da ist man erfahrungsgemäß ja fast 2 bis 1,5 Stunden vor dem Feierabend durch und unterstützt in der restlichen Zeit dann „vorne“ die anderen Kollegen. Aber es kam anders. Die Schicht war verhältnismäßig ruhig aber plötzlich, zur ungewohnten späten Zeit stürzte die Arbeit auf uns ein. Ich schaute auf die Uhr. Mist! Im besten Fall eine halbe Stunde früher Feierabend machen, damit ich schnell zum Bahnhof komme und den letzten Zug noch erwische 😦 Wir zogen die Arbeit im schnellen Tempo durch, schauten auf die Uhr und es waren noch ca. 15 Minuten Zeit sich mit den Kollegen zu verständigen. Der Kollege an meiner Seite zog bei der Arbeit mit. Er hatte eine Stunde vor mir regulär Feierabend. Nach Absprache mit den anderen Kollegen dort machten wir uns los und ich fragte meinen Vorgesetzten, ob ich denn früher Schluß machen könne. Er meinte, dass dies in Ordnung sei und ich ging zu „meinen Leuten„. Der Fahrer meinte, dass er pünktlich Feierabend machen wolle und sie dann erst losfahren. Die ganze Aufregung war also umsonst… Ich wollte nicht nochmal zurück, um zu sagen, dass ich doch noch bis zum Ende bleibe. Also beeilte ich mich den Zug davor, welcher am Wochenende im stündlichen Rhythmus fährt, zu erreichen. Wenn ich eine Stunde früher Feierabend mache, möchte ich dann auch eine Stunde früher Zuhause sein.

Den gestrigen Tag habe ich fast komplett verschlafen, ich musste erst mal meinen „Akku“ aufladen und genieße noch mein langes frei, welches Donnerstag Abend sein Ende findet.

 

Wochenanfang – endlich!

Die erste Arbeitswoche nach der Krankschreibung ist zu ende. Sie fiel kürzer aus, da ich ja noch am Montag zuhause bleiben konnte. Es lagen also nur noch 5 Arbeitstage vor mir. Schmerzen hatte ich keine mehr, ich war bei der Arbeit vorsichtiger und auch etwas langsamer als sonst. Ich wurde vorwiegend an Stellen mit mittlerer Arbeitskraft eingesetzt. Gleich nach der ersten Nachtschicht gab es morgens darauf wieder Probleme mit dem ÖPNV. Der Zug konnte den Zielbahnhof nicht anfahren, da eine ärztliche Notfallversorgung (laut Lautsprecherdurchsage) durchgeführt wurde. Die Durchsage erfolgte erst als der Zug 10 Minuten herumstand. Mein Kumpel und Kollege neben mir begann mit fluchen wie ich es sonst tue. Ich vertrieb mir die Zeit mit Handy Spielen. Würde er den Anschlusszug verpassen, fährt der nächste erst eine Stunde später. Bei mir macht dies „nur“ 30 Minuten aus. Wir wurden verwiesen an der Bushaltestelle zu warten, wo ein Bus zum Hauptbahnhof fährt. Eine Schlange von über 40 Leuten bewegte sich zur Haltestelle. „Nein nicht dieser Bus und nicht diese Haltestelle…“, wurde dem Fahrgast verkündet, der als erster mit dem Fahrer sprach. Also Kehrtwende und ab in Schlängellinien durch die engen Wege. ‚Das kann heiter werden. Ob all die Leute dort rein passen?‘ Nach weiteren knapp 15 Minuten kam endlich der Bus. Er war schon 3/4 voll. Er hielt genau vor mir und so hatte ich das Glück als Erster einsteigen zu können. Ich erwischte einen der wenigen freien Plätze. Nach mir wurde das Gedränge groß. Die Leute standen dicht an dicht. „Ach der hat ja noch ein Platz erwischt…“ meinte ein bekannter Kollege und grinste zu mir herüber. Ich grinste zurück. Zum Glück wollte die Frau neben mir auch an der Endhaltestelle raus. Ich zweifle ob sie es sonst durch das Gedränge geschafft hätte. 5 Haltestellen lagen vor uns. Kaum einer wollte aussteigen aber um so mehr Leute rein. Die Luft wurde drückender. „Luft“ endlich frische Luft – der befreiende Augenblick, als wir den überfüllten Bus verließen. Die Straßenbahn kam dann auch gleich im Anschluß und auch dort erwischte ich noch einen Sitzplatz.

In den nächsten Tagen kam es zu keinen wesentlichen Verspätungen. Erst wieder am Sonntag auf dem Weg zur Schicht. Da ich gerade Sonntags immer extrem zeitig losfahre, könnte eine Stunde Verspätung mir nichts ausmachen. Es handelte sich bei dieser Verspätung wegen „Zugkreuzungen“ lediglich nur um 25 Minuten zusätzliche Wartezeit. Auch der Kollege, welcher eine Stunde vor mir Schichtbeginn hatte, kam noch pünktlich an.

Was es sonst noch neues gab? Einen neuen Kollegen, der uns  auf Teilzeit vorrangig am Wochenende unterstützt. Ein Student, der damit sein Studium finanziert. Er war von den vielen Input überrascht, da er nicht dachte, dass die Abläufe viel an Einarbeitung benötigen. Wir erklärten ihn das Nötigste. Er gab sich Mühe und er hinterließ halbwegs einen positiven Eindruck. Wir teilen uns das Hobby „Laufen“, was bei mir künftig nun wohl kürzer ausfallen wird. Erst Mittwoch Nacht geht es mit der Arbeit weiter – zwei freie Nächte. Ich werde abends die Zeit zum bloggen nutzen und schaue bei Euch wohl mal wieder vorbei.

Anspannung, Erleichterung und jede Menge Zeit

Warum ich nicht gleich Sonntag zur Notaufnahme ging? Ich hatte Schiss. Ja richtig Bammel, dass das mit meinem Knie eine ernsthafte Sache ist. Wie oft hört man „irreparabel“, künstliches Kniegelenk. Das ist unschön. Sport nicht mehr machen zu können, wäre traurig wenn man einen Bürojob hat, wäre es lästig. Jedoch wenn körperliche Arbeit, wie in meinen Job, dominiert könnte dies unter Umständen sehr schwierig bis unmöglich sein.

Sonntag war ich schon dabei mich für die Arbeit fertig zu machen. Nach dem duschen streckte ich mein Knie aus, um die Hose anzuziehen – auf einmal Schmerzen. Es zog ziemlich. Ich meldete mich nochmals telefonisch krank. Kühlte das Knie, legte mir mehr schlecht als recht eine Bandage an und mich selber hin. Sitzen, stehen und liegen – kein allzu großes Problem. Sobald ich jedoch Stufen steigen musste setzten die Schmerzen wieder gnadenlos ein. Schmerzmittel nehme ich nur äußerst ungerne. Die ich zuhause noch hatte waren eher für Kopf- und Zahnschmerzen geeignet.

Ich dachte mir auf alle Fälle heute in die Notaufnahme zu gehen – zu Pfingsten haben ja die Arztpraxen geschlossen.

Angst packte mich. Was wird man mir sagen? Knie im Eimer? Davor graute es mir. Ich war als Erster da. Nach mir kam ein älterer Herr mit einer Handbandage. Nach etwas Zeit begannen wir uns zu unterhalten. Er hat was mit Baugewerbe zu tun, selbstständig und schon um die 60. Er ist gestürzt und seine Hand ist von Drähten in Mitleidenschaft gezogen worden, in die er fiel. Zum Glück wurden keine Nervenbahnen verletzt. Alle 2 Tage die Bandage wechseln, damit sich nichts entzündet. Dann ein junges Mädchen mit dicken Auge, welches es ständig kühlen musste. Beide kamen vor mir dran, besonders um die Kleine machte ich mir Sorgen.

Dann zum meinen Ernst der Stunde. Vier lange Jahre mied ich es aus irgendwelchen Gründen den Arzt aufzusuchen. Nie ernsthaft krank gewesen. Erst begutachtete der Arzt das betreffende Knie und nahm meine Nervosität wahr. Nach weiteren 15 Minuten Wartezeit das röntgen nach wiederum fast 20 Minuten Wartezeit die „finale Behandlung“.

Ich war erleichtert, als er mir sagte, das es nicht so ernst aussieht. Die Schwester bandagierte das Knie und der Arzt gab mir die nötigen Rezepte, Krankschreibung und Überweisung für meinen Hausarzt.

Super! Jetzt noch schnell zur Apotheke. Moment, da war doch etwas? Ach ja Pfingsten. Verflucht! Welche der Apotheken hatten jetzt Notdienst? Auf Richtung Bahnhof – humpelnd zu Fuß. Die erste geschlossen, schnell zum Kiosk Zigaretten und Tabak holen. Die am Seniorenheim müsste ja wohl offen sein? Wieder Fehlanzeige.

Zwei Schwestern, welche in der Nähe waren, gaben mir Auskunft, das nur die im Nachbardorf offen hätte. Über zwei Kilometer Fußmarsch hatte ich hinter mir. Fährt die Straßenbahn? Ja, in etwa 45 Minuten – Feiertag. Also humpelnd den letzten Kilometer nach Hause.

Erst mal ein paar Minuten Auszeit – Beine hoch! Aus den paar Minuten wurden ein „paar“ Stunden. Erst Abends machte ich mich auf den Weg. Vor der Apotheke standen noch 2 Leute. Der erste war ziemlich redselig und es dauerte, ehe er am Notschalter seine Medikamente im Empfang nahm. Der Andere nahm schnell seine verschriebenen Sachen und verschwand. Zu meinen verschriebenen Medikamenten nahm ich noch Salbe und Verbandsmaterial. Die Bandage vom Vormittag war mittlerweile locker geworden. Und dann sah ich sie – die Straßenbahn. Mist. Wenn sie jetzt fährt, dann „darf“ ich wohl eine Stunde warten. 😦 Also humpelte ich eine zwei, drei Haltestellen weiter. Denn dort ist ja noch ein Imbiss. Meine Lebensmittel zuhause waren ja alle aufgebraucht bis auf Kaffee und Tabak. Der war natürlich ziemlich voll. So wurde die Zeit nicht mehr so lang mit dem warten auf die nächste Straßenbahn. An der Haltestelle schnell die erste Packung Pommes Döner verspeist, eine geraucht und dann kam sie endlich. Ich hatte auch keine Nerven mehr die letzten 3 Haltestellen noch zu laufen. So ging dieser Tag fix vorbei. Mittlerweile wirkt das Schmerzmittel etwas lindernd. Probleme habe ich immer noch, doch kann ich mich fast schmerzfrei kauern. Treppen steigen ist immer noch sehr schwierig.

Summen und Hinderungen

Der Sonntag findet sein Ende. An ihn finden 2 Gedenken statt. Zum einen der Muttertag, zum anderen der „Tag der Befreiung“.   Im Hintergrund läuft der Fernsehapparat – jetzt wird es kühler und ich nutze die Zeit zu lüften.Es ist angenehm.

Heute morgen wollte ich die Zeit nutzen, um ein bisschen in der Küche weiter zu kommen. Das Lüften war keine so gute Idee. Gleich 3 – 4 Wespen schwirrten durch den Raum – das besagte „Summen“. Ich verschob die Arbeiten nach der Beseitigung des Problems dann um ein paar Stunden.

Die Hinderung beruht noch vom Vortag, als ich laufen war. Ich stand spät auf, war erst kurz vor 7 wach. Erst nach 8, nachdem ich genug Wasser getrunken hatte, wollte ich meine 5 Kilometer hinter mich bringen. Bereits nach 2 zurückgelegten Kilometern machten sich Schmerzen im linken Knie und beiden Schienbeine breit. Nach knapp 4 Kilometern musste ich abbrechen. Der nächste Lauf, der für morgen geplant ist, wird wohl ausfallen. Ein Dilemma! Laufen tut gut zur inneren Entspannung. Luft tanken – die Ausdauer zu fördern und Abwehrkräfte zu stärken. Doch wenn die Beine und auch die allgemeine Kondition nicht mitspielen 😦 Der besagte Strich durch die Rechnung.

Der Urlaub ist heute zu ende. Jedoch schließen sich noch 3 freie Tage, die ich laut Dienstplan habe an. Ein kleiner Trost. Langsam heißt es sich an den Alltag wieder zu gewöhnen – das hektische Treiben, Verspätungen im ÖPNV, die Macken aber auch guten Seiten der Kolleginnen und Kollegen.Ja, auf Einige von Ihnen freue ich mich…

 

Pannenreicher Start ins neues Jahr!

Heute ist Montag. Ich sitze vor dem  Laptop, im Hintergrund läuft „Numb3rs“ auf Kabel 1 und ich schreibe gerade diesen Beitrag. Der Boiler wärmt das Wasser für die Dusche, die Heizung läuft auf Hochtouren.

Freitag, in der Neujahrsnacht, begann die erste Schicht in diesem Jahr. Ich fuhr schon früh zum Zwischenaufenthalt, um im dortigen Bahnhof ein paar Einkäufe zu tätigen. Auf Arbeit wird es wohl wieder ruhig ablaufen, wie die letzten Nächte nach WeihnachtenFehlanzeige! Ruhig ging es zwar los, aber bereits eine halbe Stunde nach Arbeitsbeginn stürzte die Arbeit auf uns ein. Die Kolleginnen und Kollegen mit einer kürzeren Wochenarbeitszeit, zu welchen auch ich noch bis 2013/2014 zählte, mussten Überstunden machen. Bei uns war das nicht möglich, da wir ja ohnehin den ganzen Schichtrahmen abdecken. Als die Schicht zuende war, war der größte Teil der Arbeit geschafft – ich hatte leider nicht die beste Unterstützung – der Kollege, mit welchen ich zusammenarbeitete hat nicht die beste Arbeitseinstellung. An Tempo, Durchblick und Kreativität mangelt es ihn ohnehin. Trotzdem ich noch für einen dreivirtel Stunde woanders aushelfen musste, war nach Schichtende fast alles geschafft. Die letzte halbe Stunde erhielt ich noch Unterstützung von 3 fähigen Kollegen.

Morgens wartete die Fahrgemeinschaft am Ausgang auf mich. Der Fahrer hatte mit Matten das Auto abgedeckt, sodass Scheibenkratzen entfiehl. Die Straßen waren frei und zeitig erreichten wir den Zwischenaufenthalt. Da die Straßenbahnen Samstags nach der Fahrplanumstellung Ende Dezember wieder  erst nach 8 fuhren, musste ich wohl oder übel wieder den Zug nutzen. Vom Gleis 4 sollte er fahren, so stand es auf der Anzeigetafel im Bahnhof, als auch am Bahnsteig… Nach kurzer Wartezeit kam er. Der Magen drückte, schnell auf die Toilette im Zug. Ich setzte mich auf einen freien Vierer schaute aus dem Fenster – WAS WAR DAS???? Während ich mein Geschäft verrichtete, wurde die Gleisführung getauscht. Der Zug fuhr nun von Gleis 3, und der in die andere Richtung von Gleis 4. Raus, aber schnell! Ich hastete auf Gleis 3, hinter mir schossen sich die Türen – der Zug fuhr los. Pünktlich kam er an. Nach ein paar Stunden fiel ich müde ins Bett – der ganze Samstag war dahin.

Am Sonntag hatte der Zug Richtung Arbeit eine halbe Stunde Verspätung. Die Arbeit selber war durchwachsen – immerhin arbeitete ich mit einen fleißigen Kollegen zusammen, wo Alles schnell von der Hand ging. Neben vielen ruhigen Phasen hatten wir auch einige kurze hektische Momente, die wir aber durch Zusammenarbeit gut bewältigten. Wir konnten, da die Arbeit geschafft war, eine Stunde früher Feierabend machen. Toll – eine Stunde früher zuhause. Fehlanzeige. Durch technische Probleme fuhr der Zug fast 40 Minuten später los. Die Woche ist geschafft. Nun habe ich zwei Nächte frei – zuhause ist auch noch genug zu tun.

Ich wünsche Allen einen schönen Montag!

2 Tage hat die neue/alte Woche

Der Katar vom Vortag ist vorrüber – die bleierne Müdigkeit noch nicht ganz. Die Neujahrswünsche sind ausgesprochen und geschrieben – heute Nacht geht es wieder auf Schicht. Gut, dass ich die Streckenverbindungen zum Neujahr nochmal abfotografiert habe. Hoffentlich fährt alles pünktlich. Kaffee fließt durch die Maschine. Sylvester hat der Großteil der Kolleginnen und Kollegen frei bekommen – letztes Jahr hatte ich durch das normale Frei gleich 3 freie Tage in das neue Jahr, die ich sportlich zum Laufen nutzte. Das Knie muß noch geschont werden, auch deshalb lief ich beim diesjährigen Neujahrslauf nicht mit. Der Ofen bläßt warme Luft ab, während das Essen in der Küche vor sich her kocht. Vom Samstag zum Sonntag ist noch ein freier Halbtag dazwischen, ehe es zu Wochenbeginn 2 freie Arbeitsnächte gibt. Noch einmal kurz durchatmen.

Vorsätze fürs neue Jahr? Keine! Es muß sich von selbst ergeben. Die Erfahrung zeigte, dass man sich durch Vorsätze unter Druck setzt und dann angewidert von ihnen lässt. Also alles langsam angehen. Das Essen muß vom Herd genommen werden.

Ich wünsche Allen einen guten Start in das Jahr 2016!

 

Ein bisschen Frust und etwas SEV

Die Woche endete und (fast) pünklich – kurz nach Mitternacht – komme kam ich von der Sonntagsschicht nachhause. Die letzte lange Woche begann mit Urlaub, SEV und viel Stress.

Ersterer war nicht meiner, sondern der verdiente Urlaub unseres Fahrers, der uns vorrangig Samstag Morgens und Sonntags Nacht von der Schicht die halbe Strecke mit nachhause nimmt. Just da setzte er mit aller Macht ein – der Schienenersatzverkehr auf besagter Halbstrecke!

Wenn die Zeit nur so schleicht

Der permanente Blick auf die Uhr, wie die Zeit verrinnt…

Alleine im „Normalverkehr“ bin ich zwischen den Weg zur Arbeit bis zum Öffnern meiner Zimmertür knapp 12, 5 Stunden unterwegs. (Dies setzt natürlich die Pünktlichkeit aller Verkehrsmittel voraus) Wäre der SEV zuverlässig, so würde „nur“ noch eine Stunde (an Wochentagen) zusätzlich aufaddiert werden. Jedoch vom Konjunktiv zum Indikativ: „Dem ist leider nicht so!“ Ärger, Pleiten, Pech und Pannen sind vorprogrammiert…

Stopp

Stop! So nicht

Ein nicht betankter Bus, welcher dem ahnungslosen Fahrer, der seinen Dienst am Samstag Morgen antrat, überlassen wurde und so für einen Totalausfall der Verbindung sorgte, förderte den Frust. Samstag zählt zum Wochenende und da fährt der Bus nur im stündlichen Takt.

Die Eitelkeiten eines Fahrers mit überfüllten Bus, Tage zuvor,  welcher beim Abfahren eines fast leeren Busses die Passanten wissen ließ, dass dies eigentlich der AKTUELLE Bus war, der an ihnen vorüber zog, auch nicht für bessere Laune. (Nummernschild hatte ich fotografiert und ich werde noch eine schrifliche Beschwerde nachreichen. Ich hoffe ich bin und war nicht der Einzige, der dies tat). Braucht ein Fahrer, der dies wissentlich tut, denn unbedingt eine wirtschaftliche Existenzgrundlage innerhalb des Arbeitsmarktes?

Uns, die ihre Schicht des Nachts hinter sich hatten zog es ins Bett -die Leute, die zustiegen wollten nur eines, pünktich zu ihrer Arbeit erscheinen.

Wer mit dem öffentlichen Personennahverkehr fährt ist in der Regel auf ihn angewiesen und wählt in nicht erstlinig deshalb, weil es eine „ökologisch sinnvolle Alternative“ ist, auch wenn dies nun mal so ist.

Also ich bin froh, dass ich nun ein paar Tage zum Entspannen vor mir habe, obwohl der Terninkalender ziemlich voll ist. Und auch der Sport soll ja nicht zu kurz kommen…

Gesichter des Alltags…

Das Leben hat mich wieder, der Urlaub ist vorbei und man geht wieder aus dem Schneckenhaus, aus welchen man sich im Urlaub (aus Gründen körperlichen (Un)Wohlbefindens) verkrochen hat. Irgendwie komisch. Als ich im Urlaub unterwegs war, gab es kaum über außergewöhnliche Dinge zu berichten. Die Passanten verhielten sich so, dass es nicht einen Eintrag im Blog wert war, um darüber zu schreiben. Oder, vielleicht nahm man es, aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen nicht wahr.

Verkehrslage

Diese Woche begann relativ chaotisch, wie sonst, wenn der Alltag in voller Härte, (Freude, Ernst, Kuriosität und Skurrilität) zuschlägt. Fahrradfahrer, die sich in der Verkehrsunterführung mit voller Geschwindigkeit auf den schmalen Fußweg durchdrängen mussten, wohl keine Zeit hatten die kurze Strecke abzusteigen. Fußgänger waren meist ältere Menschen, die mit Gehhilfen in ihren Bewegungen eingeschränkt waren und leider auch nebeneinander liefen und so die anderen Fußgänger, die sich versuchten an ihnen vorbei Zudrängen  blockierten und auf besagte Fahrradfahrer schwer reagieren konnten.

Am Dienstag morgen herrschte außerdem noch SEV (Schienenersatzverkehr) . Nach dem früheren Schichtende musste man sich ja noch beeilen auf Schusters Rappen den Ersatzbus noch zu erreichen.

Kuriosität der Woche

Noch aus meiner Kindheit und Jugend kenne ich viele Epper Karikaturen. Ich bin ein nicht wirklich begabter Zeichner, ich umschreibe es mal mit Worten. Eine Fahrradfahrerin fuhr mit einer Eistüte in der Hand den Abstieg in den Fußgängertunnel, eine Andere trüg einen Karton, der fast ihr gesamtes Gesichtsfeld bedeckte – beide kamen sich entgegen. Passiert ist aus unerfindlichen Gründen – zum Glück beteiligter Personen nichts, das hätte übel ausgehen können! Mich kotzt diese Verantwortungslosigkeit regelrecht an!

Stopp

Gemütslage

Am Sonntag, nachdem ich meinen Haushaltsmüll trennte holte ich die Post der vergangenen Tage aus dem Briefkasten. POST. Dienstag Abend Schulung. Knapp 3 Stunden früher aufstehen und danach noch Schicht – na super. Auf der Arbeit war es ungewöhnlich ruhig und ich war auch dort eingeteilt, wo sehr wenig los ist – Schonplatz. So etwas hätte ich öfters mal gerne in hektischen Situationen. Da konnte ich meinen Vorgesetzten bitten eine Stunde die Schicht früher zu beenden, damit ich mich für den Dienstag ausschlafen kann. Die Stunde holte ich dann am nächsten Tag auch wieder rein. Denn es hieß, wenn man 3 Stunden früher anfängt hört man auch 3 Stunde früher auf, also in diesem Fall zwei Stunden. Hektik ist nicht unbedingt sehr toll, aber auch das Gegenteil kann nervig sein  So suchte ich mir Arbeit, die sich vor mir zu verstecken drohte und übernahm Posten von Kolleg(inn)en, welche gerade in der Pause waren und griff wo es nur ging ein. Ab und zu gab es einige technische Probleme, die ein wenig an den Nerven nagten.

soziale Kontakte und bekannte Gesichter…

die man sonst so unterwegs sieht waren rar. Gerade zu dieser Zeit sind die Leute im Urlaub. Nach der hektischen Winterzeit bietet sich das Frühjahr an Urlaub zu machen. H zog letztes Jahr um und hat es nun näher zur Arbeit. Nach längerer Zeit traf man sich mal wieder und konnte einige kurze Worte wechseln. Gestern Abend, nachdem ich zur gewohnten Zeit auf Arbeit fuhr, traf ich auch die Kollegin aus dem Büro, welche über den Busfahrer fluchte, der auf den Landstraßen zu langsam fuhr. So hätte sie fast den Anschluss verpasst und sie musste zum Zug rennen. Auch erfuhr ich von den üblichen Verspätungen der Bahn die uns all zu oft die Zugfahrten vermiesten. Wann streikt die GdL, wo wird gebaut? Der Blick auf die mobilen Apps des ÖPNV ist unerlässlich geworden. Auch mit meinen besten Kumpel konnte ich auf dem Weg beim Zwischenhalt bis zur Arbeit Neuigkeiten austauschen und auch einige gute waren dabei!

Wochenende!

Na gut. Genug gemeckert. Nach dem Urlaub die kurze Schichtwoche zu erwischen, da steigt man wieder bequemer in den Alltag ein. Und dann habe ich ja noch zu Wochenbeginn zwei freie Tage, das hätte ich fast wieder vergessen. Da war doch noch was mit dem Resturlaub vom letzten Jahr? So wird aus der ganz langen Schichtwoche wieder mal eine kurze.

Mitnehmen und kennen lernen…

Seit den letzten 5 Jahren fahre ich berufsbedingt und auch privat häufig mit dem ÖPNV – 95% mit der Bahn, verbunden mit Wartezeiten und Umstiegen. Der Rest sind Busfahrten und hin und wieder werde ich von Kollegen mit dem Auto zum nächsten Zustiegspunkt,  wenn ich den letzten Zug zurück schaffen muss, mitgenommen.  Auch kann ich mit der Karte neue Kolleg(inn)en in den Abendstunden und am Wochenende mitnehmen und so werden neue Kontakte geknüpft. Manche sind schweigsam, Andere sind voller Fragen und Erwartungen – reden wie ein Wasserfall. So wie die Kollegin bei der letzten Fahrt. Einen Kollegen ließ ich weiterschlafen und nahm in bis zum gemeinsamen Zielort heute morgen mit. Er wunderte sich, als ich ihn aufweckte, das die Schaffnerin nicht kontrollierte.
So kommt man auch mit Leuten in Kontakt, wo kaum eine gemeinsame Gesprächsbasis gegeben ist.  😆
Der Alltag wird dadurch mit Ereignissen gefüllt und hin und wieder entstehen dadurch lockere Freund- und Bekanntschaften.  Pannen, Zugausfälle und der gemeinsame Frust darüber bieten immer wieder neuen Gesprächsstoff. Einige Leute sieht man leider seltener.  Urlaub, andere Schichtzeiten, Jobwechsel und Umzüge in andere Orte sind Gründe dafür. Zwei Leute würde ich gerne öfter – Andere dafür weniger sehen wollen.  Mal sehen wen ich heute so alles treffe. Gleich werde ich noch ein paar Stunden schlafen und wünsche meinen Leser_innen einen angenehmen Sonntag!  ☺