Sport frei!

Ja. 4 Tage sind vergangen nachdem ich zum letzten mal gelaufen bin. 4 verflucht lange Tage! Eigentlich wollte ich im Urlaub mindestens jeden 2. Tag, oder jeden „1,5.“  Tag sportlich aktiv sein (gemeint den einen Tag bei Sonnenaufgang, den nächsten Tag abends und danach ein Ruhetag).

Ich schreibe und lasse mich dabei von den ein oder anderen Blog inspirieren – mache also nebenbei eine kurze „Blogumschau“.

Aber der innere Schweinehund und die Gesundheit machten mal wie üblich einen Strich durch die Rechnung. Emil beschrieb auch einen Zustand, welcher mich von meinen Zielen abhält. Er hat eine Menge Gewicht. Diese Trägheit, das unausgefüllt sein – die Zeit rennt davon und man bringt dann nicht Sinnvolles zustande – so ist es oft bei mir. „Fast schmerzhaft schön“ die „schmerzhaft schöne Herzenslust“, wie sie Hannah Buchholz lyrisch  beschreibt fehlte. Jetzt lasse ich mir es schmecken, das alkoholfreie Bier. Rudi allerdings läßt oder ließ sich handgemachte Frikadellen schmecken, als er sein Kumpel besuchte. Kann er. Er treibt ja auch viel Sport 🙂

5 Kilometer sollten es werden – eine Kurzstrecke ohne abzubrechen – Ziel erreicht! 🙂 Leider in mehr als 36 Minuten. Mein Pace ist auf über 7 geklettert, dass heißt nur mit etwas mehr als 8 km/h war ich unterwegs. 😦 Reden wir es nicht schlecht. Ich bin zufrieden – stolz aber noch lange nicht.

Ich startete meine runtastic App auf dem Handy. Auf den Anfangsmetern ging es steil bergab. Irgendwie wollte mich das Schiksal auf die Probe stellen. Krankenwagen fuhren an mir vorbei und das ohrenbetäubende„Tatü tata“ Signal setzte da ein, als sie auf meiner Höhe waren, ich schreckte zusammen. Auf Kilometer 2 überholte mich ein Läufer etwa in meinen Alter in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Einen Wettlauf machen? Nein, ich habe mein eigenes Tempo, muss die Tatsache akzeptieren, dass er in einer günstigeren Gewichtsklasse unterwegs ist. Mein Ziel war es primär die Strecke zu schaffen und ich hatte zu kämpfen. Kilometer 3 ich beginne zu schnaufen. „Halte durch“ruft mir dieses Mal meine innere Stimme zu „aber renne nicht wie so ein Irrer“ fügt sie hinzu. Ich halte mich dran. Mein Ergeiz sagte schneller, mein Körper hingegen „Hör auf!“ Ich wählte sozusagen den Mittelweg. Kilometer 4 – Mist – jetzt geht es steil bergauf. Ich zügle nochmals das Tempo. Nachdem ich den höchsten Punkt erreicht habe, ging ich kurz im Fußgängertempo, um Luft zu schöpfen. Dann noch mal im lockeren Tempo die letzten 500 Meter hinter mich bringen.

Geschafft! Ich hoffe allerdings dies nicht die einzige positive Bilanz dieses Tages wird. Gleich gehts unter die Dusche. Euch sei ein schöner Tag gewünscht!

 

Auf Nummer sicher gehen

Ja, Urlaubsplanungen – schön und gut. Den ersten Tag ging es heute mit etwas Frühjahrsputz weiter, Einkauf und Stadtbummel. Da fiel mir die Sache mit dem Laufen wieder ein. Vorkehrungen müssen getroffen werden.

Neben ordentlichen Sportschuhen, welche ich mir schon vor ein paar Monaten zulegte, dachte ich an eine besondere Problemzone, die seit letztem Jahr meine Laufplanung einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machte – mein linkes Knie. Eine passende Kniebandage musste her. Bei der Apotheke hatte ich in einer kleinen abgeschirmten Ecke die Gelegenheit diese zu testen. Etwas zu kaufen, was nicht passt frustriert nur. Ich testete die größte Nummer, welche sie hatten und hatte Glück. Franzbranntwein, Sportsalbe – präventiv und nach dem Lauf ist eine gute Vorkehrung. Man möchte halt für jeden Fall gewappnet sein. Wenn ich mich denn zum Lauf aufraffe muss ich mich, wenigstens für den Anfang zwingen langsamer zu laufen. Das Problem – die ersten 200 – 300 Meter geht es bergab, wo man schon unbewusst „auf die Tube“ drückt. Nun heißt es erst mal sich zu bremsen.

Ich laufe meist immer die selbe Strecke – ich habe die Natur direkt vor meiner Nase, was schon ein Vorteil ist. Druch den Wald, an den Fluß entlang, über die Felder. Erst Asphalt, dann Schotter – auf der erweiterten Streckenführung (welche ich erst einmal auslasse, Gras und Lehmboden. Läuft man gleich morgens los, hat man den Vorteil, dass einen nicht freilaufende Hunde gehäuft über den Weg laufen. Wie ich das hasse! Gerade am Wochenende torkelnde und pöbelnde „Alkoholleichen“ – Augen zu und durch.

Ich habe die Erfahrung gesammelt, dass es sich auf nüchternen Magen am Besten läuft, für den äußersten Notfall nehme ich mir immer etwas Toilettenpapier mit und verschwinde dann im Gebüsch. Man zwingt sich vor dem Lauf reichlich zu trinken. Bei Strecken bis zu 5 km ist das nicht so ein Problem, komme ich dann an 8 und später an 10 km Distanzen heran, muss ich mir etwas zum Trinken mitnehmen. (Für geübte Läufer, die dies lesen nur soviel. Ich bin deutlich zu klein für mein Gewicht, O.K. sagen wir es ungeschminkt – ich bin einfach zu fett und mein Pace ist nur selten niedriger als 6) Auch das Handy will aufgeladen sein, da ich mit runtastic laufe, die mir die Strecke und Jahresleistung dokumentiert. Manchmal genau, manchmal fällt auch das GPS Signal aus und verfälscht das Ergebnis.

An den Blog Widges habe ich auch noch „etwas gearbeitet“ – die Zeitleiste des Twitterprofils habe ich nun eingebaut.Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend!

Läufts? – Der innere Schweinehund #9 (Lang[sam] läuft es wieder)

Endlich kann ich diese Reihe weiter fortsetzten 🙂

Die erste Woche Urlaub ist fast schon gelaufen, aber ich stand auch nicht still. Gelaufen bin ich, beginnend ab Dienstag, jeden 2. Tag Morgen. Der Wecker rasselte (bis auf dem vorletzten Lauf wo ich erst kurz vor 5 aufstand) bereits 4 Uhr.

Jahresbilanz 2015 - Mitte Juni
Stand 2015 Januar bis Mitte Juni. Mich trennen noch knapp 11,5 km von der Jahresleistung 2014…

Ich brauche immer mehr als eine Stunde, ehe es losgeht, besser ich kalkuliere 90 Minuten vom Aufstehen bis zum Lauf ein. Erst mal aufstehen, den Handyakku aufladen, reichlich Wasser trinken, den Körper (besonders Beine und Waden) durchbürsten, einreiben mit Franzbranntwein und Sportsalbe, etwas Aufwärmübungen, wieder ein paar Schlucke Wasser trinken, Klamotten zusammensuchen, anziehen, App starten und los. So die kurze Zusammenfassung.

Seit der letzten Folge von „Läufts – Der innere Schweinehund“ konnte ich mich viermal überwinden.

Warum dieser Titel?

Meine Läufe waren von der Distanz für meine Verhältnisse recht lang. Leider lief ich auch nicht so schnell es ging recht langsam von statten.

Lauf #2
7 Minuten je Kilometer – auch für meine jetzigen Verhältnisse viel zu langsam. Profis laufen 5 Minuten je Kilometer oder weit weniger. Bei meinen Gewicht bin ich zufrieden, wenn er derzeit zwischen 6 – 6min 30 sek liegt…

Dies war der erste Lauf in meinen Urlaub – bzw. der 2. Lauf nach der letzten Reihe „Läufts? – der innere Schweinehund“. Vielleicht lag es daran, dass ich gleich in die Vollen steigen wollte. Normalerweise fange ich die ersten Läufe mit 5 km Länge an. Nun, restlos will ich diesen nicht schlecht reden. Immerhin, schaffte ich die Strecke durchzuhalten. Im Mai musste ich aus einen Lauf gleich 2 machen.

Kleine Steigerungen

Lauf #3
Zwei Tage später lief ich dann die „alte“ Langstrecke mit südlicher Wendung. Ich war positiv überrascht und erhoffte wenigstens schneller als 6 min 40 sek je km (9 km/h) zu laufen…

Besser sah dann schon der nächste Lauf aus. Leider sind die GPRS Werte leicht abgewichen. Man erkennt es an Werten, wie Höchstgeschwindigkeit (ich laufe höchstens 13 -15 km/h, was ich aber nur kurz halten kann), Höhenmeter. Jedoch, die Strecke wich „nur“ um ca. >200 Meter ab.

Und wieder gings bergab…

Lauf #4

Heute stand ich extra früh auf, da ich wusste, das es im Verlaufe des Tages ziemlich heiß und schwül wird. Trotzdem ich schon kurz nach 5 loslief war es unangenehm und ich dachte nach über der Hälfte der Strecke abzubrechen, raffte mich aber noch mal auf. Wenigstens hatte ich die 9 km/h noch geschafft. Die letzten Meter gab ich noch mal Vollgas.

Pacewerte Lauf #4
Auch wenn ich mit den heutigen Lauf nur bedingt zufrieden bin freut es mich, dass die „Zickzacklinien“ sich etwas abmilderten. Ich lief also ausgeglichener.

Besonders der letzte Kilometer ist schwer zu laufen. Die Steigung ist besonders. Knapp 50 Meter gehe ich im Fußgängertempo schnaufend weiter ehe ich es „noch einmal wissen“ möchte.

Neuanschaffung der Woche

Ach ja. Beim Onlineshop von runtastic habe ich mir ein Armband für das Handy geordert, welchen man sich um den Oberarm schnallt, damit man die Laufwerte jederzeit im Blick hat und es nicht irgendwie in der Hand rumschleppen muss. Leider ist es für die Laufjacke nun zu warm. Ich konnte in ihr bequem mein Handy, Taschentücher und eine 250 ml Flasche mit Wasser (Smootje Flaschen) verstauen. Ich musste es am Unterarm befestigen, da die Maximallänge des Bandes (für mich)  zu gering ist. Ich bin kein „Bodybuilder“ und der Meinung, dass man die „Normallänge“ ruhig 10 cm „hochsetzen“ sollte. Ansonsten bin ich mit dieser Neuanschaffung recht zufrieden. Für mein Handy ist das Armband „brauchbar“.

Soweit zu meinen Laufversuchen in dieser Woche. Wenn ich bedenke, dass es Leute gibt, die mindestens 3 – 4 mal die Woche regelmäßig 10 km oder mehr pro Lauf zurücklegen, sind meine bisherigen Werte recht gering.

Gelaufen und nicht gelaufen…

Das Wochenende nähert sich seinen Ende. Morgen Nacht geht es wieder auf Schicht. Es wird eine lange Woche. Die Woche ist sozusagen gelaufen. Doch was lief sonst noch so?

Gestern konnte ich mich noch einmal überwinden einen längeren Lauf zu machen. Für einen Blogtitel der Serie „Läufts? – Der innere Schweinehund“ möchte ich wenigstens 2 – 3 Läufe auswerten, also heute nicht dieser Titel.

Es waren etwas mehr als 6,5 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 km/h (Pace 6,40 min/km). Die GPRS Messung mit der runtastic App auf dem Handy war im Vergleich zum Lauf am Freitag sehr genau – ich lief alleine ohne auf nur einen Spaziergänger, Läufer und sonstige Ereignisse zu treffen -dazu dann frühestens übernächste Woche mehr. Sport fällt nächste Woche wegen der langen Schichtzeit plus zusätzlicher Erledigungen flach.

Das mit dem Laufen lief also halbwegs – ich kann zufrieden sein. Ein Tag Pause ist nach längerer Laufunterbrechung vernünftig, damit der Körper sich erst einmal darauf einstellen kann. Die Beinmauskeln brauchen Pause – man möchte keine Überdehnung oder sonstiges provozieren. Ich höre da auf die innere Kondition, die da sagt: „Bitte wenden, sonst schaffst Du die Strecke nicht an einen Stück!“, versuche aber noch ein paar Meter mehr abzutrotzen. In der Regel hat die innere Stimme immer (im Bezug auf Sport) gute Dienste geleistet und ich hoffe das tut sie auch weiterhin.

Doch was lief nicht? Der Haushalt – einiges wurde erledigt, Vieles blieb stehen. Ich versuche noch einiges morgen früh bis Mittag, ehe ich mein Mittagsschlaf vor der Schicht mache zu erledigen. Das war soweit mein Sonntag. Im Fernsehprogramm schaue ich dann noch auf Kabel 1 „Der Wixer“ und lasse den Abend mit gemischten Gefühlen und Gedanken ausklingen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!

 

 

 

Gerstensaft und Haushaltskram…

Den heutigen Tag meines nicht mehr so langen Wochenendes widmete ich mich verstärkter dem Haushalt. Wertstofftrennung, Nassreinigung, Abwasch – es ist viel liegen geblieben. Die nächste Woche ist lang und so habe ich für viele Dinge sehr wenig Zeit. Gelaufen bin ich heute nicht, meine Beine brauchen Entspannung und ich versuche morgen nochmal ein paar Kilometer zurückzulegen. Ein Bekannter und Arbeitskollege, der jährlich mindestens einen Marathon läuft und auch schon an einen „Iron Man“ teilgenommen hat, riet mir Gerstensaft zu trinken. Also Bier – alkoholfreies. Vor Jahren, als ich ein Praktikum im sächsischen Vogtland hatte, trank ich gerne und raue Mengen Weißbier, jedoch nicht ohne Alkohol. Alkoholische Getränke versuche ich heutzutage weitgehend zu vermeiden. Ich versuchte ein alkoholfreies Weißbier zu trinken, der Geschmack… widerlich. Bäh. Die Leserin / der Leser wird sich nun fragen, warum sich dieser Beitrag dem Bier, dazu noch alkoholfreien widmet. Nun, es erweist sich als ein isotonisches Getränk. Kurzum ein Großteil ausgeschwitzter Mineralien etwa nach dem Laufsport  können „zurückgeführt“ werden. Das Attribut „alkoholfrei“ ist hier irreführend. Bietet man es einen trockenen Alkoholiker etwa an, besteht die Möglichkeit, dass Dieser schnell wieder rückfällig wird. Denn besagtes „alkoholfreies Bier“ enthält Alkohol, wenngleich sehr gering. Der Anteil liegt so bei 0,5 Prozent und 0,5 > 0, also nicht wirklich alkoholfrei. 😉 (Die Hersteller sollten es als „alkoholreduziertes Bier“ treffender meiner Meinung nach dieses Produkt kennzeichnen).

In medias res. Ich stellte fest, dass mir persönlich alkoholisches Weißbier nicht schmeckt, also suchte ich ein Anderes und wurde fündig. (Nein ich nenne keinen Namen, da ich keine Produktwerbung tätigen möchte.) Sollten Wetter und Gesundheit mitspielen werde ich morgen in aller Frühe meine Runden drehen und nach dem Sport die Mineralzufuhr tätigen. Natürlich bin ich mir bewusst, das ein Bier alleine nicht genügt. Obst, Gemüse und ausgewogene Ernährung, den Bruchteil einer Magnesiumtablette und etwas Aufwärmen vor dem Laufen (die meisten Läufer raten zu Recht mit nüchternen Magen „kleinere Strecken“ zu laufen). Ich esse nun noch einen ordentlichen Happen und in ein paar Stunden geht es kurz schlafen. Der Wecker sollte so etwa 04:30 klingeln. Ich hoffe dass das GPRS bei „runtastic“ (hier doch Produktwerbung 🙂 ) funktioniert dann etwas besser. Nach Dusche und Bier gibt es danach noch mal ein paar Stunden Schlaf, ehe ich mich dann erneut den Haushalt widmen werde.

Ich wünsche weiterhin ein angenehmes Wochenende!

Läufts? – Der innere Schweinehund #8 – Eine magere Zwischenbilanz

Ich erinnere mich an meinen ersten Lauf in diesem Jahr, es war der 1. Januar 2015 – der Neujahrslauf. Ich war damals gleich aus mehreren Gründen froh dort mitgelaufen zu sein.

  1. Ich hatte Sylvester / Neujahr von meiner Firma frei (bekommen) und hatte so die Gelegenheit überhaupt am Lauf teilzunehmen
  2. Ich konnte mich dazu überwinden am Lauf teilzunehmen und hatte so die Möglichkeit möglichst früh das (damals) noch neue Jahr läuferisch zu beginnen.
  3. Das Wetter hatte mitgelspielt. Es war 4 Grad warm und die Straßen waren passierbar und ohne Glatteis
  4. ich war überhaupt zum ersten Mal (wenn man die DDR Zeit mal ausklammert) bei einer Laufveranstaltung mitgelaufen. So mit Startnummer und habe das T Shirt zur Veranstaltung bekommen 🙂

Bereits Ende Januar hatte ich mehr als 30 Kilometer hinter mich gebracht. Und nun?

Die magere Zwischenbilanz

Jahresbilanz 2015
Gerade mal 20 Kilometer sind seit dem erst neu dazugekommen. Eine magere Bilanz! 😦 Als hätte ich es schon geahnt als ich damals diesen Beitrag schrieb.. Was waren die Gründe?

  1. Im Februar hatte ich mir eine Knieverletzung bei einem Lauf zugezogen, die mich am laufen hinderte
  2. ich war übervorsichtig und verlor so vorübergehend die Lust mich sportlich zu betätigen.

Anfang Mai hatte ich mich dann überwunden einen ersten Lauf zu machen

Mai 2015

Genau genommen waren es gleich 2. Bereits nach etwas mehr als 3 Kilometer musste ich auf Grund mangelnder Kondition pausieren. Ich machte Halt am nördlichen Wendepunkt meiner Kurzstrecke und wollte den Rückweg nur noch langsamen Fußes nachhause. Eine innere Stimme sagte: „Raff Dich auf und versuche noch ein Stück!“ und so wurde ein zweiter Laufversuch gestartet. Immerhin schaffte ich da noch mal ca. 1,5 km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 9 km/h. Die letzten Wochen waren voll mit Terminen. Auch auf Arbeit war viel los. Wenn ich mal frei hatte konnte ich mich auch nicht nur einmal überwinden zu laufen. Selbstkritisch sehe ich den Grund im Rückblick kaum an mangelnder Selbstdisziplin.

Wenn ich es selbst bei Minusgraden schaffe zu laufen, so gebe ich nicht dem Wetter die Schuld und auch nicht den Mangel an Zeit.

Beim heutigen Lauf hatte ich einige GPRS Probleme. Das Signal verlor sich an einigen Streckenabschnitten.

letzter Lauf

Die Ergebnisse wurden etwas verfälscht dargestellt. Meine normale Höchstgeschwindigkeit liegt bei maximal 11,7 – 12,5 km/h, welche ich allerdings nicht lange halten kann. Auch die Höhenmeter sind so verfälscht aufgezeichnet. Ich gehe davon aus, das ich etwas mindestens 500 Meter weniger gelaufen bin. Zwar habe ich die gewöhnliche Kurzstrecke um einige Meter verlängert, jedoch nicht um mehr als einen Kilometer.

Jedenfalls bin ich froh wieder gelaufen zu sein. 🙂 Immerhin etwas. Ich bin kein Freund von Bier, besonders nicht von alkoholfreien, las aber, dass es ein prima Isodrink ist, um die ausgeschwitzten Mineralien wieder zuzuführen. Ich quäle mir gerade eins rein 🙂

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

Einkaufsspaziergang – der Schrittzähler im Alltagstauglichkeitstest.

Waren es vorgestern 7.000 absolvierte Schritte – waren es heute etwas mehr als 10.000 am Stück. Natürlich nur außerhalb der Wohnung. Gemessen auf Straßen, Wegen – inklusive die Wege im Discounter durch Regale  bis zurück vor die Haustür.  Immernoch kränkelt das Immunsystem. Die Nase läuft und da kann man nun schlecht auf Tempo laufen. Nun nehme ich den Schrittzähler für Alltagswege (jedoch nur gemessene Fußwege)
runtastic ausschließlich für sportliche Aktivitäten.  Man sollte einen Tool nicht so ein großes Vertrauen schenken – Kontolle von Zeit zu Zeit muss da schon sein .  Das tat ich dann auch. Ich schaute auf den Schrittstand und zählte ab und zu 50 bis 100 Schritte mit und verglich die Differenz. Mal wurde mir ein Schritt „geschenkt“ – mal einer genommen.  Nun weiß ich: Ich brauche knapp 1.500 Schritte von Zuhause bis zum Hausarzt, 1.750 Schritte bis zum nächsten Geldautomaten… und 10.000 Schritte sind (mit meinen Quatratlatschen) etwas mehr als 7,1 Kilometer.  Erstaunlich auch was man zwischen den Regalen im Baumarkt und Discounter so „zusammenmaschiert“. Als ich etwas mehr als 8.000 Schritte zusammen hatte, trafen mich vor dem Einkaufszentrum Nachbarn,  welche mich mit dem Auto den Weg nachhause mitnehmen wollten – ich lehnte ab, wollte ja wissen was an Schritten so zusammen kommt. Auch fahre ich ungern auf kürzeren Wegen mit PKWs mit :mrgreen:

Nur 7.000 Schritte

Urlaub… Endlich!  So hieß mein letzter Beitrag!  Und kaum wollte ich die Laufsachen zusammen suchen ging es los: Kopfschmerzen,  Schnupfen addierten sich zu den Knieproblemen hinzu.  Kurzum: Die Nase läuft,  die Beine nicht nur im Schneckentempo 😕 Und dann fiel mir neben meiner runtastic App noch eine Andere ein – der „Schrittzähler“ Künftig will ich mit runtastic nur noch Läufe, keine Wanderungen,  Spaziergänge… mehr aufzeichnen. Die Neugier überwiegt zu erfahren,  wie viele Schritte man im Alltag (ausgenommen Zuhause auf dem Weg zum Klo…) so zusammenmaschiert. Die App nervte mal wieder,  sodass ich diese mal austestete. Knapp 7.000 Schritte kamen gestern zusammen was gut 5,1 km in etwa entspricht. Nun ja. Ich muss nachher nochmal los. Erkältungssalbe, Jacke, Mütze und der Schrittzähler werden mich begleiten.    

Läuft’s? – Der innere Schweinehund #7 (Das Pulver verschossen)

Wieder bin ich mal gelaufen.  Aber erst nach zwei Wochen Pause.  Ich muss gestehen,  nicht die langen Schichten waren daran Schuld,  Probleme mit

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Das Pulver zu schnell verschossen. Kälte und Abstieg waren "Schuld" daran.

dem linken Knie, chronische Unlust – der innere Schweinehund schlug wieder erbarmungslos zu. 😧 Knapp 41 Kilometer sind seit dem Neujahr nun zurückgelegt. Viele meiner Sportfreunde auf runtastic.com haben bis Dato das zwei bis achtfache (oder gar mehr) meiner Laufleistung absolviert. Ganz zu schweigen von den Streakrunner(inne)n, welche diszipliniert bei Wind und Wetter laufen. Und ja. Es war für mich kalt und die Streckenneigung auf meinen ersten beiden Kilometern trieb mich regelrecht an. Bis nach den Lauf kurz vor Mittag verzichtete ich auf Nahrung,  damit der Magen nicht rebelliert. Dafür gab es reichlich Leitungswasser. Falls ich heute laufen sollte,  gönne ich mir davor höchstens eine halbe Banane.  Nun ich war froh, daß diesmal keine Walker, sondern fast ausschließlich andere Läufer(inn)en unterwegs waren. Zum Schluß rebellierte auchnoch die Nase. Ich hoffe ich bleibe gesund. Vor allem Gesundheit wünsche ich auch meinen Leser_innen! 🙂

Berechenbar, oder die nackte Wahrheit!

Meine Leser_innen werden es festgestellt haben, in letzter Zeit dreht sich dieses Blog meist um das Thema Laufen! Jedoch nur, weil ich mich verstärkt damit in meiner Freizeit widme.

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Berechenbar sind die einzelnen Streckenabschnitte, wenn man zeitnah startet und stoppt. Gestern habe ich einige Minuten in der Aufregung "verschenkt"

Hierzu verwende ich die App runtastic PRO. Sie zeigt mir die einzelnen Läufe im Detail an. (vorausgesetzt sie stürzt nicht ab, bw.das GPRS Signal). Jedoch widme ich diesen Artikel nicht (ausschließlich) dem Lauf. Es geht um den allgemeinen Nachweis von geleisteter Tätigkeit. Die nackte Bilanz, den Spiegel des Handelns, der jedes „Fältchens“ gnadenlos zeigt. Ich setze mir da nicht, wie viele Andere das Ziel, diese Kilometerzahl musst Du unbedingt erreichen… Mir geht es darum genau zu wissen was ich geschafft habe. Ich bin in dieser Beziehung detailversessen. Wo habe ich zu sehr auf „die Tube“ gedrückt, wann zu sehr gekeucht. Ich vergleiche meine Leistung eher aus Neugier mit der von Anderen. Ich bin mir bewusst, würde ich anstatt eines kraftlastigen Jobs in der Nacht einen Bürojob am Tag haben, würde ich zwangsläufig mehr laufen.
Doch zurück zur „Berechenbarkeit“.
Sie schützt mich vor Selbstzufriedenheit. Sie treibt mich etwas an mehr an mir zu arbeiten. Bisher als besagte nüchterne Bilanz, jetzt mehr an den „Feinschliff“ zu arbeiten.