Ein bewegter Start in den Karfreitag

Als ich gestern Abend zur Schicht fuhr, dachte ich nicht, daß so viel Arbeit auf uns zukommen wird. Auch wenn es komisch klingt, ich war sehr froh darüber. Die Mehrarbeit zum Karfreitag machte mich gleich in mehrfacher Hinsicht zufrieden. Morgens, hätte ich wie üblich Schichtende gehabt, hätte ich am Feiertag Probleme mit den Anschlußzügen auf der Heimfahrt gehabt. Zwei Stunden mehr Feiertagszuschlag sind auch nicht zu verachten, sowie das Gefühl gebraucht zu werden. Eine zusätzliche Pause steigerte ebenfalls meine Laune. Morgens traute ich meinen Augen kaum; Schnefall und ein eisiger Wind. Aber ich war glücklich um diese Zeit viele vertraute Gesichter zu treffen. Der lange Fußmarsch vom Bahnhof bis nach Hause, belebte mich. Aber ich fand nur 3 Stunden Schlaf. Egal. Zwei Nächte frei. Ich wünsche Allen frohe, wenn auch weiße Ostern!

Hindernisse versus Gewohnheiten #1

Hindernisse zwingen oft andere Wege zu gehen. Was man aus Bequemlichkeit und innerer Trägheit niemals in Erwägung zog, zwingt auf neue Ziele zu setzen. So wie letztes Jahr der aufdringliche Baulärm nach der Nachtschicht. Zuerst versuchte ich es mit Nerventee, Rolläden herunter lassen, mehr als Schall-, weniger als Lichtschutz und Ohrstöpsel. Letztere juckten im Gehörgang, die Rolläden schluckten nur wenige Dezibel des mörderischen Lärmes, welcher beim Schlafen begann und beim Aufstehen endete. Der Tee verhalf der Blase zum Harnfluss- führte nicht zum ersehnten Schlaf. Er ging auf die Nerven… Aha, deshalb also Nerventee 😦 Was nützte sonst, um zur Ruhe zu kommen? Sport! Laufen. Dies tat ich letztmalig Anfang bis Mitte der 90er Jahre, als ich mir noch große Ziele setzte, welche Lebensumstände, Bequemlichkeit und Enttäuschungen abrupt enden ließen. Na ja. Der Laufsport hatte also vorerst nur den Sinn mich in vollkommene Erschöpfung zu befördern. Manchmal jedoch… (Ende Teil 1)

…Etliche Monate später,

…nachdem es:
-meinen Computer entgültig entschärft hatte,
– es sich zahlreiche negative und positive Wendungen in meinen Leben vollzogen haben,
– sich sportliche und soziale Aktivitäten mehrten und minderten (Stammleser kennen noch die Baulärmproblematik, welche meine übliche Schlafgewohnheiten stark reduzierten. Zeitraum Februar bis Dezember letzten Jahres)…
melde ich mich wieder. Meine Lust am Schreiben wurde durch den Drang des Laufens nach der Schicht (oft zwischen 5 – 10 km), damit ich vor Erschöpfung ins Bett falle und ohne Medikamente schlafen konnte, ersetzt. Ich hatte kaum Lust und kreative Energie mehr, um die Leser der virtuellen Welt, noch des alltäglichen Lebens an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Auch habe ich, seitdem ich wieder Fernsehanschluß habe, andere Aktivitäten herunter gefahren. Entschuldigung dafür! Ich möchte mich künftig nur noch wöchentlich, mal mehr oder weniger melden. Beruflich ist (fast) alles beim Alten. Gesundheitlich alles stabil.

Ungewöhnlich ruhig war die Karfreitagsnacht…

,denn der Freitag zum Samstag, da ist eigentlich immer sehr viel los. Jedoch gestern(bw. heute)? Die erste Stunde ging es hoch her, aber dann… Stille!

Auf dem Hinweg mit dem Zug sah ich einen guten Bekannten, welcher nur zeitweise arbeitet. Ein Student, welcher über die Feiertage Zeit und Lust hatte öfter zu kommen. Also unterhielten wir uns über den Alltag an der Uni, sein bevorstehendes Diplom und seinen (baldigen) Einstieg ins Berufsleben.

Im Anschlußzug sahen wir kaum weitere Leute von uns, jeder laß sein Buch und die Fahrt verging auch schnell.

Nun ja. Habe mit meinen Lieblingskollegen zusammen gearbeitet; viele haben jetzt ihren Urlaub genommen.

Auf den Rückweg fuhren die Züge pünklich. Noch schnell zum Bäcker und ab ins Bett. Allerdings war ich schon halb elf wieder munter und nutzte den Morgen für die Hausarbeit. Erst gegen 22 Uhr will ich mich schlafen legen, aber ich bin jetzt schon richtig müde. Morgen möchte ich für die Schicht ausgeschlafen sein. Ach irgendwas ist ja jetzt.. Ach ja richtig OSTERN!!!

Euch allen sei ein frohes und gesegnetes Osterfest gewünscht und trotz des grauen, kalten Wetters wünsche ich: Viel Spaß beim Eier suchen und verstecken 🙂
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Noch einmal richtig aufgedreht, bevor es in das vorgezogene…

Wochenende geht. Gestern habe ich das umgesetzt, was ich mir für vorgestern vorgenommen hatte. Gleich den Morgen nach der Schicht einkaufen gehen, Wäsche abzuhängen, ehe der angesagte Regen losgeht. Hatte gepasst. Natürlich ging’s auch später ins Bett als geplant. Aufgestanden und total übermüdet ging es an den notwendigsten Haushalt. Essen vorbereiten, duschen, Abwasch; alles in letzter Minute. Der Zug fuhr pünktlich ab, konnte also noch schnell Rauchware kaufen und mußte nicht, wie so oft zum Anschlußzug sprinten. Heute hieß es wieder länger machen. Komisch, an „normalen“ Nächten bin ich müde… Wenn ich länger mache habe ich (fast) immer gute Laune? Ich kann es mir nicht erklären… Ergo ich habe ein Lächeln im Gesicht. Noch!!! Gerade fing der Baulärm wieder an. Habt einen schönen Tag!

Drei Tage und Nächte – eine kurze Zusammenfassung – Teil 2

Ja. Turbulent war die Rückfahrt. Ich unterhielt mich mit einen älteren Kollegen, da kam die Zugbegleiterin – Fahrscheinkontrolle. Wo ist das verfluchte Portemanaise? Ich wühlte im Rucksack, in meinen Beutel. VERDAMMT, wo ist es hin? Mein Ticket, mein Geld, Ausweis, Kontokarte… Ich fand es nicht. Mein Kollege nahm mich auf sein Ticket mit. Als wir ausstiegen wollte ich es wissen. Ich wartete bis der Bahnsteig leer wurde und mich keiner beobachten konnte. Mein Blutdruck stieg, ich kippte den Beutel aus. Nichts. Packte den Inhalt wieder ein, kippte den Rucksack aus… und fand es!! Ich atmete erleichtert auf. Kaufte auf dem Rückweg beim Bäcker ein. Zu Hause angekommen fiel ich vor Erschöpfung ins Bett. Abgesehen von einigen wachen Stunden zwischendurch verschlief ich (mal wieder) einen ganzen Samstag. Heute war und ist der Haushalt dran. Der freie Sonntag ging und geht dafür drauf – bis in die Nacht.

Drei Tage und Nächte – eine kurze Zusammenfassung Teil 1

Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, das mit dem Wasserrohrbruch, als es Mittwoch Nacht schichten ging. Donnerstag? Ja richtig, die Fachprüfung. Vor 2 Jahren noch beim ehemaligen Bildungsträger. Ca 2 Wochen später ging’s dann ins Praktikum. Damals waren Schulung und Prüfung am Tage, diesmal in der Nacht. Freitag morgens hatte ich sie (mal wieder) fehlerfrei bestanden. Im Anschlußzug hatte ich eine Unterhaltung mit einen Polizisten, der ebenfalls Schichtende hatte. Nach den morgendlichen Einkauf wollte ich einschlafen, doch Kopfschmerzen und Baugeräusche wußten dies zu verhindern. Kurz nach der Mittagszeit schlief ich bis 18:45 Uhr, dann war Hektik angesagt. Essen kochen, Kaffee aufsetzen, anziehen, Zeug zusammen suchen, essen in Eile- ab zum Bahnhof. Auf Arbeit war wieder viel los, hatte aber Glück. Mit meinen Lieblingskollegen und einer Kollegin ging alles flott und organisiert von der Hand. Auf der Rückfahrt heute morgen das blanke Chaos. Fahrscheinkontrolle… (wird fortgesetzt)

Let’s get loud? – RUHE!!!

Zu Hause angekommen, Boiler angeschaltet, ein wenig schreiben, nach dem duschen das Feierabendbierchen genießen… Irgend etwas habe ich garantiert vergessen aufzuzählen? Ja, was war’s doch gleich? Schlafen! Sich regenerieren… Essig! Die Bagger werden lauter… Baulärm. Das Fenster ist schon zu, das Rollo unten. Weniger als Licht- mehr als Lärmschutz. Doch der Lärm dringt trotzdem durch. Ohrstöpsel? Die jucken so schön im Gehörgang. Es nervt einfach. Wie schön ruhig war es doch im Winter, wenn nicht gerade Kratzgeräusche vom Schnee schieben zu vernehmen waren. Es ist wärmer geworden. Zum Glück, wie als auch zum Bedauern. Hoffentlich klappt es heute mal mit… Was war’s gleich? Richtig, schlafen. Euch wünsch ich erst mal einen guten Morgen!

Augenblicke und Erinnerungen

Ein ruhiger, kühler Tag, ein wenig windig ist es – kaum eine Wolke ist am Himmel zu sehen. Ich schlendere durch die Stadt, mein Blick fokusiert ein verfallenes Haus. Der Zahn der Zeit hat an der Bausubstanz stark genagt… Ich bin froh darüber. Es erfüllt nicht mehr seinen damaligen Zweck wie noch vor Jahrzenten. Mehr Worte braucht es nicht, um es zu be- und umschreiben. Wenige hundert Meter entfernt steht noch ein Haus. Es ist auch dem Verfall Preis gegeben, zu meinen Bedauern. Ich mochte deren Menschen, die darin wohnten – Erinnerungen aus ferner Zeit. Ich laufe weiter und widme mich angenehmeren Gedanken. Die Zeit stand heute still, morgen wird es lebhafter. Wünsche einen angenehmen Sonntag!

Was für ein Tag… Oder Erlebnisse zum und am Frauentag

Die Arbeitsnacht, so dachte ich wird heute ruhig werden. Hatte eine angenehme Bahnfahrt mit einen Kollegen, das Abteil hatten wir fast für uns alleine. Im Anschlußzug dann, wie üblich mit den Kollegen unterhalten, das letzte Essen auf dem Weg zur Schicht wurde verdrückt.

Ich kam an und traute meinen Augen nicht. Sah alles so aufgräumt aus?! Doch ich sollte mich täuschen. Kaum da, ging es dann auch richtig los. Diesmal in einen Bereich, wo Überblick und Konzentration ganz groß geschrieben wird. Zum Glück ging mit den richtigen Leuten alles flink von der Hand. Wir hatten richtig zu buckeln. Doch als ich Feierabend hatte war alles in geordneten Bahnen. Auf den Nachhauseweg traf ich dann nur eines der üblichen freundlichen Gesichter zum Schichtende. Eine nette ältere Kollegin mit der man sich gerne mal austauscht, das ein oder andere Wort wechselt. Mußte heute den schnelleren, aber längeren Weg nach Hause wählen. Im Anschlußzug konnte ich noch ein paar Minuten ungestört lesen. Ich mußte, trotz spannender Lektüre die Augen offen halten, denn ich war MÜDE!!!

Zu Hause mit dem Handy ein bisschen bloggen? Fiel flach. Die Augendeckel klappten förmlich zu. Kaum umgezogen schon eingeschlafen. Aber schon am späten Vormittag drückte die Blase, da konnte ich nicht noch eins, zwei Stunden schlafen, so sehr ich es auch versuchte. Nun denn. Hatte ja die Handynummer von Gerd und gleich gefragt, ob er doch heute schon seine Zeitungen an den Mann und die Frau bringen möchte. Das passte ihn gut in den Kram, morgen hat er schon was anderes vor.

Habe noch etwas Geld abgehoben, um später ein paar Einkäufe zu tätigen. Doch heute bin ich irgendwie niedergeschlagen. Abends geht es wieder schichten. Gegen Abend nach den Einkäufen habe ich noch einen dringenden Termin. Nun ja. Brauche, bevor es dann zum Bahnhof geht noch einen zusätzlichen Schub Kaffee!!!!

Jetzt hat Gerd seinen Hocker. Er bringt seine Zeitungen, hoffentlich erfolgreich, unter die Leute.

Was für ein Tag. Irgendwie nicht mein Tag…

Stimmt!

Dieser Tag gehört nämlich jemanden anders. Den schönen Geschlecht! Heute ist Weltfrauentag. Ich möchte meinen weiblichen Lesern die besten Wünsche aussprechen! Möge euch, liebe Frauen dieser Tag mehr glück bringen als mir. Laßt es Euch gut gehen und Euch von Euren Männern mal so richtig verwöhnen,  sofern ihr in festen Händen seid. Genießt einfach diesen Tag.

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